Zoopresseschau

Zoo Heidelberg 09.04.2021
Zwei „gekrönte“ Mitbewohner für die Kattas – Im Zoo Heidelberg sind Kronenmakis eingezogen
Wer genau hinschaut, hat die beiden Neuankömmlinge zwischen den Pflanzen in der Lemuren-Außenanlage im Zoo Heidelberg bereits entdecken können. Zwei Kronenmakis sind Ende März als neue Mitbewohner bei den Kattas in den Zoo eingezogen. Kronenmakis gelten als neugierig und sozial – gute Voraussetzungen für eine Wohngemeinschaft. Die Kattas sind gut an ihrem geringelten Schwanz zu erkennen, die Makis hingegen tragen Krone: Ihren Kopf ziert eine charakteristische v-förmige, orangefarbene Fellkrone. Das Fell der Makis ist grau und flauschig. Beide Tierarten zählen zu den Lemuren und sind ausschließlich auf Madagaskar beheimatet, wo sie in den Wäldern der Insel leben. Wie viele der dort vorkommenden einzigartigen Tier- und Pflanzenarten stehen auch die Kronenmakis auf der Liste der bedrohten Tierarten der IUCN. Die Zerstörung ihres Lebensraums lässt die Anzahl der im Freiland lebenden Individuen konstant stark sinken. Der Zoo Heidelberg engagiert sich aktiv für den Erhalt des Lebensraumes der Lemuren auf Madagaskar und ist Mitglied der Lemur Conservation Association (AEECL). Das Artenschutzprojekt arbeitet eng mit der einheimischen Bevölkerung Madagaskars zusammen, um den Menschen vor Ort eine nachhaltige Nutzung der Wälder näherzubringen und unterstützt Aufforstungsprojekte sowie Bildungsarbeit in den Dörfern. Die beiden Lemurenarten im Zoo Heidelberg sollen sich in den nächsten Wochen besser kennenlernen. Mit viel Zuwendung und Leckereien versuchen die Tierpfleger, die Gruppenmitglieder aneinander zu gewöhnen. Ein Prozess, der dauert. Bisher verstehen sich die vier jedoch gut, nur bei der Fütterung kommt es vereinzelt zu Auseinandersetzungen zwischen dem Maki-Männchen und den beiden männlichen Kattas. Schließlich will jeder das leckerste Stückchen Futter ergattern. „Wir sind zuversichtlich, dass die Gruppe bald auch beim Fressen gut miteinander auskommt. Am Anfang muss jeder seinen Platz in der neuen Gruppe finden. Und da gehört ein Streit um den Rang dazu“, berichtet Anke Jakob, Revierleiterin im Affenrevier. Am wichtigsten ist, dass nach dem Streit wieder Ruhe einkehrt – und das konnten die Tierpfleger bereits mehrfach beobachten. Gute Voraussetzungen für die neu zusammengestellte „Lemuren-Gang“ im Zoo Heidelberg.

Zoo Magdeburg 09.04.2021
Baumaßnahme im Vogelgesangpark: barrierefreier Zugang
„Für Zoobesucher mit Rollstuhl ist die Steigung der „Zugangsrampe“ zum Vogelgesangpark oft etwas beschwerlich gewesen und es gab Anlass für Kritik. Jetzt sorgen wir für Abhilfe an dieser Stelle mit einem gering geneigten, leicht passierbaren Zugang zum Park. Bereits im Mai 2021 soll der barrierefreie Zugang fertig sein“, erklärt Zoo-Geschäftsführer Dirk Wilke. In der Zwischenzeit können die Besucher den nur wenige Meter entfernten „Ersatzweg“, der ebenfalls zum Rondell in den Park führt, nutzen. Unter Beachtung des Denkmalschutzes erhält der neue Zugang eine Beleuchtung und eine attraktive Bepflanzung entlang des neuen Rad- und Fußweges. Die Baumaßnahme beginnt am 12. April 2021. Inklusive der Zoo-Eigenleistungen betragen die Kosten für den neuen barrierefreien Zugang 130.000 Euro. Die ausführende Firma ist die Strabag AG Magdeburg.

