TTT: 10 Bücher, die in der Zukunft spielen



Heute sucht Aleshanee Bücher, die in der Zukunft spielen. Und ich durfte feststellen, dass ich zum einen nicht sehr viel Science Fiction lese und zum anderen kaum Bücher habe, die in der Zukunft spielen. Aber mit Ach und krach habe ich 10 Bücher zusammen gekratzt…

Anne McCaffrey: Sassinak
Sassinak ist noch ein Kind, als ihre Heimatwelt überfallen wird. Die Planetenpiraten, die in der ganzen Förderation wegen ihrer Skrupellosigkeit gefürchtet sind, plündern die Kolonie und verschleppen das Mädchen in die Sklaverei. Doch es gelingt ihnen nicht, Sassinaks Willen zu brechen – sie hält stand und kann sich sogar befreien.
Viele Jahre später befehligt sie ein eigenes Schiff und kennt keinen anderen Gedanken, als den Piraten eines Tages das Handwerk zu legen …

Das Buch liegt schon länger auf meinem Sub… ebenso wie die Fortsetzungen. Ich hoffe aber, das Buch in diesem Jahr noch lesen zu können. Es gehört auch zu den Büchern, die ich von Anne McCaffrey noch nicht gelesen habe.

James Corey: Expanse 1 – Leviathan erwacht
Die Menschheit hat das Sonnensystem kolonisiert. Auf dem Mond, dem Mars, im Asteroidengürtel und noch darüber hinaus gibt es Stationen und werden Rohstoffe abgebaut. Doch die Sterne sind den Menschen bisher verwehrt geblieben. Als James Holden, Kapitän eines kleinen Minenschiffs, ein havariertes Schiff aufbringt, ahnt er nicht, welch gefährliches Geheimnis er in Händen hält – ein Geheimnis, das die Zukunft der ganzen menschlichen Zivilisation für immer verändern wird.
Auf das Buch bin ich über die TV-Serie aufmerksam geworden. Die ersten Folgen waren auch noch interessant, aber nach den ersten Folgen der zweiten Staffel habe ich den Überblick verloren. Ich bin ja mal gespannt wie die Buchvorlage ist … noch schläft der Leviathan aber auf meinem SuB.

Und mehr gibt mein Sub aber auch nicht her…

Steve Baxter: Evolution
Vergangenheit und Zukunft
Dieser Roman enthält nicht mehr und nicht weniger als die gesamte Geschichte unseres Universums. Von den Ursprüngen des Alls über die weitverzweigten Wucherungen der Evolution bis in den dunklen Kältetod unseres Kosmos – dies ist die Geschichte unserer Wirklichkeit, die Geschichte der Menschheit, wie sie sich aus dem Staub der Vergangenheit erhebt und nach den Sternen greift …

Ein Buch, das ich gerade lesen. Noch spielt es in der Vergangenheit, aber, sofern ich dem Klappentext glauben darf, spielt es auch in der Zukunft. Und ein bisschen habe ich auch schon im Buch geblättert… (sozusagen um einen Blick in die Zukunft zu wagen … aber die Zukunft ist wohl weniger bedeutsam als die Vergangenheit, aber ich erlaube mir trotzdem die Erwähnung zum Zukunftsthema)
Rezension folgt.

Viel habe ich zum Thema Zukunft nicht zu bieten, auch, was meine Rezensionen anbelangt. Ich lebe wohl eher in der Vergangenheit, als in der Zukunft …

Maja Lunde: Die Geschichte der Bienen
England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch dann kommt er auf eine Idee, die alles verändern könnte – die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock.
Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Tom aber träumt vom Journalismus. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden.
China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Als der jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit.

Kann man Lesen, muss man aber nicht. Es ist der erste Band von Maja Lundes Klimaquartett. Ich kenne noch den dritten Teil (Die letzten ihrer Art), der ebenfalls drei Geschichten aus unterschiedliche Zeiten erzählt.
Wirklich überzeugt bin ich von den Geschichten aber nicht.

Tja… und meine Wunschliste gibt (sofern ich das beurteilen kann) nichts Passendes zum Thema her.
Also muss ich ein bisschen in meinen Erinnerungen graben, um das eine oder andere passende Buch zu finden.

