2. Zooreise 2021 – Tag 2: Fast nur Zoos

Heute waren Besichtigungen der Bismarcktürme in Bad Dürkheim (als erstes Ziel) und in Heidelberg (als letztes Ziel) geplant, sowie Besuche im Vogelpark Bobenheim-Roxheim, dem Tiergarten Worms, dem Vogelpark Viernheim und dem Zoo Heidelberg.
Nach einem leckeren Frühstück, welches wir uns am Vortag zusammen gestellt hatten fuhren wir los.
Auf dem Weg zum Bismarckturm von Bad Dürkheim, der nicht in Bad Dürkheim selbst liegt sondern außerhalb, konnten wir vom Auto aus das größte Weinfass der Welt und das Salinenwerk sehen. Das machte durchaus Lust auf mehr … irgendwann.
Der Weg vom Parkplatz zum Turm war länger als gedacht, aber alleine die Ansicht hat sich gelohnt. Der Turm kann auch bestiegen werden… zu den Öffnungszeiten des sich dort befindlichen Kiosks. Wir hatten Glück, wir waren zu früh da, die Kioskbetreiber aber schon vor Ort, also stand einer Besteigung nichts im Wege. Wäre das Wetter schöner gewesen hätte man sicher einen tollen Ausblick gehabt.

Bismarckturm Bad Dürkheim

Der Bismarckturm Bad Dürkheim ist ein 36 m hoher Aussichtsturm auf dem 493,5 m hohen Petersberg bei Kallstadt.
Der Turm wurde mit Buntsandstein-Bossenquadern verkleidet, die in der Nähe des Standorts gebrochen wurden. Er hat eine Grundfläche von 16,7 m × 14 m und ist vertikal in vier Teile gegliedert.
Über 14 auf der Westseite außen am Turm angebrachte Treppenstufen ist der Unterbau zu besteigen, von dem nach links und rechts Treppen auf die 9,4 m hoch gelegene untere Aussichtsplattform führen. Die Gittertüren vor diesen Außentreppen sind jedoch verschlossen. Der heute nutzbare Zugang erfolgt zu den Öffnungszeiten von der Ostseite her durch eine Gittertür, einen Innengang entlang der Südseite des Turms, eine zweite Gittertür und über eine elfstufige Betontreppe zum Unterbau.
Auf der Ostseite des Turms befindet sich auf der unteren Aussichtsplattform die Zugangstür zum Treppenaufgang, der im Turm verläuft und nach 20 Stufen zum Austritt auf die zweite Aussichtsplattform auf 13 m Turmhöhe führt. Die Innentreppe erreicht nach weiteren 72 Steinstufen ein Podest. Von diesem führt eine Metallwendeltreppe mit 14 Stufen zur 30 m hoch gelegenen dritten Aussichtsplattform.
Vor allem von der obersten Plattform ist ein weiter Blick über die teilweise mehr als 400 m tiefer gelegene Oberrheinische Tiefebene möglich.

Nachdem wir zurück am Parkplatz waren ging es weiter zum Vogelpark Bobenheim-Roxheim und von dort in den Tierpark Worms. Und jedes Mal wenn ich nach Worms komme nehme ich mir vor mehr von der Stadt zu erkunden, aber auch diesmal blieb es bei einem Besuch des Zoos.
Der Zoo war gut besucht, Maskenpflicht herrschte so gut wie keine, aber die Tierhäuser waren geschlossen.

Danach ging es weiter zum Vogelpark Viernheim. Highlight dort war ein sprechender Kolkrabe, der zumindest HALLO sagen konnte.
Dann fuhren wir in den Zoo von Heidelberg.

Ich hatte Tickets mit Einlass zwischen 14.00 und 14.59 online besorgt. Normalerweise hätte ich den Zoo gleich in der früh besuchen wollen, aber die Tierhäuser hatten noch nicht offen, also wählte ich einen späteren Zeitpunkt. Das einzige Tierhaus das mich interessierte war das Affenhaus … nicht wegen der Affen, sondern wegen der Tiere die man sonst noch sehen konnte. Der Zoo war ziemlich voll und an manchen Stellen stapelten sich die Besucher fast. Es gab Schlangen vor einigen Tierhäusern und ich vermutete Schlimmes für das Affenhaus. Dort gab es keine Schlange und das Haus war fast leer … allerdings war auch wenig zu sehen. Ein Gorilla, zwei Mangaben, ein Eltertoko, eine Taube … Kaiserschnurrbarttamarine. Andere existierten anscheinend auch nicht mehr, Hinweise auf Eulen habe ich nicht gefunden und die Argusfasane waren auch nicht mehr da. Hätte man das vorher gewusst…

Nach dem Zoobesuch machten wir uns auf den Bismarckturm am Philosophenweg zu besuchen …. ein Reinfall, verursacht durch ungenaue Vorbereitung meinerseits. Irgendwann werden wir die Besichtigung nachholen, wir sind ja öfter in Heidelberg.
Als Alternative bot sich der Mannheimer Luisenpark an. Eigentlich wollte ich ihn nicht besuchen, da die für mich interessanten Regionen, das Pflanzenschauhaus und die Großvolieren wegen der BUGA (2023) gerade Großbaustelle sind. Aber da sich unser Hotel in der Nähe, bzw. fast gegenüber des Haupteingangs befand besuchten wir den Park trotzdem. Es gab sogar mehr Vögel zu sehen als erwartet, dafür glänzten die Tiere des Bauernhofs mit Abwesenheit und das Stallgebäude war für Besucher geschlossen. Auch Gondoletta konnten wir nicht fahren, denn die letzte Fahrt fand um 17.30 Uhr statt … wir waren nur ein paar Minuten zu spät. Aber das kann man nachholen, wenn die Neue Mitte 2023 fertig gestellt wurde. Davor lohnt sich für mich der Besuch nicht, da der Großteil des Parks für mich uninteressant ist. Jetzt habe ich aber den ganzen Park gesehen, das hatte ich bisher noch nicht, aber ich war ja auch erst einmal dort.
Abends speisten wir Burger im Lemberg. Der Veggieburger war sehr lecker, das Gemüsepatty war eines der besten das ich je gegessen habe. Ich habe dort auch meinen ersten Gin Tonic getrunken, weil Longdrink Night war und mich der Geschmack interessierte. Es war auch mein letzter.

Etwas grenzwertig war der Umgang mit Masken… entweder man trug sie oder man trug sie nicht, das war wohl eine individuelle Entscheidung. Kontaktdaten wurden auch nicht erhoben.

Bad Dürkheim
Vogelpark Bobenheim-Roxheim
Worms
Tiergarten Worms
Vogelpark Viernheim
Zoo Heidelberg
Heidelberg
Luisenpark, MANNHEIM

Dieser Beitrag wurde unter Zoo-Reise veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.