Tierpark Gotha 09.04.2021
Nachwuchs bei den Bennettkängurus im Tierpark Gotha – Jungtier wagt die ersten Blicke aus dem Beutel heraus.
Der Gothaer Tierpark im Naturschutzgebiet am Kleinen Seeberg beherbergt bereits seit über 30 Jahren Bennettkängurus und freut sich regelmäßig über Jungtiere. Der neueste Zuwachs wurde wahrscheinlich bereits im November geboren. Ganz genau lässt sich das Geburtsdatum jedoch nicht festlegen, denn die Bennettkängurus werden mit einer Größe von etwa 2,5 cm und einem Gewicht von circa 0,75 g geboren, begeben sich umgehend in den Beutel der Mutter und sind vorerst nicht mehr zu sehen. Erst nach zwei bis drei Monaten kann eine Beutelbewegung beobachtet werden und mit etwa vier Monaten schaut der Nachwuchs dann gelegentlich aus dem Beutel heraus. Auch bei einem weiteren Gothaer Känguruweibchen ist ein Jungtier im Beutel zu erahnen. Insgesamt verbringen die Jungtiere knapp neun Monate im Beutel ihrer Mutter und verlassen diesen nur für kleine Ausflüge. Bennettkängurus sind auch unter der Bezeichnung Rotnackenwallabi bekannt und leben im östlichen und südöstlichen Australien sowie auf der Insel Tasmanien. Sie sind Pflanzenfresser und ernähren sich hauptsächlich von Gras und Blättern. Im Tierpark Gotha erhalten sie zusätzlich Obst und Gemüse sowie Äste zur besseren Abnutzung der Zähne und Kräuterpellets. Wie die meisten Känguruarten bewegt sich auch das Bennettkänguru hüpfend fort und kann dabei eine Geschwindigkeit von 30 km/h erreichen. Bei diesem „schnellen hüpfen“ dient der Schwanz vorwiegend zur Balance, während er beim langsameren hoppeln als zusätzliche Stütze verwendet wird. Die Anlage im Tierpark Gotha teilen sich die Benettkängurus mit einem Emu.

Alpenzoo Innsbruck-Tirol 09.04.2021
Gänseküken auf Entdeckungstour – Bauernhof im Alpenzoo als Entdeckungsspielplatz für Küken
Unsere Landgansküken, die im Februar geschlüpft sind, entdecken den Schaubauernhof im Alpenzoo jetzt als Abenteuerspielplatz. Täglich ab Zooöffnung dürfen die Küken, streng bewacht von ihren Eltern, frei am Bauernhof herumspazieren und sich so bislang unbekannten Herausforderungen stellen. Besonders angetan vom Becken der Kühe, sieht man ihnen Abends zuweilen an, wo sie sich am liebsten aufgehalten haben … Zoodirektor Dr. André Stadler kommt aus dem Strahlen nicht mehr heraus: „Landgänse sind eine alte und mittlerweile bedrohte Haustierrasse. In ganz Österreich wird mit weniger als 200 Tieren gezüchtet. Da ist die Landgansfamilie ein schöner Erfolg im Alpenzoo, und es macht zudem Spaß die 7 Küken bei ihren täglichen Ausflügen zu beobachten“.

Zoo Duisburg 09.04.2021
Nachwuchs mit Seltenheitswert: Ein kleiner Ameisenbär wurde geboren
Für Weibchen Persea ist es bereits das siebte Jungtier. Seit 2017 gelingt die Zucht der dämmerungsaktiven Tamanduas, wie die kleinen Ameisenbären auch genannt werden, in Duisburg regelmäßig. Kleine Knopfaugen, eine lange Schnauze und ein gelb-schwarzes Fell. Gut getarnt krallt sich das zehn Wochen alte Jungtier auf dem Rücken seiner Mutter fest. Bei dem ersten Besuch der Tierärztinnen ging es für das kleine Weibchen auch auf die Waage. Das Ergebnis: Über 700 Gramm wiegt das kleine Fellknäul. Liebevoll kümmert sich Persea um ihr Jungtier, hält Körperkontakt und putzt das noch namenlose Weibchen mit der langen Zunge. Den Tag verschlafen die Zwei eng aneinander gekuschelt in einer Baumhöhle. Das innige Bild freut besonders die Tierpfleger, die sich um Persea (8) und ihren neun Jahre alten Partner Tiago kümmern. Denn die Zucht der kleinen Ameisenbären in zoologischen Gärten ist alles andere als selbstverständlich, innerhalb Europas werden jedes Jahr weniger als zehn Jungtiere geboren. Garant für Nachwuchs, welcher sich in Duisburg seit 2017 regelmäßig einstellt, ist das harmonische Miteinander des Elternpaares. Dabei besticht nicht nur Persea mit ihrem fürsorglichen und ruhigen Verhalten, auch Tiago überzeugt mit Vaterqualitäten. Denn anders als für männliche Tamanduas üblich, kümmert auch er sich um seine Kinder. „Normalerweise ist die Aufzucht reine Aufgabe der Weibchen, wir konnten aber schon häufig beobachten, dass Tiago seine Jungtiere umher trägt und gemeinsam mit ihnen in einer Baumhöhle schläft“, so die Pfleger. Die Situation in Südamerika verdeutlicht, wie wichtig eine stabile Reservepopulation unter geschützten Bedingungen ist. Kurator Volker Grün erklärt: „Der Bestand von Tamanduas ist durch illegale Bejagung und durch die Zerstörung des natürlichen Lebensraumes durch fortschreitende Landkultivierung gefährdet. Jedes im Zoo geborene Jungtier trägt daher dazu bei, die Reservepopulation weiter auszubauen“. Mit dem langgestreckten, schmalen Kopf, dem muskulösen Wickelschwanz und den kräftigen Krallen ist der Tamandua perfekt für das Leben auf Bäumen angepasst. Ständig auf der Suche nach Baumtermiten und -ameisen durchforsten die Tiere die Baumkronen aber auch das Unterholz. Haben sie Beute gefunden, brechen die kleinen Kraftpakete die Behausungen ihrer Nahrung mit ihren langen Krallen auf. Anschließend werden Ameisen und Termiten mit der bis zu 40 cm langen Zunge aufgeschleckt.

