Portrait: Haubenfadenelfe

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Lophornitini
Gattung: Discosura
Art: Haubenfadenelfe (Discosura popelairii)

Haubenfadenelfe (John Gould)

Die männliche Haubenfadenelfe erreicht inklusive des langen Schwanzes eine Körperlänge von etwa 11,4 cm, die weibliche von 7,5 cm bis 8,2 cm, bei einem Gewicht von ca. 2,5 g. Das Männchen hat einen kurzen, geraden schwarzen Schnabel. Der glitzernd grüne Oberkopf hat dünne haargleiche Haubenfedern. Der Rest der Oberseite ist kupfergrün mit einem weißen Band über dem Bürzel. Der Ringkragen schimmert grün, die Unterseite ist schwarz. Die bräunlichen Flanken weisen weiße Flecken auf. Der lange gegabelte Schwanz ist stahlblau, die äußeren Steuerfedern sehr dünn. Der Schaft aller Steuerfedern ist weiß. Das Weibchen ist ähnlich, doch hat es keine Haubenfedern. Die Oberseite ist schwarz mit einem weißen Backenstrich und Flecken an der Seite. Der Schwanz ist merklich kürzer, nur leicht gegabelt und bläulich schwarz mit weißen Flecken. Jungvögel ähneln den Weibchen. Nicht ausgewachsene Männchen können leicht mit der Schmetterlingselfe (Lophornis chalybeus) oder der Brustband-Fadenelfe (Discosura langsdorffi) verwechselt werden, auch wenn sich diese Arten zumindest in Peru in anderen Höhenlagen bewegen.

Die Haubenfadenelfe bezieht ihren Nektar beispielsweise von blühenden Inga-Bäumen. Ebenso ernährt sie sich von kleinen Arthropoden.

Der Gesang besteht aus einem ruhigen flüssigen tuw Ton.

Sehr wenig ist über ihr Brutverhalten bekannt. In Kolumbien wurde im April ein Nest entdeckt, das sich am Ende eines Zweiges acht Meter über dem Boden befand.

Die Haubenfadenelfe bevorzugt feuchte Wälder und deren Ränder in Höhenlagen zwischen 500 und 1500 Meter. Ein einziger Bericht aus Bolivien erwähnt ihr Vorkommen in einer Höhenlage um die 400 Meter. Die Futtersuche erfolgt normalerweise in den Baumkronen.

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