Thomas Griesohn-Pflieger/Iris Lichtenberg: Federkleid und Flügelschlag (Rezension)

Federkleid und Flügelschlag ist kein Vogelbestimmungsbuch. 100 heimische Vögel werden vorgestellt, aber die entsprechenden Informationen wie man sie aus diversen Bestimmungsbüchern kennt fehlen. Federkleid und Flügelschlag will aber auch gar nicht das Bestimmen von Vögeln erleichtern, es will die Freude an der Bestimmung wecken und anhand einiger ausgewählter heimischer Vogelarten die Vielfalt der Vogelwelt zeigen.
Die Texte stellen die Vögel vor, geben Besonderheiten wieder und vermitteln durchaus das eine oder andere Wissenswerte. Ergänzt werden diese wissenschaftlichen Erkenntnisse durch eigene Beobachtungen des Autorenduos, die dabei auch auf das Wissen anderer Vogelbeobachter zurückgreifen.
Die Texte werden begleitet von den Illustrationen der bedeutenden Schweizer Künstler und Naturforscher Léo-Paul Robert (1851-1923) und Paul-André Robert (1901-1977), deren Werk die Vielfalt der mitteleuropäischen Vogelwelt prächtig dokumentiert.

Vorgestellt werden hauptsächlich Landvögel, darunter viele Greif- und Singvögel von Alpenschneehuhn bis Zilpzalp. Enten und anderes Wassergeflügel findet man nicht. Ausnahmen sind Vögel wie Austernfischer und Säbelschnäbler, die sich in Wassernähe aufhalten.

Und es hat mir wieder einmal gezeigt wie wenig ich manche Singvögel auseinanderhalten kann (und ich mit Sicherheit nicht sagen kann, ob ich schon einmal einen Wiesenpieper oder einen Seggenrohrsänger gesehen habe).
Nun, diverse Vögel kann ich auch nach der Lektüre dieses Buchs nicht auseinanderhalten, aber es ist ein informatives Buch das sowohl mit Text und Bild überzeugen kann.

(Rezensionsexemplar)

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