Die Rhön ist ein etwa 1500 km² großes Mittelgebirge im Grenzgebiet der deutschen Länder Bayern, Hessen und Thüringen. Der Großteil seines Kerngebietes, in Bayern jedoch auch Teile seiner nichtvulkanischen, südlichen Abdachung, liegen im rund 2433 km² großen Biosphärenreservat Rhön. Das Gebirge im äußersten Südosten des (hier länderübergreifenden) Osthessischen Berglandes ist überwiegend vulkanischen Ursprungs. Der höchste Berg der Rhön ist mit 950 m ü. NHN die im hessischen Bereich liegende Wasserkuppe, die auch der höchste Berg Hessens ist. Es befinden sich mehrere Skigebiete in der Rhön. Aber nicht nur für Wintersportler hat die Rhön einiges zu bieten. Selbst für diejenigen (wie mich), die weder große Sportler noch große Wanderer sind.
Das Biosphärenreservat Rhön umfasst den Kernbereich des Mittelgebirges Rhön in Hessen, Bayern und Thüringen.
Am 6. März 1991 wurde die Rhön länderübergreifend von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt. Der thüringische Teil war im Rahmen des Nationalparkprogramms der DDR bereits im Jahr 1990 als Biosphärenreservat ausgewiesen worden. Am 12. Juni 2014 wurde das Biosphärenreservat Rhön auf bayerischer Seite um weitere 58.000 Hektar erweitert. Das Biosphärenreservat umfasst heute eine Gesamtfläche von 243.323 ha, davon 129.585 ha in Bayern, 64.828 ha in Hessen und 48.910 ha in Thüringen.
Ziel dieses Biosphärenreservates ist, unter Einbeziehung von ortsansässiger Landwirtschaft, Naturschutz, Tourismus und Gewerbe die Vielfalt und die Qualität des Lebensraumes Rhön zu sichern. Dabei sollen langfristige und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Landwirtschaft und Gewerbe geschaffen werden, die im Einklang mit dem Schutz und der Pflege der heimischen Landschaft und Natur stehen. Mensch und Lebensraum sind im Biosphärenreservat Rhön untrennbar miteinander verbunden. Ziel ist eine nachhaltige Entwicklung, welche ökonomische, ökologische und soziale Belange bestmöglich miteinander vereint.
Das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön umfasst naturräumlich die drei Haupteinheiten Hohe Rhön, Vorder- und Kuppenrhön und Südrhön sowie Teile des fränkischen Saaletals. Geologisch umfasst die Rhön eine Vielfalt an Gesteinen auf einem sehr kleinräumigen Gebiet, wie etwa Buntsandstein, Muschelkalk, Keuper und tertiäre Vulkangesteine, weshalb eine exakte physische Abgrenzung insbesondere nach Süden hin schwer möglich ist.
Die Rhön im engeren Sinne endet nach Süden an Dreistelzberg (Kuppenrhön; 660,4 m) und Platzer Kuppe (Hohe Rhön; 736,8 m), während in der sich südlich anschließenden Südrhön nur noch vereinzelt Basaltkegel von dann geringerer Höhe auftauchen und der Spessart-Buntsandstein dominiert. Andererseits ist auch der 481,3 m hohe Sodenberg knapp jenseits der Fränkischen Saale und damit außerhalb der Grenzen des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön noch ein rhöntypischer Basaltkegel. Das Erweiterungsgebiet von 2014 orientiert sich meistens an den Grenzen des Naturparks Bayerische Rhön. Auf eigenen Wunsch kamen in den Landkreisen Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld 22 Gemeinden zum Biosphärenreservat dazu.
Aufgrund der geographischen und geologischen Gegebenheiten ist die Rhön ein Gebiet mit überdurchschnittlicher Biotop- und Artenvielfalt. Doch auch der Mensch hat durch die Schaffung einer strukturreichen Kulturlandschaft wertvolle sekundäre Lebensräume geformt. Zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt sowie des Nachthimmels, um die Folgen von Nachtlicht für Flora und Fauna zu verdeutlichen sowie die Themen Lichtverschmutzung zu verdeutlichen, gibt es seit 2001 im Biosphärenreservat Rhön eine Initiative, Teile des Biosphärenreservats als Lichtschutzgebiet auszuweisen. Die Anerkennung als Sternenpark im Biosphärenreservat Rhön durch die International Dark Sky Association erfolgte im August 2017.
- Wildkatzenanlage (Wildpark Klaushof)
- Eulenvoliere (Wildpark Klaushof)
- Kaninchenanlagen (Wildpark Klaushof)
- Hochwildschutzpark Ehrengrund
- Hochwildschutzpark Ehrengrund
- Hochwildschutzpark Ehrengrund
Weiterführende Links:
Die Rhön
Biosphärenreservat
Dachmarke Rhön







