4. Zooreise 2020 – Tag 1: Halle …

schon wieder …
Aber bevor wir dort ankamen, waren Zwischenstopps im Tiergarten Nürnberg und im Erfurter Zoopark geplant.
Natürlich gab es bei beiden Zoos Einschränkungen wegen COVID 19. Die Besucherbeschränkung in Nürnberg machte sich nicht bemerkbar. Es waren zwar viele Besucher vor Ort, aber an den Kassen war nicht viel los und die Besucher verliefen sich im Tiergarten. Natürlich gab es an den Spielplätzen erhöhtes Personenaufkommen. Mundschutz musste man nur an bestimmten Plätzen tragen, die Tierhäuser und begehbaren Volieren waren geschlossen, öffentliche Fütterungen gab es nicht. Aber das Bionicum war geöffnet, besucht haben wir es nicht.
Dafür haben wir zumindest (mehr oder weniger) junge Mähnenwölfe, Sperbereulenküken, Miniziesel und Steinhuhnküken gesehen. Immerhin. Die Greifvogelvolieren waren vom Besucherweg abgetrennt, aber zumindest aus der Ferne konnte mam Harpyien beobachten … oder haben sie uns beobachtet?
Durch den Entdeckerpass der Metropolregion Nürnberg mussten wir nur die Hälfte des Eintrittspreises zahlen. Mal schauen wie sich der Pass in diesem Jahr lohnen wird, bisher konnte ich ihn noch nicht nutzen und derzeit überlege ich es mir mehrmals eine der Angebote zu besuchen.

Der Thüringer Zoopark in Erfurt war zum einen eine kleine Enttäuschung, zum anderen ein Schock.
Der Schock: So viele übergewichtige Personen auf engem Raum habe ich noch nie gesehen und ich gebe dabei nicht der Ausgangssperre die Schuld, das Gewicht muss vorherschon ein Problem gewesen sein. Aber wir gehen ja nicht wegen der Besucher in den Zoo sondern wegen der Tiere.
Die Tierhäuser waren zu, aber yuch andere Teile des Zoos, wie der Affendschungel waren abgesperrt.
Ein ersichtliches Hygieneprotokoll gab es nicht. Es gab Hinweise auf den Mindestabstand und Richtlinien für die Nutzung von Spielplätzen, aber MNS-Träger gab es keine … an den Rundweg hat sich auch nicht jeder gehalten und ich habe keine Hinweise gesehen die auf das Tragen von MNS auf den WCs hinwies. Anscheinend geht Thüringen schon jetzt lockerer mit der Coronasituation um.
Der Besuch im Thüringer Zoopark war kürzer als gedacht . Allerdings kamen wir für einen eventuellen Hallorenkauf zu spät … aber wir werden irgendwann wieder nach Halle kommen …
Irgendwann wird es auch wieder interessante Veranstaltungen im Zoo geben …
In Halle gingen wir wie immer zum Essen in den Wenzel. Essen war lecker, Bier auch, wie erwartet. Ungewöhnlich war nur das Tragen eines Mundschutzes wenn man den Tisch verließ und dass die Bedienung ein Visier trug. Die Gaststätte an sich hatten wir auch schon voller erlebt, aber in diesen Zeiten …
Eine angenehme Überraschung war, dass die erste Getränkerunde aufs Haus ging… warum auch immer. Den Grund habe ich vergessen, aber so mussten wir unser Bier nicht zahlen.

Zum Thema Mundschutz in Halle … Bayern scheint da ja uiemlich streng zu sein, zumindest was meine Beobachtungen am heutigen Tag anbelangte.
In München muss man MSN in den öffentlichen Verkehrsmitteln, an den Naltestellen und beim Einkaufen tragen.
In Halle habe ich keine Hinweise in Bezug auf MSN und öffentlichem Nahverkehr entdeckt und in den Trambahnen gab es Maskenträger und Nichtmaskenträger, wobei die Maskenträger in der Minderzahl waren. Auch in manchen Geschäften sah man Gäste ohne Masken … Was ich davon halten soll, weiss ich nicht, aber wenn man sich so umschaut sieht man auch viele Personen, die mit ihren Masken falsch umgehen. Da kann man dann tatsächlich auch darauf verzichten. Und was das Kontaktverbot anbelangt … 150 cm sind überall gleich … und selten tatsächlich 1,5 m.
Aber dies ist kein Blog, der sich mit Corona auseinandersetzt. Vor allem weil Viren nicht einmal Tiere sind.
Aber leider ist Corona nach wie vor ein wichtiges Thema, egal wie weit die Einschränkungen gelockert werden.
Ich komme vom Thema ab und lasse Corona Corona sein.
Kleine Randbemerkung: Bevor wir im Wenzel zu Abend aßen entdeckten wir bei einem kleine Spaziergang durch die Gegend ein interessant erscheinendes Restaurant, die Pinseria Da Vinci. Von Pinsen hatte ich bisher noch nie gehört… aber sie klingen lecker.
Die Pinsa ist ähnlich einer Pizza, nur mit anderen Zutaten, wie Sauerteig, Reis- und Sojamehl.
Vielleicht werden wir bei einem der nächsten Hallebesuche in der Pinseria essen gehen.

Tiergarten Nürnberg
Zoo Halle

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