Andreas Suchanek: Flüsterwald 3 – Durch das Portal der Zeit (Rezension)

Seit Lukas den Flüsterwald entdeckt hat, ist sein Leben ein einziges Abenteuer. Gemeinsam mit seiner Mitschülerin Ella und seinen neuen Freunden – einer mutigen Elfe und einem wissbegierigen Menok – taucht er immer tiefer in die Geheimnisse des Waldes ein. Diesmal lassen sie sich sogar auf eine Zeitreise ein, um in der Vergangenheit nach dem Schlüssel für einen magischen Fluch zu suchen. Doch die Sache hat einen Haken …
Der Anfang war schwer aber so langsam gefällt mir die Flüsterwald-Geschichte immer besser.
Flüsterwald 1 war okay, hat mich aber nicht vom Hocker gerissen, Flüsterwald 2 war schon besser, immer hin gut genug um mich auf Band drei neugierig zu machen. Durch das Portal der Zeit ist nicht unbedingt ein Highlight, das mich zu Jubelrufen verleitet, aber immerhin der bisher beste Teil der Serie, so dass man hoffen kann, dass es immer besser wird. Auf jeden Fall wird man gut unterhalten und die Idee Zeitreisen mit Fantasy zu mischen hat durchaus seinen Reiz. Vielleicht ist die Geschichte deswegen auch so gut, weil sie Zeitreisen enthält, ein Thema, dem ich ja sehr zugetan bin. Langeweile kommt nicht auf, eine spannende Szene jagt die nächste, ohne dabei auch den Humor nicht aus den Augen zu verlieren (vor allem die Erinnerungen von Rani finde ich immer wieder sehr amüsant, aber das macht den Menok auch irgendwie sympathisch). Zudem gibt es einige interessante Wendungen und man will doch wissen, wie es weiter geht.
Der dritte Teil von Flüsterwald nimmt eine sehr düstere Grundstimmung an, über die auch die eine oder andere witzige Szene nicht hinwegtäuschen kann. Da werden dunkle Kapitel aus der Geschichte des Flüsterwalds aufgedeckt. Aber man muss keine Angst haben, gruseln muss man sich nicht. Es wird nur nicht ganz so bunt wie man es gewohnt ist.

(Rezensionsexemplar)

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