Tim Stern: Leandro und der Brief aus Venedig – Teil 3 (Rezension)

Die All-Age Fantasy-Trilogie geht in die finale Schlacht. Drago, der despotische Herrscher der Ratten, hatte den Venezianern den Krieg erklärt. Er entfachte eine riesige Pest-Epidemie. Der Doge sendet Brieftaube Leandro nach Damaskus. Er bittet den Pascha um Hilfe bei der Vernichtung aller Ratten. Drago hetzt Leandro einen mordgierigen Trupp auf Falken reitender Ratten hinterher. Werden es Leandro und seine Gefährtin Sophia mit dem Brief des Dogen bis nach Damaskus schaffen? Und welche Pläne verfolgt die abtrünnige Ratte Enzo? Einer wie Drago hat jedoch immer noch ein Ass im Ärmel, und es kommt zum entscheidenden Kampf.
Leandro und der Brief aus Venedig – Teil 1
Leandro und der Brief aus Venedig – Teil 2
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Rasant neigt sich die Ratten/Tauben-Trilogie dem Ende zu. Offene Fäden werden aufgenommen und zu Ende gebracht, Personen der vergangenen Bände tauchen wieder auf und auch der Wasserhase (der mir im zweiten Teil nicht gefallen hat) bekommt einige Auftritte.
Spannend und actiongeladen ist auch dieser Teil, aber ich muss sagen, dass er mir am wenigsten von den drei Teilen gefallen hat. Ich hatte den Eindruck, der Autor will die Geschichte zu Ende bringen (was an sich kein schlechter Gedanken ist, Endlosgeschichten verlieren irgendwann auch ihren Reiz), deswegen wirkt die Geschichte (die ja auch nur auf knapp 200 Seiten erzählt wird) etwas gehetzt. Es gibt ein paar spannende Szenen, aber sie sind meiner Meinung nach zu kurz geraten. Dazwischen finden sich auch einige ruhigere Momente, diese wirken dann zu lang oder unnötig.
Im Großen und Ganzen kein würdiger Abschluss der Trilogie und leider eine große Enttäuschung.

(Rezensionsexemplar)

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