Zoo Osnabrück 09.04.2021
Osnabrücker Zootiere und Sehenswürdigkeiten auf einem Bild vereint – Stille Auktion mit Kunstwerken von Barbara Kleinerüschkamp zugunsten des Zoo Osnabrück
Seehund Bente schwimmt vor dem Zoo Osnabrück, Wölfe heulen am Theater Osnabrück und Orang-Utan Astrid besucht den VfL Osnabrück – wer die besonderen Kunstwerke von Künstlerin Barbara Kleinerüschkamp ersteigert, holt sich den Zoo Osnabrück und die Stadt Osnabrück in einem Bild nach Hause. Ab Samstag, 10.04.2021 bis Samstag, 24.04.2021 versteigert der Zoo die Bilder über seine Homepage mit einer stillen Auktion. Gebote können per E-Mail an veranstaltungen@zoo-osnabrueck.de abgegeben werden. „Die Idee entstand als ich John McGurk für mein Kunstprojekt ‚charismatische Osnabrücker Persönlichkeiten‘ porträtiert habe“, berichtet Künstlerin Barbara Kleinerüschkamp. „Er erzählte mir von seiner schweren Kindheit und wie Tiere ihm geholfen haben, was mich sehr berührte. Schließlich sprachen wir über den Zoo Osnabrück, wo er nun arbeitet. Da dachte ich mir, ich möchte etwas Gutes tun für diese Einrichtung, die Kindern so viele schöne Stunden und Begegnungen mit Tieren ermöglicht. Und auch den Tieren dort soll es gut gehen.“ Denn die besonderen Kunstwerke, die Kleinerüschkamp seit einigen Wochen anfertigt, versteigert sie zugunsten des Osnabrücker Zoos, insbesondere für das Projekt „Rüssel voraus!“. Mit der Spendenkampagne sammelt der Zoo Geld für die Vergrößerung der Elefantenanlage. Zoomitarbeiter John McGurk, unter anderem zuständig für Sponsoring und Charity, bedankte sich überschwänglich bei der Künstlerin für die Aktion: „Die Kunstwerke sind ein echter Blickfang und so außergewöhnlich. An jedem Bild arbeitet Barbara zwei bis drei Wochen. Es ist unglaublich, dass sie dem Zoo so viel Zeit und ihr Talent schenkt, damit Geld für die Tiere zusammenkommt. Die Gemälde sind auch sehr attraktiv für Unternehmen, die in ihren Räumlichkeiten ihre Verbundenheit zu Osnabrück zeigen möchten.“ Gebot per E-Mail an den Zoo schicken – Ab Samstag, 10.04.2021 werden die Kunstwerke über die Zoo-Homepage (www.zoo-osnabrueck.de) sowie über die Facebook- und Instagram-Kanäle des Zoos und der Künstlerin für eine stille Auktion angeboten. Die Gemälde selbst sind in Kleinerüschkamps Atelier „Angesicht“ am Fritz-Wolf-Platz ausgestellt. Interessenten können dem Zoo ihr Gebot per E-Mail an veranstaltungen@zoo-osnabrueck.de schicken. Zwischen 850 und 960 Euro beträgt das Mindestgebot für die Öl-auf-Leinwand Kunstwerke, die zwischen 70 bis 100 Zentimeter breit und 100 bis 160 Zentimeter hoch sind. „Und wer in diesem Jahr kein Bild ersteigern kann, hat vielleicht im nächsten Jahr Glück, dann werde ich nämlich weitere Kunstwerke mit Osnabrücker Zootieren und Sehenswürdigkeiten anfertigen. Ein ganz herzliches Dankeschön auch an die Partner, wie das Theater oder den VfL, die ich künstlerisch einbinden durfte“, so Kleinerüschkamp. Insgesamt zwölf der besonderen Kunstwerke sollen so in den nächsten fünf Jahren unter den Hammer kommen. Den Start machen aber erstmal Seehund Bente vor dem Zoo (70x100cm, Startpreis: 850 Euro), Orang-Utan Dame Astrid am Affenfelsen im VfL Osnabrück Stadion „Bremer Brücke“ (100x120cm, Startpreis: 930 Euro) und die Hudson-Bay Wölfe vor dem Theater Osnabrück (100x120cm, Startpreis 890 Euro) – alle zu sehen auf www.zoo-osnabrueck.de (www.zoo-osnabrueck.de/unterstuetzen/stille-auktion/) oder www.angesicht.de. Gebote bitte an: veranstaltungen@zoo-osnabrueck.de.

