Helen Harper: Blood Destiny – Bloodmagic (Rezension)

Nachdem sie den Klauen von Corrigan, dem Lord Alpha der Bruderschaft, entschlüpfen konnte, versucht Mack sich nun auf ein ruhiges Leben in der ländlichen Idylle von Inverness. Weit weg von allem – insbesondere fort von den Gestaltwandlern. Als Mack dann noch einen Job in einer kleinen Buchhandlung ergattern kann, scheint das Leben perfekt zu sein … für einen kurzen Moment! Denn die Besitzerin des Ladens – eine rätselhafte ältere Dame – scheint nicht nur ein Faible für Kräuterkunde zu haben, sondern weiß auch mehr, als sie vorgibt. Plötzlich findet sich Mack zwischen den Fronten des Ministeriums für Magie, den Fae und der Bruderschaft wieder. Und sie muss sich entscheiden: Bleibt sie in Deckung oder stellt sie sich Corrigan – mit seinen faszinierend grünen Augen – entgegen.
Ich hätte es ja nicht gedacht, aber der zweite Teil um Mackenzie Smith hat mir noch besser gefallen, als der erste Teil (Bloodfire). Nach wir vor ist es keine richtige Liebesgeschichte (auch wenn die Erwähnung von Corrigans faszinierenden Augen manchmal etwas nervt), aber das schadet der Geschichte nicht. Neue Charaktere werden eingeführt, alte Charaktere tauchen auf und Mack hat so einiges zu tun. Und sie reitet sich von einem Schlamassel ins nächste und sorgt so für die eine oder andere witzige (und auch gefährliche) Situation.
Den Humor, den ich im ersten Teil noch vermisst habe, findet man diesmal sehr oft. Von Wortwitz über Situationskomik wird einiges geboten ohne dass die Geschichte (oder eine der handelnden Personen) ins Lächerliche gezogen werden. Und so bleibt es spannend bis zum Schluss. Und natürlich will ich wissen wie es weiter geht.

In Bloodmagic lodert Macks Feuer heißer als je zu vor…und die Sache mit „nur ein Mensch“ glaubt ihr irgendwann auch niemand mehr.

(Rezensionsexemplar)

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