Ima Ahorn: Aequipondium – Die Geschichte der Hexe (Rezension)

Eine kleine Anmerkung zu Beginn, die mit dem Inhalt des Buchs gar nichts zu tun haben, sondern sich auf das Cover beziehen. Die Aequipondium-Reihe wurde mit neuen Covern ausgestattet. Mir haben die alten Cover besser gefallen, irgendwie wirken sie liebenswerter und ich weiß nicht ob ich aufgrund der neuen Cover auf die wirklich unterhaltsame Reihe aufmerksam geworden wäre.
Das sind die alten Cover

Und das sind die aktuellen Cover:

Ein dürrer Druide, der von einem Megalithen erschlagen wurde?
Hexe Theolinde kann nicht glauben, dass ihr Vater so sein Ende gefunden haben soll. Überhaupt hat die walkürenhafte Hexe Zweifel an der Geschichte, die ihr ihre Mutter Walfriede über ihren angeblichen Vater auftischt.
Als Siegbald Sockenloch ihr einen Heiratsantrag macht, will Theolinde endlich die Wahrheit wissen. Sie erfährt, dass ihre Mutter einst wegen groben Unfugs ans Ende der Welt verbannt wurde. Von dort brachte sie später ihre kleine Tochter mit nach Hause. Doch um zu erfahren, wer tatsächlich ihr Vater ist, müssen sich Theolinde und ihr Verlobter auf die Spuren der lebenslustigen Junghexe begeben, die ihre Mutter einst war. Spuren, die seit dreißig Jahren kalt sind und sie schließlich bis ins Heim der vergessenen Götter führen.
Wird Theolinde ihren wahren Vater aufspüren können?

Die Geschichte der Hexe bietet das was man von der Aequipondium-Reihe gewohnt ist: Ein skurriles, unterhaltsames Abenteuer mit Siegbert Sockenloch und seinen Freunden.
Auf der Suche nach Theolindes Vater begegnen sie so einigen merkwürdigen Gestalten und erleben dabei auch die eine oder andere Überraschung.
Alles ist wie immer: Lustig, spannend und die Charaktere (egal ob es sich um kurze Begegnungen oder die Hauptpersonen handelt) muss man einfach lieb haben. Kuschelfantasy mit Feel Good Garantie.
Außerdem ist es nicht zwingend notwendig die vorangegangenen Teile zu kennen (abgesehen davon, dass man weitere Abenteuer verpasst). Aber auch wenn man immer mehr über den Gegengewichtskontinent erfährt, so ist da noch viel Platz nach oben. Ich glaube zwar auch nicht, dass Siegbert jemals nach Hause kommen wird, aber das scheint ihm selbst nicht mehr so wichtig zu sein.
Wer humorvolle, kreative Fantasy ohne Blutvergießen mag, der ist in der Welt der sprechenden Tiere und andere Kreaturen gut aufgehoben.

(Rezensionsexemplar)

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