Zoo Osnabrück 08.04.2021
„Frühlingsleuchten“ im Zoo Osnabrück wieder bis 21:30 Uhr
Den Abend im Zoo verbringen – letztes buchbares Zeitfenster von 18 bis 19 Uhr Da die Ausgangssperre in Stadt und Landkreis Osnabrück ab Freitag, 9.4.2021, offiziell aufgehoben ist, können Zoobesucher ab morgen auch das „Frühlingsleuchten“ im Zoo Osnabrück wieder bis 21:30 Uhr genießen. Zahlreiche Tierfiguren beleuchten zurzeit den abendlichen Zoo und laden zu einem Spaziergang zum Sonnenuntergang ein. „Wir freuen uns, dass unsere Zoobesucher nun wieder die tierischen Lichtfiguren in der Dämmerung und auch im Dunkeln leuchten sehen können“, berichtet Philip Freund, Serviceleiter im Zoo Osnabrück. „Zurzeit geht die Sonne gegen 20:15 Uhr unter, sodass man die Illuminationen bis 21:30 Uhr mit allen Effekten genießen kann.“ Wer den Zoo und das „Frühlingsleuchten“ besuchen möchte, muss allerdings vorab ein Zeitfenster für den Einlass reservieren. Das letzte buchbare Zeitfenster ist von 18 bis 19 Uhr. Letzter Einlass ist damit um 19 Uhr. Die Reservierung für den Zoobesuch ist kostenlos auf der Homepage des Zoos unter www.zoo-osnabrueck.de möglich. Auch Jahreskarteninhaber oder Vereinsmitglieder müssen sich vorab anmelden. Wer ein E-Ticket bucht, spart 10 Prozent auf den Tageseintrittspreis und sogar 50 Prozent beim abendlichen „Frühlingsleuchten“. Eine Onlineanmeldung ist auch mit E-Ticket notwendig. Wer eine Jahreskarte, einen Mitgliedsausweis oder ein E-Ticket vorweisen kann, erhält über das linke Zebra-Tor schnellen Einlass in den Zoo. Auf dem Zoogelände gilt eine Maskenpflicht, Tierhäuser bleiben vorerst geschlossen. Über weitere Corona-Maßnahmen informiert der Zoo auf seiner Homepage.

Tierpark Hellabrunn 08.04.2021
Sausüß! Kunekune-Nachwuchs in Hellabrunn
Zwei große Würfe und viel Action im Hellabrunner Mühlendorf! Die beiden Sauen Lilly und Frieda haben insgesamt 14 putzige Kunekune-Ferkel auf die Welt gebracht. Die weiblichen Tiere hatten dabei in der Anzahl die Rüssel vorn: bei den beiden Würfen erblickten jeweils zwei kleine Eber und gleich fünf Sauen das Licht der Welt in Hellabrunn. Drei Monate, drei Wochen und drei Tage – das sind die bei Hausschweinen üblichen Tragezeiten, die auch Lilly und Frieda hinter sich brachten, bevor die beiden Sauen Anfang April geworfen haben. Erfreulicherweise sind alle Tiere dieser umfangreichen Würfe gesund und haben ihre ersten Erdentage gut überstanden. Bei den Kunekune handelt es sich um eine Schweinerasse, die ursprünglich aus Neuseeland stammt. Sie galt in den 1970-er Jahren als nahezu ausgestorben. Ein Zuchtprogramm mit 18 dieser wenigen überlebenden Schweine ermöglichte es, dass heutzutage wieder mehrere Tausend ihrer Art in Zoos und auf privaten Weiden leben. In der Sprache der Maori, der indigenen Bevölkerung Neuseelands, bedeutet der Name Kunekune „fett und rund“. Bis die kleinen Schweinchen diesem Namen erkennbar gerecht werden, dauert es aber noch eine Weile. „Bereits zum zweiten Mal dürfen wir uns über zahlreichen Jungtiernachwuchs bei unseren Kunekune-Schweinen freuen, die sich mittlerweile zu richtigen Besucherlieblingen in Hellabrunn entwickelt haben“, erklärt Rasem Baban, Tierparkdirektor in Hellabrunn. „Wir hoffen, dass wir in der gegenwärtig nicht gerade einfachen pandemischen Situation unseren Tierpark solange wie möglich offenhalten dürfen, damit unsere Besucher diese possierlichen Schweinchen witterungsabhängig auch auf der Außenanlage bewundern können.“ so der Tierparkchef weiter. Neben dem Kunekune-Nachwuchs nimmt die Jungtier-Geburtenrate seit Anfang des Jahres auch wieder an Fahrt auf: Das Zweifinger-Faultier wächst im noch geschlossenen Nashornhaus heran, während auf den Außenanlagen der Nachwuchs von Großen Maras, Elenantilopen, Tieflandnyalas und Flinkwallabys entdeckt werden kann. Zudem haben zwei Riesenkänguru-Weibchen aus dem Opel-Zoo in Kronberg/Taunus kürzlich ein neues Zuhause in Hellabrunn gefunden. Es gibt also durchaus einige zwei- und vierbeinige Gründe, mal wieder in Hellabrunn vorbeizuschauen!