Michael Cunningham: Helle Tage
Eine furiose Hommage an eine einzigartige Stadt – an New York City. Der preisgekrönte Autor Michael Cunningham erzählt drei Geschichten aus drei Jahrhunderten, die auf raffinierte Weise miteinander verflochten sind, unter anderem durch die Verse Walt Whitmans, des großen romantischen Dichters Amerikas. Ein kunstvoller, immens vergnüglicher, ungewöhnlicher Roman über die verwundete amerikanische Seele und den unverbrüchlichen Lebensmut, der die Menschen dieser Stadt seit jeher prägt.
Michael Cunningham hat durchaus gute Bücher geschrieben. Helle Tage gehört allerdings nicht dazu. Kann man lesen, muss man aber nicht.

Pierre Boulle: Planet der Affen

In einem Raumschiff, das mit Lichtgeschwindkeit durch das Weltall fliegt, begibt sich der Journalist Ulysse Mérou zusammen mit zwei Wissenschaftlern auf eine Mission, die die Erkundung des nächstgelegenen Sonnensystems zum Ziel hat. Zu ihrer goßen Überraschung finden sie einen Planeten, der unserer Erde gleicht. Doch eine noch größere Verblüffung erwartet sie: Auf Soror, so der Taufname durch die Entdecker, leben menschenähnliche Wesen! Diesen scheint jedoch jedwedes rationale Denkvermögen zu fehlen, und kaum ist eine erste Verständigung hergestellt, werden sie allesamt gejagt und gefangen genommen von der herrschenden Zivilisation auf dem Planeten: Affen!
Schreckliche Experimente und einen schmerzvollen Tod vor Augen muss es Ulysse gelingen, seine haarigen und hochintelligenten Entführer davon zu überzeugen, dass er anders ist, von einem fremden Planeten kommt und vor allem, dass er keine Gefahr darstellt. Besonders von Letzterem lassen sich aber nur die Wenigsten überzeugen …

H. G. Wells: Wenn der Schläfer erwacht
Graham passiert, wovon viele träumen: einmal Herr der Welt zu sein. Allerdings ist die Art und Weise etwas merkwürdig und gefährlich, denn der junge Engländer fällt eines Tages in einen totenähnlichen Schlaf und wacht exakt 203 Jahre später wieder auf – im London des 21. Jahrhunderts. Doch ihm bleibt kaum Zeit, den Schock des Aufwachens in dieser neuen Welt des Fortschritts und der technischen Wunder zu überwinden und seine neue Stellung zu genießen …
Eines der weniger bekannten Werke des Autors.
Es handelt sich um einen von Wells ehrgeizigsten Romanen, der aber den Autor selbst und die Kritiker kaum zufriedenstellte. Erzählungsaufbau, Plotstruktur und Figurendarstellung schienen zu diesem Zeitpunkt (1889) noch verbesserungsbedürftig.
Anlässlich der Neuauflage des Werkes im Jahre 1911 nutzte Wells deshalb die Gelegenheit zu etlichen Veränderungen.

Jules Verne: Paris im 20. Jahrhundert
Rund 85 Jahre hat das Manuskript in einem verschlossenenen Koffer gelegen: ein Jugendroman von Jules Verne, 1863 geschrieben. Ein früher Science-fiction-Roman, in dem er sich ausmalt, wie Paris in hundert Jahren aussehen würde. Da gibt es eine vollautomatisierte und geräuschlose Stadtbahn, gasbetriebene Personenkraftwagen, elektrische Straßenbeleuchtung. In dieser hochtechnisierten Welt sind die Menschen nicht glücklicher geworden, am wenigsten Michel, der Held des Romans, der als Waise bei seinem Onkel und Vormund lebt. In der Figur Michels, des armen Dichters und Stückeschreibers, zeichnete der junge Verne ein heimliches Selbstporträt.
Das Manuskript wurde 1989 von Piero Gondolo della Riva in einem Safe Michel Vernes, des Sohnes Jules Vernes’, gefunden. Der Schlüssel des Safes war verloren gegangen und man glaubte den Safe leer. Die französische Ausgabe (1994 bei Hachette) ist mit Illustrationen von François Schuiten versehen. Ich dachte eigentlich, dass ich alles von Jules Verne gelesen habe (außer Der Grüne Blitz), aber ich scheine noch Lücken zu haben (mehr als ich dachte).

