Literarische Weltreise – Asien

Die Weltreise des Morgenwald-Blog geht weiter … (wie man an den Terminen sehen knn schon eine Weile). Diesmal geht es um Asien. Die weiteren Regeln für die Weltreise (und das Gewinnspiel vom Mairdumont-Verlag) gibt es (immer noch) hier.

Europa ist ein ziemlich einfacher Kontinent, was Literatur anbelangt. Europäische Autoren werden recht häufig gelesen. Afrika war da schon etwas schwieriger. Aber es hat mich überrascht, dass sich Asien als noch schwieriger herausstellen würde. Aber ein paar Bücher habe ich trotzdem gefunden. Auf Mangas habe ich verzichtet, da diese zwar in den Regeln nicht ausgeschlossen werden, ich aber dann auch fairerweise Comics aus anderen Kontinenten/Ländern einschließen müsste. Also: Keine Comics. Ich kann das verschmerzen, da ich seit Jahren keine Comics mehr lese.
Die Links führen entweder direkt zu Amazon oder zu meiner Rezension.

Matthew Reilly: Der große Zoo von China (China)
Dion Leonard: Mit Gobi durch die Wüste (China/Mongolei)
Jiang Rong: Der Zorn der Wölfe (Mongolei)
Der chinesische Student Chen Zhen wird während der Kulturrevolution in den 60er Jahren in die Innere Mongolei geschickt. Dort soll er das Leben der nomadisierenden Viehzüchter kennenlernen. Sofort ist er völlig in den Bann gezogen von dieser ihm gänzlich unbekannten und archaischen Welt. An der Seite Bilgees, seines alten mongolischen Lehrers, trotzt er Schneestürmen und sengender Hitze, und er erhält Einblick in die alten Mythen und Traditionen des mongolischen Volkes. Vor allem aber macht Chen Zhen die Bekanntschaft mit den Wölfen, deren Klugheit und Mut die Mongolen von jeher fasziniert haben – und bald verbindet ihn eine tiefe Liebe zu einem Wolfsjungen, das er aufzieht. Doch dann kündigt sich Unheil an, denn als die Chinesen das wirtschaftliche Potenzial der mongolischen Steppe wittern, drohen Profitgier und blinder Fortschrittsglaube das Jahrhunderte währende Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur zu zerstören …

Agatha Christie: Mord in Mesopotamien (Irak)
Dr. Eric Leidner ist ein schwedisch-amerikanischer Archäologe, der sich auf einer Ausgrabung im Irak befindet, das sich zum Zeitpunkt der Handlung unter britischem Protektorat befindet. Seine Frau Louise war in erster Ehe mit Frederick Bosner – einem jungen Mann, der für das US-amerikanische Außenministerium arbeitete – verheiratet. Bosner war während des Ersten Weltkriegs als deutscher Spion zum Tode verurteilt worden. Während eines Transportes war ihm die Flucht gelungen. Später wurde er als eines der Opfer eines Zugunglückes identifiziert.
Amy Leatheran ist eine Krankenschwester, die eine Patientin in den Irak begleitet hatte und nun eigentlich nach Hause reisen möchte. Sie trifft Dr. Leidner, der sie für die Betreuung seiner Frau engagiert. Mrs. Leidner benötigt Betreuung, weil sie gespenstische Erscheinungen vor ihrem Fenster sieht und auch behauptet, Drohbriefe von ihrem verstorbenen Ehemann zu erhalten.
Dann wird Mrs. Leidner von ihrem Mann tot in ihrem Zimmer gefunden, am Kopf getroffen von einem großen stumpfen Gegenstand. Hercule Poirot, der ebenfalls den Irak bereist, wird von seinem alten Freund Dr. Reilly gebeten, das Rätsel zu lösen.

Jules Verne: Der Kurier des Zaren (Russland)
Die Tataren unter der Führung des mächtigen Feofar Khan stehen kurz davor, mit Hilfe des Verräters Iwan Ogareff in Russland einzufallen. Ihr Ziel ist Irkutsk in Sibirien, wo der Großfürst und Bruder des russischen Zaren weilt. Da alle Telegraphenleitungen unterbrochen sind, entsendet der Zar Michael Strogoff als Kurier, um den Großfürsten zu warnen. Es beginnt eine spannende und gefährliche Reise nach Sibirien, bei der Strogoff zahlreiche Abenteuer zu bestehen hat.
Koji Suzuki: Ring (Japan)

