Barbara Iland-Olschewski: Tiergeister AG – Achtung gruselig (Rezension)

Die Sankt-Ethelburg-Schule ist eine ganz normale Grundschule. Oder etwa doch nicht? Seltsamerweise läuft allen, die sie betreten, ein eiskalter Schauer über den Rücken. Und das liegt nicht nur am alten Schulgemäuer …
Denn nachts verwandelt sich Sankt Ethelburg in Spuk-Ekelburg – eine Geisterschule für ehemalige Haustiere! Hier lernen die ehemals besten Freunde der Menschen, Lebende in Angst und Schrecken zu versetzen.
Fünf Geistertiere beschließen aber, sich ihren fiesen Gespensterlehrern heimlich entgegenzustellen. Der Dackel Arik, die quirlige Wüstenspringmaus Chili, die Katze Tara, das Chamäleon Plato und das Angorakaninchen Honig gründen die Tiergeister AG, um Kindern zu helfen und die Machenschaften der Grusellehrer zu durchkreuzen …

Gruselig ist die Tiergeister AG nicht, schlaflose Nächte wird der Leser (empfohlen ist das Buch für 8 – 10jährige) nicht bekommen.
Die Geschichte um (Geister)Rauhhaardackel Arik liest sich ganz nett, aber bei mir ist der Funke nicht herüber gesprungen. Irgendwie ist alles zu nett und niedlich, aber so richtig fesseln vermochte die Handlung nicht. Etwas hat gefehlt. Die Tiergeister sind gut portraitiert, die Zeichnungen von Stefanie Jeschke passen (und sind genauso wenig gruselig oder Angst einflößend wie der Text) gut zum Buch.
Aber alles ist eben nur nett. Kategorie: Kann man lesen, muss man aber nicht.
Schade eigentlich, denn ich habe mir eine sehr unterhaltsame Geschichte erhofft. Leider wurde ich darin enttäuscht.

(Rezensionsexemplar)

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