Martin Suter: Allmen und der Koi (Rezension)

Eine Einladung von »Unbekannt« lockt Allmen nach Ibiza auf ein exklusives Anwesen. An einem großen Teich erwartet ihn ein älterer Mann und zeigt ihm seine kostbaren Kois. Einer der zutraulichen Fische – der wertvollste – ist verschwunden. Die Detektei Allmen International erhält den Auftrag, »Boy«, fast eine Million wert, ausfindig zu machen. Allmen und seine Crew finden diskreten Zutritt zur abgeschirmten Welt der Insel-High-Society und bekommen Einblick in eine kuriose Sammelleidenschaft.
Allmen und der Koi ist nicht nur der erste Allmen-Krimi den ich gelesen habe, es ist auch mein erstes Buch von Martin Suter.
Bisher ist mir Allmen nur aus dem Fernsehen bekannt gewesen. Allmen und das Geheimnis der Libellen hat mir gut gefallen, ich fand die Charaktere sehr witzig. Dass es sich um eine Romanfigur handelte ist mir dabei entgangen. Die weiteren Verfilmungen habe ich allerdings versäumt (aber dieses Versäumnis werde ich bei Gelegenheit nachholen).
Zufällig wurde ich auf den Klappentext von Allmen und der Koi aufmerksam und mein Interesse wurde geweckt. Auf der einen Seite klingt es nicht sehr spannend (vielleicht muss man selber Koi halten, um etwas Nervenkitzel zu verspüren), auf der anderen Seite interessant (und ungewöhnlich genug).
Kurz gesagt: Mir hat das Buch gefallen. Der Schreibstil, die Charaktere, die teilweise seltsamen und skurrilen Situationen. Ich fand das Buch nicht spannend, auch nicht sehr actionreich, aber sehr humorvoll. Es gibt einige Tote, es fließt viel Alkohol und so wird es nicht langweilig. Das Buch liest sich schnell, fast glaubt man selbst beteiligt zu sein.
Johann Friedrich von Allmen und sein Diener Carlos muss man lieben, wenn man etwas andere Krimis mag, bei denen der Ermittler nicht unbedingt zu den intelligentesten gehört.

Ich bin mir sicher, dass das nicht der letzte Allmen-Roman ist, den ich gelesen habe.

(Rezensionsexemplar)

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