Kölner Zoo 08.04.2021
Ostersonntagsfreude im Kölner Zoo: Jungtier bei den seltenen Weißnacken-Moorantilopen
Oster-Antilope statt Osterlamm: Im Kölner Zoo kam am vergangenen Sonntag ein männliches Jungtier bei den seltenen Weißnackenmoor-Antilopen zur Welt. Die Eltern, ein dreijähriger Bock und seine vierjährige Kuh, leben auf der mit Gras- und Wasserflächen gestalteten Anlage in der Mitte des Zoos. Der Bock stammt aus dem Zoo Leipzig, die Kuh aus dem Serengeti-Park Hodenhagen. Der Kölner Zoo hält die grazilen Tiere seit 2019. Bereits im Frühjahr 2020 gab es Nachwuchs. Männliche Exemplare weisen ein schwarzes Fll auf, das im Nacken weiß gefärbt ist. Daher leitet sich auch der Name dieser Antilopenart ab. Kühe verfügen über ein rötlich-braunes Fell und sind etwas kleiner. Weißnacken-Moorantilopen, auch Mrs. Grays Wasserböcke genannt, stammen ursprünglich aus dem Südsudan. Dort bevölkern sie das Delta des Weißen Nils. Sie zählen zu den Sumpfantilopen, die den Rändern von Schwemmgebieten folgen und sich von Sumpfgräsern ernähren. Ausgewachsene Tiere sind kräftig und bringen 80 bis 120 Kilogramm auf die Waage. Ihre Schulterhöhe beträgt 80 bis 105 Zentimeter, die Länge variiert zwischen 135 und 165 Zentimetern. Weißnacken-Moorantilopen gelten in freier Wildbahn als bedroht. Grund sind Lebensraumzerstörung und Bejagung. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) führt sie auf der Roten Liste. Umso mehr freut sich der Kölner Zoo über ein neuerliches Jungtier bei dieser Tierart. In Deutschland halten noch zwei weitere Zoos Weißnackenmoorantilopen.

Zoo Basel 08.04.2021
Neuer Elefantenbulle im Zoo Basel angekommen
Eine schwere Fracht kam am 7. April im Zoo Basel an: Im Zoo Basel hofft man, dass Elefantenbulle Tusker (29) für Nachwuchs sorgen wird. Letzten Oktober kehrte Elefantenbulle Jack in seinen angestammten Zoo in Sóstó, Ungarn zurück. Seither lebten die drei Basler Elefantenkühe Heri, Rosy und Maya ohne Bullen. Jetzt ist mit dem stattlichen Tusker ein Nachfolger ins Elefantenhaus eingezogen. Mit 6’160 Kilogramm ist er mehr als eine Tonne schwerer als sein Vorgänger Jack. Ein Reisender in Sachen Elefantenzucht Tusker lebte die letzten zwei Jahre im niederländischen Ouwehands Dierenpark Rhenen. Ein Tierpfleger aus dem Zoo Basel verbrachte dort vier Tage und lernte in der Zeit Tuskers Eigenheiten und seine Pflege detailliert kennen. Am Morgen des 7. April wurde der Elefantenbulle in Rhenen auf die Reise geschickt. 675 Kilometer und zehn Stunden später ist er wohlbehalten in Basel angekommen. Tuskers niederländischer Pfleger ist mitgereist. Er wird ihm die Eingewöhnung in den ersten Tagen erleichtern und die Basler Pfleger mit seinen individuellen Eigenschaften vertraut machen. Tusker wurde 1992 in Südafrika geboren und kam 1995 in den Zoo Wuppertal. Dort entwickelte er sich zu einem der erfolgreichsten Zuchtbullen Europas. Dreizehn Jungtiere von vier Müttern wuchsen im Zoo Wuppertal auf. 2019 wechselte Tusker nach Rhenen. Dort fand er eine ähnliche Situation wie jetzt in Basel vor: drei Kühe im fortgeschrittenen Alter, die noch nie gezüchtet hatten. Tusker deckte alle drei. Die Geburtenrate von Afrikanischen Elefanten in europäischen Zoos ist niedrig. Daher ist es wichtig, dass erfahrene Zuchtbullen wie Tusker auch in anderen Zoos die Gelegenheit zur Fortpflanzung erhalten. Da Tusker auch mit Elefantenkühen in einem spanischen Zoo züchten soll, sieht das Europäische Erhaltungszuchtprogramm vor, dass er anschliessend nach Spanien weiterzieht. Elefanten sind immer unterwegs – Auch in der Natur schliessen sich die einzelgängerischen Elefantenbullen zur Paarungszeit den Herden der Weibchen an. Die Elefantenkühe hingegen verbleiben ein Leben lang in ihrer Geburtsgruppe, den sogenannten Matrilinien, die von einer alten, erfahrenen Kuh angeführt werden und somit aus Müttern mit Töchtern, Schwestern, Nichten und Enkelinnen bestehen. Junge Männchen verlassen die Geburtsgruppe mit etwa sechs bis zehn Jahren und leben fortan alleine oder in Kleingruppen mit Brüdern oder Halbbrüdern. Erst wenn sie alt genug sind und eine gewisse Körpergrösse erreicht haben, schliessen sie sich temporär Weibchengruppen an. Sobald ein solcher Bulle alle paarungsbereiten Kühe gedeckt hat, verlässt er die Gruppe wieder, um weiterzuwandern und sich eine neue Weibchengruppe zu suchen.