Thea von Harbou: Metropolis
Joh Fredersen, ein Großindustrieller, ist Herr über Metropolis, die glitzernde Stadt der Zukunft. Die Reichen vergnügen sich in den Freizeitgärten der Oberstadt, während die Arbeiter in der unterirdischen Stadt ein erbärmliches Leben fristen müssen. Freder Fredersen, Sohn des Metropolis-Bosses, trifft eines Tages Maria, eine Frau aus der unterirdischen Stadt. Er verliebt sich in sie und lässt sich von ihr in die Unterwelt führen. Sie wird von den Arbeitern respektiert und verehrt. In der Armensiedlung brodelt die Stimmung, die Arbeiter wollen nicht mehr länger im Elend leben. Es kommt zum Aufstand: Wissenschaftler Rotwang, ehrgeizig und dem alten Fredersen spinnefeind, verschleppt Maria und konstruiert eine mechanische Doppelgängerin, die die Arbeiter zur Revolution aufhetzt … Thea von Harbous Zukunftsroman – die Aufhebung von Klassengrenzen in einer Volksgemeinschaft imaginierend – und Liebesgeschichte in einem inspirierte Fritz Lang zu seinem filmischen Meisterwerk

Das letzte Buch der heutigen Liste kenne ich nicht. Ich habe es nur zufällig entdeckt (aber es interessiert mich nicht, weshalb ich nicht behaupten kann, dass ich es auf meine Wunschliste gestellt habe). Ich wusste auch nicht, dass Jack London einen SF-Roman geschrieben hat, mir war er nur durch seine Abenteuer-Romane bekannt (allerdings habe ich davon auch nicht viele gelesen).
Aber um zehn Bücher voll zu kriegen …

Jack London: Die eiserne Ferse
Die eiserne Ferse (OT: The Iron Heel) ist ein dystopischer Roman von Jack London. Er erschien 1907 bei MacMillan in New York und 1908 bei Everett in London. Er wurde u. a. von Erwin Magnus übersetzt. Der in einer nahen Zukunft spielende Science-Fiction-Roman beschreibt mehr die künftigen politischen und sozialen Änderungen als den technologischen Fortschritt. London schrieb den Roman nach seinen Erfahrungen in der Socialist Party of America und dem Scheitern der russischen Revolution von 1905, in die er große Erwartungen gesetzt hatte. Bei der Beschreibung der titelgebenden Oligarchie nimmt London hellsichtig spätere Strukturen des Totalitarismus vorweg, siedelt diese aber vor allem in den USA an.

Beim heutigen TTT habe ich sehr tief in die Klamottenkiste gegriffen.
Ich bin mir sicher, dass man bei Aleshanee aktueller Zukunftsvsionen zu sehen bekommt.
Am nächsten TTT bin ich in Wien, werde mich also zeitbedingt nicht beteiligen. Es geht um Liebesgeschichten … wie jedes Jahr.
(immer wenn der Valentinstag naht … der TTT befasst sich mit der Liebe und ich bin nicht da)

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8 Antworten zu TTT: 10 Bücher, die in der Zukunft spielen

  1. Aleshanee sagt:

    Schönen guten Morgen!

    Da sind ja heute einige interessante Titel zusammengekommen 🙂
    Ich kenne davon kein einziges, aber „Die Geschichte der Bienen“ hab ich auf dem SuB und möchte ich auch in diesem Jahr noch lesen! Von Maja Lunde kenne ich bisher ja nur ihr Kinderbuch „Schneeschwester“

    Vor allem reizt mich hier noch „Evolution“ von Stephen Baxter. Schon als ich den Namen gelesen hab war ich neugierig, denn ich hab ja immer noch vor, „Die lange Erde“ zu lesen. Das hat Terry Pratchett ja mit Stephen Baxter zusammen begonnen und Baxter hat es dann weiter geschrieben – wenn ich richtig informiert bin. Den ersten Band hatte ich damals gelesen aber dann ist es irgendwie in Vergessenheit geraten. Den würde ich aber sehr gerne re-readen und dann auch direkt weiterlesen. „Damals“ gabs nur den ersten Band, deshalb hab ich die Reihe wohl dann aus den Augen verloren…
    Aber die Handlung zu Evolution klingt defintiv spannend!

