4. Zooreise 2022 – Tag 3: Von Fulda nach Hamburg … und der erste „Zoo“

Ursprünglich waren Besuche der beiden Bismarcktürme in Göttingen und ein Besuch des Wildpark Lüneburger Heide geplant. Aufgrund der langen Fahrt nach Hamburg wurde auf einen der beiden Bismarckdenkmäler verzichtet und statt dem Wildpark wurde ein Besuch im Otterzentrum Hankensbüttel ins Auge gefasst.

Noch ein Wort zum Hotel. Bisher waren wir mit dem IBIS in Fulda sehr zufrieden, doch während unseres diesmaligen Aufenthalts waren wir doch etwas enttäuscht. Das Frühstück war etwas dürftig, selbst wenn man keine großen Ansprüche stellt, aber Brot und Frischkäse darf man ja vielleicht erwarten. Selbst der Kaffee war nicht gut, aber man kann bei Bohnen auch mal daneben greifen. Allerdings fand das Hotelpersonal wohl auch nicht die Gelegenheit unser Zimmer zu putzen, was wohl auch mindestens einem weiteren Gast passiert ist. Trotzdem bleibt der Vorteil des Hotels die Nähe zum Schlosstheater (zumindest wenn man das Musical des Musicalsommers besuchen will, das Schlosstheater ist in nur wenigen Minuten erreichbar .

Bismarckstein (Göttingen)

In Göttingen führten uns nette gesprächsfreudige Ortsansässige zum Bismarckstein.
Am 18.06.1892 wurde der Bismarckturm in Göttingen eingeweiht, die Bismarck-Feuersäule auf dem Toppe folgte im Jahr 1903. Der Entwurf wurde von Stadtbaumeister Friedrich Jenner (1863 – 1928) gefertigt. Er entschied sich für eine feueraltarähnliche Form eines Aussichtsturmes („Druidenform“), der an einen Turmsockel erinnert, welcher sich nach allen Seiten mit mächtigen Rundbögen öffnet. Die Grundsteinlegung fand am 21.06.1902 statt, die feierliche Einweihung am 20.06.1903.
Die Feuerschale ist inzwischen entfernt worden, der Stein ist jederzeit frei zugänglich, aber die hohen Bäume verwehren eine Aussicht auf die Umgebung.
Nebenbei bemerkt: Göttingern ist der Stein auch als Elefantenklo bekannt…

Nach dem Bismarckstein fuhren wir weiter nach Hankensbüttel, um den ersten Zoo dieser Reise zu besuchen, das Otterzentrum, das wir zuletzt 2015 besucht hatten. Ich hatte nicht den Eindruck, dass sich viel geändert hatte. Im Eingangsbereich befand sich auch ein öffentliches Bücherregal, bei dem ich mich gut bedienen konnte.
Anders als bei unserem ersten und bisher einzigen Besuch machten wir keine vollständige Fütterungsrunde mit sondern erforschten das Gelände auf eigene Faust, mit kleinen Abstechern zu den Fütterungen. Sonst bekommt man nur wenige der Tiere zu sehen. Ohne Fütterung haben wir nur Frettchen, Fischotter und Baummarder gesehen. Gar nicht gesehen haben wir Otterhund und Hermelin (bei dieser Fütterung war es uns zu eng).

Neue Flora (Hamburg)

Danach fuhren wir ins Hotel, dem IBIS Styles in Barmbek.
Unser Zimmer war noch nicht fertig und so wollte man uns mit einem Freigetränk die Wartezeit verkürzen. Aber eigentlich sah unser Zeitplan keine Verzögerung vor. Wir wollten im Feuervogel essen, bevor wir ins Musical gingen. Schließlich änderten wir unseren Plan und aßen im hoteleigenen Mikes Urban Pub. Da dem Hotel die Unannehmlichkeiten peinlich waren ging das Essen aufs Haus, was uns wiederum peinlich war, schließlich hatten wir ja selbst eine für uns passende Lösung gefunden.
Danach war die Zeit bis zum Musical entspannter.
WICKED … ich gebe zu, dass meine Erwartungen gering waren. Ich hatte die Musik im Vorfeld gehört und gefallen hat sie mir nicht, sieht man von dem bekannten „Frei und schwerelos“ ab. Daran hat sich auch nichts geändert, aber abgesehen von der Musik hat mir das Musical von der Inszenierung her gut gefallen.

Otterzentrum Hankensbüttel

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