Zoo Magdeburg 07.04.2021
Tiermedizinische Behandlung: Gewichtsprobleme beim Ameisenbärjungtier
„Das zwei Monate alte Ameisenbärjungtier hat nicht ausreichend Körpermasse aufgebaut. Bereits vor Ostern haben wir fachliche Experten aus dem Zoo Dortmund hinzugezogen und auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für Große Ameisenbären eine Spezialmilch eingesetzt. Des Weiteren wurde im Innengehege des Jungtiers und seiner Mutter eine Kamera installiert, damit diese rund um die Uhr vom Team der Tierpfleger überwacht werden konnten. Während der Ostertage bekam das Jungtier sechsmal täglich die Spezialmilch zugefüttert“, erklärt Vertrags-Zootierarzt Jens Thielebein. Obwohl die mit 19 Jahren recht alte Mutter „Estrella“ sich sehr fürsorglich um ihren Nachwuchs gekümmert hat, kann der Nahrungsbedarf des Jungtieres nicht ausreichend abgedeckt werden. „Es ist nicht kontrollierbar, ob „Estrella“ ausreichend Milch hat oder ein Mangel an Nährstoffen in der Muttermilch vorliegt“, erklärt Jens Thielebein weiter. Eine Gewichtszunahme ist für das Jungtier jetzt existentiell. Gestern Abend fiel die fachliche Entscheidung des Vertrags-Tierarztes mit der Zoologie für eine künstliche Aufzucht des Jungtieres. Es wird außerdem möglicher Stess von „Estrella“ und ihrem Nachwuchs genommen, der bei mehrmaliger Trennung der beiden durch das Zufüttern entstehen kann. Ein Hoffnungsschimmer: Heute Vormittag hat das Jungtier bereits mehr Milch aufgenommen als in den letzten Tagen. Für die Besucher ist der kleine Rüssler vorerst nicht zu beobachten. Nach allen getroffenen Maßnahmen und der weiterhin durchgehenden Beobachtung des Gesundheitszustands des Jungtiers, hoffen die Zoomitarbeiter, dass bald das Jungtier mehr Gewicht auf die Waage bringt. Nachzuchten in Menschenobhut sind bei dieser Nebengelenktierart eher rar – mit Ausnahme der seit vier Jahrzehnten kontinuierlichen Nachzuchterfolge beim Großen Ameisenbär im Zoo Dortmund. Hier wird auch das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für den Großen Ameisenbären geführt, an dem auch der Zoo Magdeburg beteiligt ist. Auf der Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) wird der Große Ameisenbär als „gefährdet“ (VU) gelistet.