Von Ring gibt es auch noch drei Fortsetzungen:

Koji Suzuki: Ring 0
Koji Suzuki: Ring 2
Koji Suzuki: Ring 3

Mahabharata(Indien)
Ramayana (Indien)
Das zweite große indische Heldenepos ist das Ramayana. Es erzählt die Geschichte des Prinzen Rama aus dem Königreich Kosala, der vom Hof seines Vaters Dasharatha in die Waldeinsamkeit verbannt wird und später Ravana, den Fürsten der Dämonen auf Lanka, besiegt.
Hermann Hesse: Siddhartha (Indien)
Der Roman spielt im 6. Jahrhundert vor Christus in Indien und handelt von einem jungen Brahmanen namens Siddhartha und seinem Freund Govinda. Von seinem Vater und anderen Priestern lernt dieser über die Veden, deren philosophische Gedanken, religiöse Gebote und Anleitungen zu Gebeten und Ritualen. Weil er sieht, wie diese trotz heiliger Waschungen und Gebete zur Reinigung von den Sünden nicht aus dem Samsara entkommen, widmet er sein Leben der Suche nach dem Atman, dem All-einen, das in jedem Menschen ist.
Vaseem Khan: Ein Elefant für Inspector Chopra (Indien)
Am Tag seiner Pensionierung stolpert Inspector Chopra gleich über zwei mysteriöse Ereignisse: Das erste ist der rätselhafte Fall eines ertrunkenen Jungen, dessen Tod niemanden zu kümmern scheint. Die zweite Überraschung ist ein Babyelefant. Chopra nimmt sich beider an. Ohne seine Polizeimarke, dafür aber mit tatkräftiger Unterstützung von Elefantenbaby Ganesha, sucht er jeden Winkel Mumbais nach dem Mörder des Jungen ab. Er muss bald feststellen, dass sowohl an seinem Fall als auch an seinem neuen Schützling mehr dran ist, als es auf den ersten Blick scheint

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12 Antworten zu Literarische Weltreise – Asien

  1. Daggi sagt:

    Oh wow, ich bin gerade mal auf zwei gekommen . Eine tolle Auswahl hast du da zusammengestellt.

    • Martin sagt:

      Hallo Daggi,
      Irgendwann wurden es mehr, auf Anhieb habe ich auch nicht viel gefunden, aber als ich dann mit dem Schreiben angefangen habe wurden es plötzlich doch mehr als erwartet.
      Liebe Grüße
      Martin

  2. Huhu =)
    Tolle Liste. Der große Zoo von China steht bei mir auch drauf und toll fidne ich es einen Jules Verne bei dir zu finden =) Ich liebe seine Bücher auch wenn ich leider nicht alle besitze, wobei dieses dazu gehört. Gleih mal auf die Wuli gesetzt.

    LG Miss PageTurner
    Meine Asien Reise findest du übrigens hier 😉

    • Martin sagt:

      Hallo,
      ich mag Jules Verne und da ich (Vermutlich, sicher bin ich nicht) alle seine Romane/Kurzgeschichten gelesen habe, kommt es oft vor, dass er Erwähnung in meinen Beiträgen (Weltreise/TTT) findet.
      Außerdem finde ich, dass man durchaus auch hin und wieder den einen oder anderen Klassiker lesen kann.
      Liebe Grüße
      Martin

  3. Hi Martin,
    da sind interessante Beiträge dabei – das Herman Hesse Buch hab ich sogar, hab es bei meiner Auflistung ganz vergessen. Der Zoo von China hört sich auch interessant an.
    LG
    Daniela

    • Martin sagt:

      Hallo Daniela,
      der große Zoo von China ist ein bisschen wie Jurassic Park mit Drachen. Mir hat’s gefallen, aber ich mag Drachen auch….
      Siddhartha habe ich nur gelesen, weil das gerade in meine damalige Ichentdeckediemythologieindiens-Phase gepasst hat. Ich hatte eigentlich eine Abneigung gegen Hesse (total unbegründet, aber manchmal macht man halt einen Bogen um die Klassiker …), aber das Buch hat mir echt überrascht.
      Liebe Grüße
      Martin

  4. Aleshanee sagt:

    Guten Morgen Martin!

    Oh wie schön dass wir mal etwas gemeinsam haben! „Siddhartha“ fand ich auch total bewegend, eine sehr eindringliche Geschichte, über die man immer wieder nachdenkt!

