Bee active

Beeactive ist ein kostenloses Lernspiel für Kinder, Jugendliche und Naturinteressierte. Man platziert (per Augmented Reality) einen virtuellen Bienenstock in der echten Umgebung, fotografiert Pflanzen und Blumen und lernt dabei etwas über Bienen, Bestäubung und heimische Pflanzenarten. Die Pflanzen werden automatisch erkannt, und ihr Nektar- bzw. Pollenwert hilft dabei, das virtuelle Bienenvolk zu versorgen.
Ein Wissensspiel, das exzessive Smartphonenutzer auch in die Natur bringt und im Gegensatz zu Spielen wie etwa POKEMON GO! auch noch Wissen vermittelt. Dabei steht die Honigbiene und die heimische Pflanzenwelt im Vordergrund.
Dabei wird eine Schnittstelle zu Flora Incognita, einer KI gestützten App zur Pflanzenbestimmung, genutzt. Der erzeugte Honig kann zur Erweiterung der Bienenvölker oder zum Tausch verwendet werden. Je mehr Blüten fotografiert werden und je mehr unterschiedliche Blumen erfasst werden, desto besser geht es dem Bienenvolk. Eine interaktive Blühkarte bildet alle Funde der Nutzer ab, eine Auswertung nach Pollen- und Nektarwerten schafft Potenziale für Schulunterricht und Bildung.
Beeactive wurde von Prof. Jürgen Tautz und Florian Schimpf entwickelt, Prof. Dr. Jürgen Paul und Dr. Joachim Langstein arbeiten seit 2023 an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung Dank der Förderung der Bayerischen Sparkassenstiftung wird beeactive kosten- und werbefrei angeboten und ist für alle gängigen digitalen Endgeräte erhältlich:
https://beeactive.app/

Neu ist die App nicht, aber durch die ständige Weiterentwicklung immer noch aktuell und … durchaus sinnvoll. Blick in die Natur und aufs Handy, Bild gemacht und gleichzeitig was gelernt.
Unter der Schirmherrschaft Prof. Dr. Michael Piazolo, des damaligen bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kultus, wurde BeeActive 2021 in München der Öffentlichkeit vorgestellt und bereits im September von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur zur App des Monats gewählt.

„Nur was ich kenne, kann ich auch schützen“, auch darauf zielt das Projekt ab. Die Artenkenntnis von heimischen Blütenpflanzen und Zierpflanzen, das Verständnis für ökologische Zusammenhänge wird gefördert. Die Honigbiene fungiert als ein Modellorganismus und steht stellvertretend auch für andere bestäubende Insekten.
Als digitales geobasiertes Lernspiel ist „BeeActive“ auch für den Schulunterricht geeignet und wird auch verwendet. Zum Beispiel hier. Vor allem im Rahmen eines Schulausflugs im Frühling/Sommer bei schönem Wetter bestimmt ein Spaß für Schüler und Lehrer. Die Universität Bayreuth hat dazu Informationsmaterial zusammen gestellt, das (natürlich) kostenfrei zum Herunterladen zur Verfügung steht.
Das dort erwähnte Video des WDR habe ich nicht mehr gefunden, aber ich denke die Message ist wichtig genug um sich auch damit auseinanderzusetzen:
Was wäre, wenn es keine Insekten mehr gäbe:

Das Projekt soll allen Altersklassen zur Verfügung stehen und in Detail an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden.
Dafür braucht es Testpersonen, deren Anregungen und Kritiken helfen werden, auch ältere Menschen für dieses Projekt zu begeistern.
Interessenten dürfen sich bei Prof. Jürgen Tautz (tautz@biozentrum.uni-wuerzburg.de) melden.
Vielleicht eine andere Idee einen Sonntagsausflug zu verbringen. Generationenübergreifend die Natur zu erkunden… denn auch wenn man immer sagt, dass Kinder keine Ahnung mehr von der Natur haben … das ist in allen Generationen zu finden (was sich leicht herausfinden lässt wenn man im Freundeskreis nach einheimischen Pflanzen oder Tieren fragt …)

Bee active in aller Kürze:
Kern-Mechanismus von BeeActive
2026-04-BeeActive-Postkarte

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