    Liebste Grüße, Aleshanee

    • Martin sagt:

      Hallo Aleshanee,
      das Kinderbuch von Maja Lunde kenne ich noch nicht, ich hebe mir das bis Weihnachten auf (wenn ich mich dann noch daran erinnern kann):
      Bei EVOLUTION hat mich auch die Handlung interessiert, wobei ich auch gar nicht mehr weiß, wie ich auf das Buch aufmerksam wurde.
      Inzwischen habe ich mit dem Lesen ja angefangen und es ist wirklich ungewöhnlich. Es erinnert mich an die Dokureihe DIE ERBEN DER SAURIER, die ich sehr gemocht habe. Ich bin gespannt was ich in der Zuknuft vorfinden werde.
      Liebe Grüße
      Martin

  2. Büchersalat sagt:

    Hallo Martin, also tatsächlich kenne ich keines der Bücher. Ich bin ein wenig erleichtert, dass ich wenigstens von einigen Autoren schon gehört habe. Aber ich finde deine Auswahl wirklich immer interessant 🙂 Liebe Grüße Julia

    • Martin sagt:

      Hallo Julia,
      ich stelle immer wieder fest, dass meine Auswahl an Büchern immer etwas anders ist, als vom Rest der TTT-Teilnehmerinnen. Und das, obwohl ich doch hin und wieder Bücher finde, die mich interessieren. Aber es bleibt eine Seltenheit mit den anderen eine Gemeinsamkeit zu finden.
      Und manche meiner Bücher scheinen auch etwas speziell zu sein.
      Aber es freut mich immer, wenn jemand neuen Lesestoff findet.
      Liebe Grüße
      Martin

  3. Tinette sagt:

    Hallo Martin,
    von deiner Liste heute kenne ich immerhin drei Bücher vom Sehen her: Leviathan erwacht, Die Geschichte der Bienen und Planet der Affen. Letzteres hatten wir in der Schule behandelt und mussten uns danach eine Geschichte über einen Tier-Planeten ausdenken. Ich habe den Planet der Collies gewählt. 😀
    Von Steve Baxter habe ich bisher nur Die letzte Flut gelesen. Das Buch hast du ja schon in meiner Liste entdeckt. Von ihm auf der Wunschliste stehen Artefakt und Die letzte Arche. Evolution hört sich aber auch sehr interessant an.
    Über Bienen habe ich einen anderen Roman gelesen. Den fand ich beim ersten Lesen damals noch ganz gut, beim Re-read habe ich dann abgebrochen. Da fand ich die Geschichte doch schrecklich.
    Ich habe auch gemerkt, dass ich wenig Sci-Fi lese. Dabei finde ich das Genre sehr interessant.
    Liebe Grüße
    Tinette

    • Martin sagt:

      Ich bin bedingt ein SF-Fan. Space Operas wie Star Wars oder Star Trek mag ich schon, das ist auch mehr Fantasy (oder die Drachenreiter von Pern, die auch eher an Fantasy erinnern). Dystopien und andere Subgenre mag ich eher weniger bis gar nicht. Trotzdem hat es mich etwas gewundert so wenig Zukunftsbücher bei mir zu finden.
      Liebe Grüße
      Martin

  4. Petra Berger sagt:

    Guten Morgen, ich war diese Woche in Urlaub. Wäre ja genau mein Thema gewesen. Ich lese gerade Transfusion von jens Lubbadeh und finde das Buch erschschreckend glaubhaft. Bei mir wäre eschbach dabei gewesen, Herr aller Dinge. Und sicherlich C.J. Cherryh und Ursula G.LeGuin und Garth Nix. Von the expanse habe ich die erste Staffel gesehen, dann aber die Lust dran verloren. Mein Freund schaut aber weiter. Von den Titeln her kenne ich einiges aber ich habe keines davon gelesen.
    Schönen Urlaub dann, die Liebesbücher habe ich tatsächlich schon fertig. Habe dann doch 10 gefunden, die nicht so schmalzig sind, wie das Thema vermuten lässt. LG Petra

    • Martin sagt:

      Hallo Petra,
      ich hoffe du genießt deinen Urlaub. Ich war so gespannt auf deine Liste … naja… man kann sich nicht immer beteiligen und Urlaub ist ein guter Grund. Ich bin nächste Woche im Urlaub, kann mir also die Liebesgeschichten sparen. Auf der einen Seite bin ich froh, auf der anderen Seite bin ich dem Thema immer entkommen weil ich immer um diese Zeit weg bin.
      Deine Autoren kenne ich zwar, aber außer Eschbach und Lubbadeh habe ich noch keinen gelesen. Und von beiden Autoren war ich enttäuscht.
      Ich bin ja mal auf deine Liebesgeschichten gespannt, ich schau auf jeden Fall vorbei.
      Liebe Grüße
      Martin

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