    „The Ring“ hatte ich mal versucht – die Filme fand ich ja total gruselig O.O Aber das Buch leider sehr langweilig, hatte es sogar abgebrochen ^^

    Bei Agatha Christie bin ich ja leider immer noch nicht weitergekommen, genauso wie mit Jules Verne. Ich werde es wohl auch dieses Jahr nicht mehr schaffen, sie in meine Leselisten mit einzubauen *lach* Aber für nächstes Jahr hab ich es mir fest vorgenommen! 😉

    Von Eschbach gibt es übrigens wirklich viele Bücher mit den unterschiedlichsten Themen, vielleicht probierst du ja doch noch was von ihm aus? Ich mag die meisten Bücher von ihm unheimlich gerne!

    Liebste Grüße, Aleshanee

    • Martin sagt:

      Hallo Aleshanee,
      es kommt wirklich nicht oft vor, dass ich mit irgendjemandem bei irgendwelchen Listen Gemeinsamkeiten habe. Aber manchmal passiert das doch.
      Ich weiß gar nicht wie viele Bücher ich von Koji Suzuki gelesen habe, aber ich kann mich nicht wirklich an den Inhalt erinnern, also nehme ich an, dass sie so besonders nicht waren.
      Die RING-Filme (das japanische Original und das amerikanische Remake) fand ich auch sehr gruselig. Das sind auch die einzigen Filme, die ich nicht alleine anschauen kann. Die Fortsetzungen (egal ob japanisch oder amerikanisch) fand ich da eher mau.

      Und Eschbach … ich weiß, dass er viel geschrieben hat und viel unterschiedliches, aber irgendwie interessiert er mich nicht. Und es gibt genug anderes zu lesen.

      Liebe Grüße
      Martin

  5. Marysol sagt:

    Ahoi Martin,

    Hercule Poirot im Irak! Das schreibe ich mir gleichmal auf…
    Schon faszinierend, wie viel Jules Verne eigentlich geschrieben hat – neben den 2,3 super bekannten Titeln ^^

    Liebe Grüße, Mary
    marys-buecherwelten.blogspot.com

    • Martin sagt:

      Hallo Mary,
      man traut Poirot gar nicht zu, wo der schon überall war. Irgendwie ist der nicht der Typ für Reisen. 😉
      Von Jules Verne habe ich in meiner Jugend fast alles gelesen. Schon damals habe ich mich gefragt, warum manche Bücher so berühmt wurden und andere nicht. Auf Anhieb würde mir auch keines einfallen, das mir nicht gefallen hat. Und auch heute noch kommt es vor, dass ich seine Bücher lese.
      Liebe Grüße
      Martin

  6. monerl sagt:

    Nun habe ich auch mal diese Liste durchgestöbert und festgestellt, dass wir „Siddhartha“ gemeinsam haben. Ich liebe dieses Buch! Es gehört zu meinen Lieblingsbüchern und es ist für mich das schönste von Hesse.
    „Ein Elefant für Inspektor Chopra“ subbt bei mir noch als Hörbuch zu Hause. Wollte es schon längst mal gehört haben. Hast du das Buch gelesen?
    Ich habe fast alle Bücher von Agatha Christie gelesen. Doch bei diesem hier, das du vorgestellt hast, bin ich unsicher. Ich muss mal meine Regale durchgehen, ob sich das Buch darin befindet. Habe nämlich damals alle Christie – Bücher, die ich jemals gelesen habe, gekauft oder nachgekauft. 🙂

    Deine anderen Bücher sind mir unbekannt.
    GlG, monerl

    • Martin sagt:

      Hallo monerl,
      ich habe von Hesse bisher tatsächlich nur Siddhartha gelesen. Ich weiß auch nicht, ob ich die Zeit habe mich an seine anderen Werke zu wagen (wegen SuB und so …, die übliche Ausrede).
      Hörbücher sind nicht so meins … ich hab zwar schon ein paar gehört, aber ich schlafe relativ schnell ein und nebenbei höre ich lieber Musik oder ein Hörspiel.
      Von Christie habe ich alles gelesen und als großer Christie-Fan habe ich auch einen Großteil ihrer Verfilmungen und Theaterstücke gesehen. Ok, ihre Autobiografie besitze ich nicht und habe sie deshalb auch nicht gelesen … irgendwie ist mir die noch nicht unter gekommen.

      Liebe Grüße
      Martin

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