Zoo Frankfurt 07.04.2021
Kiwi-Jubiläum: Der 50. Schlupf im Frankfurter Zoo
Es ist das zweite Kiwi-Küken der Saison, geschlüpft am 30. März. Und es weiß nicht, dass es unter dem Seltenen etwas ganz Besonderes ist. Ein Jubiläums-Küken nämlich. Denn mit ihm haben seit 1978 50 der hoch bedrohten neuseeländischen Wappenvögel im Frankfurter Zoo das Licht der Welt erblickt. Auch Brut und Schlupf waren in diesem Jahr außergewöhnlich. Kiwi-Küken Nummer 49 ist, nach einer langen Brutzeit von 85 Tagen, am 6. März geschlüpft. Anders als sonst, hat es die ersten neun Tage gemeinsam mit seinem Vater HARI verbracht. In der Vergangenheit war es im Frankfurter Zoo aus Sicherheitsgründen üblich, Kiwi-Eier, die kurz vor dem Schlupft standen, in einen Brutapparat zu legen. Der Grund: Gelegentlich kam es vor, dass Jungtiere während des Schlupfs versehentlich von den Altvögeln verletzt oder sogar getötet wurden. Dies sollte bei den seltenen und wertvollen Vögeln unbedingt vermieden werden. Die große Erfahrung des Tierpflege-Teams und eine strenge Überwachung des Brutgeschäfts erlauben es heute, die brütenden Väter und ihren Nachwuchs beisammen zu lassen. Auch das 50. Küken kam auf diesem natürlichen Weg zur Welt. Am 30. März schlüpfte es beim Altvogel im Nest und konnte die ersten Tage dort verbringen. Welches Geschlecht die beiden Küken haben, ist noch nicht bekannt. Dies wird erst nach einigen Wochen über eine Federprobe im Labor bestimmt. Von alldem bekommen die Besucherinnen und Besucher leider nichts zu sehen. Denn bedingt durch die Pandemie müssen im Zoo derzeit alle Tierhäuser und damit auch das Kiwi-Informationszentrum geschlossen bleiben. Dennoch ist der erneute Zuchterfolg in Frankfurt Anlass zu Freude. Das findet auch Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft: „Die ersten Kiwis kamen 1978 als Geschenk der Neuseeländischen Regierung nach Frankfurt. Die Zucht dieser bedrohten und sensiblen Tierart ist daher Ehre und Verpflichtung zugleich. Darauf, dass der Frankfurter Zoo bereits seit über 40 Jahren Kiwis erfolgreich züchtet, können wir, aber vor allem ihre Pflegerinnen und Pfleger, stolz sein. Diese besondere Expertise ist es auch, warum das internationale Erhaltungszucht-Programm für den Kiwi, das im National Zoo in Washington geführt wird, unserem Zoo die Koordination der europäischen Population übertragen hat.“ Zoodirektor Dr. Miguel Casares freut sich über den Schritt hin zur natürlichen Kiwi-Aufzucht, selbst wenn diese mit einem gewissen Risiko behaftet ist: „Bruten bei den Kiwis erfordern viel Zeit und Sorgfalt. Die regelmäßige Kontrolle durch die Pflegerinnen und Pfleger sind unsere Kiwis gewöhnt. Sie lassen sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Das ist sehr wichtig, denn ab dem 65. Bebrütungstag werden die Eier der Kiwis alle zwei Tage aus dem Nest genommen und durchleuchtet, um den kritischen Zeitpunkt des Schlupfs möglichst genau vorhersagen und überwachen zu können. So können wir auch das Verhalten des Altvogels exakt im Auge behalten und mögliche Risiken minimieren.“ Wissenswertes über Kiwis Im Durchschnitt bleiben Kiwi-Jungtiere nur fünf bis zehn Tage bei der Schlupfhöhle und somit in der Nähe ihres Vaters. Nach dem Schlupf sind die Küken bereits „kleine Erwachsene“ und von Anfang an in der Lage, für sich selbst zu sorgen. Außer Wärme bekommen sie nichts von ihren Vätern. Die Weibchen haben mit der Aufzucht der Jungvögel nichts zu tun. Nachdem sie ihr enorm großes Ei ins Nest gelegt haben, können sie sich von der energiezehrenden Phase der Eientwicklung erholen. Kiwi-Paare sind sich häufig ein Leben lang treu. Die in Neuseeland heimischen flugunfähigen und nachtaktiven Vögel sind ganz besonders durch von Menschen eingeführte Tierarten wie Katzen, Hunde, Ratten und Hermeline gefährdet. Mit intensiven Naturschutzmaßnahmen und zahlreichen staatlichen Projekten zum Schutz der Tiere ist es im Jahr 2017 gelungen, den Bedrohungsstatus der Nördlichen Streifenkiwis und der Okarito-Streifenkiwis nach 20 Jahren herabzusetzen: Auf der Roten Liste der IUCN werden sie nun nicht mehr als „stark gefährdet“, sondern als „gefährdet“ geführt.

Tiergarten Kleve 06.04.2021
Ein neuer Hoffnungsträger
Langes grau-schwarzes Haar, einen schlanken Körper und einen besonderen Kopfschmuck: die Rede ist von Glen, dem neuen Bulgarenbock und großem Hoffnungsträger im Tiergarten Kleve. Die Bulgarenziege, oder genau gesagt die Bulgarische schraubenhörnige Langhaarziege, ist eine akut gefährdete Haustierrasse. Mit dem neuen Zuchtbock möchte sich der Tiergarten Kleve wieder an der Erhaltungszucht dieser bedrohten Rasse beteiligen und an alte Erfolge anknüpfen. „Wie man am Namen schon vermuten kann, stammt die Bulgarenziege aus Bulgarien, wo sie aber durch die Einkreuzung von leistungsfähigeren Rassen immer mehr verdrängt wurde. Mittlerweile gehört sie zu den akut gefährdeten Haustierrassen und wird europaweit von nur 13 zoologischen Einrichtungen gepflegt“, erklärt Tiergartenleiter Martin Polotzek. „Eine ganz wichtige Aufgabe von zoologischen Gärten ist die Arterhaltung und so haben wir uns auf die Suche nach einem neuen Bock für unsere sechs Weibchen gemacht und sind dabei im Erfurter Zoo fündig geworden. Die KollegInnen dort gehören europaweit zu den erfolgreichsten Bulgarenziegenzüchtern und hatten einen Bock, der genetisch gut zu unseren Weibchen passt.“ Die stellvertretende Tiergartenleiterin Christine Oster hat sich auf die Reise in Richtung Thüringen gemacht und den zweijährigen Glen wohlbehalten nach Kleve transportiert. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hinter den Kulissen durfte Glen nun vor wenigen Tagen seine neue Gruppe kennenlernen. Christine Oster: „Die Vergesellschaftung mit der Gruppe hat sehr gut funktioniert. Wie es bei Ziegen typisch ist, musste erst einmal die Rangordnung geklärt werden. Aber nachdem diese nun ausgemacht ist, herrscht wieder Ruhe in der Gruppe.“ Typisch für die Bulgarenziege ist ihr langes, bis zu den Sprunggelenken reichendes Fell, was eine Anpassung an die kargen Landschaften und kalten Winter in der Balkanregion Osteuropas darstellt. „Bulgarenziegen gibt es in verschiedenen Farbvarianten- von ganzfarbig schwarz, über braun bis hin zu weiß. Glen ist grau und passt damit super in unsere Gruppe, die bislang aus weißen und schwarzen Tieren besteht.“, weiß Oster. Nur an Größe und Gewicht muss Glen noch etwas zulegen. Oster: „Bulgarenböcke können bis zu 70 kg schwer werden. Davon ist Glen mit seinen zwei Jahren noch ein bisschen entfernt. Und auch seine Hörner müssen noch in die Länge wachsen, damit er den Weibchen zur Paarungszeit im Herbst imponieren kann.“ Und so hoffen alle im Tiergarten, dass die Weibchen sich vom neuen Glen beeindrucken lassen und im nächsten Früher wieder Lämmer dieser bedrohten Ziegenrasse in Kleve zur Welt bringen… Wer Glen und seine Mädels besuchen möchte, kann das täglich zwischen 9 und 18 Uhr machen, denn der Tiergarten Kleve bleibt weiterhin für BesucherInnen geöffnet. Alle Gäste müssen ihren Besuch vorab unter www.tiergarten-kleve.de anmelden. Für Personen ohne Internet besteht die Möglichkeit, sich dienstags zwischen 9 und 11 Uhr telefonisch unter der 02821 26785 für einen Tiergartenbesuch zu registrieren. Im gesamten Tiergarten gilt Maskenpflicht (auch für schulpflichtige Kinder). Ein negativer Corona-Schnelltest ist nicht erforderlich.

