Thomas Thiemeyer: Reptilia (Rezension)

Die größte Legende Afrikas.
Das gefährlichste Tier, dem je ein Mensch gegenüberstand.
80 Millionen Jahre blieb es unentdeckt.
Bis heute.
Als der junge Genforscher David Astbury gebeten wird, an einer Expedition in den Kongo teilzunehmen, ahnt er nicht, dass er in das Abenteuer seines Lebens gerät. Ausgerüstet mit modernster Technik, reist ein Forscherteam zu einem sagenumwobenen See mitten im Dschungel, um dort ein Wesen zu bezwingen, das unbesiegbar scheint. Doch als Preis winkt der Schlüssel zur Unsterblichkeit…

Reptilia klingt nach einem der zahlreichen Monsterbücher, die es auf dem Markt gibt und die, so muss man es leider sagen, genauso schlecht sind, wie die Monster, die im TV oder auf der Kinoleinwand zu sehen sind.
Aber es ist überraschend, dass es sich hier nicht um einen Roman handelt, dessen einzige Handlung darin besteht nach Afrika zu fahren und ein Monster zu töten.
Es beginnt wissenschaftlich, wird dann abenteuerlich und endet ein bisschen mystisch (und fantastisch, wobei … die Existenz des Kongosauriers, des Mokele Mbembe ist ab sich schon fantastisch genug).
Thomas Thiemeyer bietet spannende, kurzweilige Unterhaltung, die manchmal etwas oberflächlich bleibt, manchmal auch nicht nachvollziehbar (die Motive der australischen Jäger konnte ich teilweise nicht nachvollziehen). Manchmal ergießt sich der Autor in Andeutungen (was passend ist wenn es um eine sagenhafte Kreatur geht) und leider ist der Schluss viel zu kurz.
Trotzdem … man wird gut unterhalten. Reptilia ist eine Mischung aus Jurassic Parc und Indiana Jones (oder Henry Rider Haggard) und sehr angenehm, da es sich nicht um das übliche Wirmachendasmonsterplatt (oder Dasmonstermachtunsplatt) handelt.

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