Portrait: Samtbauchkolibri

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Coeligini
Gattung: Lafresnaya
Art: Samtbauchkolibri (Lafresnaya lafresnayi)

Samtbauchkolibri (John Gould)

Der Samtbauchkolibri erreicht eine Körperlänge von etwa 11 bis 12 cm. Der lange schlanke gebogene Schnabel wird ca. 22 bis 25 mm lang. Beide Geschlechter haben einen weißen gefächerten Schwanz, dessen Mitte eine grüne Steuerfeder ziert. Dass Oberteil des Männchens ist schimmernd grün. Rachen, Brust und die Seiten glitzern grün. Die Brustmitte bis zum Bauch ziert ein schwarzer Fleck. Das Weibchen hat ebenfalls ein grün schimmerndes Oberteil. Hals und Brust sind grün gepunktet. Richtung Bauch geht die Farbe in ein Grauweiß über.

Man sieht den Vogel oft in nebelfeuchtem Bergwald oder nahe feuchtem Gebüsch sowie niedrigem Sekundärgestrüpp. Er bewegt sich in Höhen zwischen 1500 und 3000 Metern. In Peru findet man ihn an den Osthängen der Anden. In Kolumbien ist er u. a. in der Sierra Nevada de Santa Marta zu Hause

Die Männchen bewegen sich ständig in einem bestimmten Territorium. Die Weibchen fliegen regelmäßig bestimmte Futterpflanzen an. Beide bevorzugen tief gelegene Blüten mit einer langen Blumenkrone, die der Form des langen geborgenen Schnabels entgegenkommt. Ihre Krone ist auffällig oft mit Pollenstaub bedeckt. Die Brutzeit in den Bergen von Santa Marta ist im Mai, in den Westanden brütet der Kolibri im September.

Ihr Ruf besteht aus einer Serie hoher schwirrender Töne und einem schwachen hohen abnehmendem pseew. Gelegentlich hört es sich an wie ein schwaches Rasseln.

Es werden sechs Unterarten anerkannt.
Lafresnaya lafresnayi greenewalti (W. H. Phelps & W. H. Phelps Jr, 1961)
Lafresnaya lafresnayi lafresnayi (Boissonneau, 1840)
Lafresnaya lafresnayi liriope (Bangs, 1910)
Lafresnaya lafresnayi rectirostris (Berlepsch & Stolzmann, 1902)
Lafresnaya lafresnayi saul (Delattre & Bourcier, 1846)
Lafresnaya lafresnayi longirostris (Schuchmann, Weller & Wulfmeyer, 2003) kommt im westlichen zentralen Kolumbien vor.
Die Unterarten Lafresnaya lafresnayi orestes (Zimmer, JT, 1951) und Lafresnaya lafresnayi tamae (Phelps & Aveledo, 1987) werden normalerweise als ungültiges Taxon angesehen. Ssp. oresta ist wohl identisch mit rectirostris, während tamae der ssp. lafresnayi entspricht.
Die Unterart liriope findet man in der Sierra Nevada de Santa Marta im Nordosten Kolumbiens. Die Subspezies greenewalti ist im Westen Venezuelas beheimatet. Das umfasst das Gebiet im Norden von Táchira, Mérida und den Süden von Trujillo. Im extremen Westen Venezuelas nahe Páramo de Tamá, im Süden von Táchira sowie in den Ost- & Zentralanden Kolumbiens kann man die ssp. lafresnayi beobachten. In den Anden des Südwestens Kolumbiens, in Ecuador und im Norden von Peru ist die ssp.saul präsent. Schließlich findet man die Unterart rectirostris in Nord- & Zentralperu.

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