Annett Klingner, Pascal Klunder, Katja Erdmann: 111 Dinge über Katzen, die man wissen muss (Rezension)

Katzen verschlafen zwei Drittel ihres Lebens und verbringen fast den gesamten Rest mit Fressen und Körperpflege. Sie sitzen immer auf der falschen Seite der Tür, wollen mitten in der Nacht spielen und jammern herzzerreißend, wenn der Napf halbleer ist. Sie betteln um Streicheleinheiten und zeigen uns im nächsten Moment die kalte Schulter. Trotzdem lieben wir sie abgöttisch und können uns ihren ausgefeilten Schnurrtechniken nicht entziehen. Hier kommen sie: die 111 Dinge, die man über Katzen wissen muss. Damit das Zusammenleben mit ihnen noch schöner wird.
111 Dinge über Katzen, die man wissen muss ist das neuste Werk aus der 111-Dinge-Reihe des Emons-Verlags. Drei Katzenbesitzer (ein Tierarzt, eine Journalistin und eine Katzenpsychologin) vermitteln (mehr als) 111 Dinge, die man über Katzen wissen muss. Und das sind zum einen interessante Dinge, die man nicht unbedingt wissen muss (beispielsweise warum schwarze Katzen so unbeliebt sind oder dass es auch Katzenfutter mit Mäusen gibt), aber auch interessante Dinge über die sich ein Katzenbesitzer (oder Dosenöfffner) Gedanken machen muss (Tierarzt, allgemeine Kosten, Gefahren in der Wohnung und im Freiland). Kurz und leicht verständlich werden die Fakten präsentiert und wenn man genauer hinsieht sind es sogar mehr als 111 Dinge, denn die Bildseiten enthalten auch noch die ein oder andere kuriose Kenntnis (z. B. das Faultiere, die einzigen Säugetiere sind, die nicht furzen, eine Tatsache, die JEDER Katzenbesitzer wissen muss, aber immerhin aussagt was viele bereits wissen und riechen … Katzen furzen).
111 Dinge über Katzen … ist ein amüsantes Buch, aber kein Ratgeber, aber es zeigt dem Katzenliebhaber vielleicht Dinge, die er nicht kannte. Eine Ergänzung zu jedem Katzenbuch und nebenbei mit schönen Fotos ergänzt.

(Rezensionsexemplar)

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