Tierpark Hellabrunn München 05.04.2021
Die Bayerische Staatsoper zu Gast in Hellabrunn
In diesen herausfordernden Zeiten ist es wichtig, für schöne Momente und unterhaltsame Abwechslung zu sorgen, um wieder auf fröhlichere Gedanken zu kommen. Und genau darin hat uns dankenswerter Weise die Bayerische Staatsoper unterstützt und war kürzlich zu Gast im Tierpark Hellabrunn, um eine Sonderedition ihrer beliebten ‚Montagsstücke‘ für die tierischen Bewohner und ihre zweibeinigen Fans zum Besten zu geben. Der musische Video-Rundgang ins Hellabrunner Urwaldhaus, durch die Großvoliere, an die Elefantenanlage zum kleinen Otto, bei den Humboldtpinguinen vorbei bis ins Mühlendorf zu Gänsen und Ziegen wurde bereits vor der letzten Wiederöffnung, Anfang März in Hellabrunn produziert. Hierin machen sich vier Sängerinnen und Sänger sowie eine Akkordeonspielerin aus dem hochkarätigen Ensemble der Bayerischen Staatsoper auf einen frühlingshaften Spaziergang durch Hellabrunn und lassen deutsche Kinder- und Volkslieder mit Tierbezug erklingen, die früher wie heute als musikalische ‚Evergreens‘ für Groß und Klein gelten dürften. Die vielseitigen Liedbeiträge, in denen es u.a. um „geklaute Kokosnüsse“, „Vogelhochzeiten“ und das liebe Federvieh geht, werden ausdruckstark, aber tierfreundlich in angemessener Lautstärke und ohne Verstärker intoniert und zudem durch historische Tiergedichte aus dem 19. Jahrhundert z.B. von Christian Morgenstern oder Matthias Claudius hintergründig begleitet. Dabei können die Zuschauer zahlreiche tierische Hellabrunn-Bewohner bei ihren teilnahmsvollen oder auch zurückhaltenden Reaktionen beobachten. „Wir freuen uns sehr, unseren jungen und junggebliebenen Freunden und Fans dieses musikalische Erlebnis der außergewöhnlichen Art in enger Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper bieten zu können. Tiererlebnis und Musikgenuss verbinden sich hier auf emotional positive Weise und lassen kleine und große Zuhörer abtauchen in die aktuelle oder vor langer Zeit erlebte Kindheit – ein schöner und freudiger Impuls, den wir gemeinsam mit der Staatsoper in schwierigen Zeiten geben wollen. Freuen Sie sich darauf!“ empfiehlt Rasem Baban, Vorstand und Tierparkdirektor in Hellabrunn. Das rund 25-minütige Video zum „Montagsstück“ mit der Bayerischen Staatsoper wird der Tierpark am Dienstag, den 6. April 2021 auf seiner Website, seinem YouTube-Kanal und über die weiteren Social-Media-Kanäle veröffentlichen. Alle am Dreh beteiligten Personen wurden zuvor corona-getestet und die Produktion fand unter Einhaltung strenger Hygiene- und Sicherheitsregeln statt.

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