Am ersten Tag waren Besuche auf der Burg Burghausen und den Zoos in Salzburg, Schmiding und Wels geplant.
Nach der bisherigen Planung war Burghausen auch unser einziges Ziel in Deutschland.
Die Burg Burghausen ist eine Höhenburg oberhalb der Altstadt der Stadt Burghausen in Bayern. Sie ist mit 1051 Metern die längste Burganlage Europas und gilt seit einem Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde als „längste Burg der Welt“. Sie besteht aus sechs Burghöfen und ist bis auf wenige Ausnahmen aus Tuffquadersteinen (Travertin) errichtet. Ein großer Teil der Bauten und der Charakter der Gesamtanlage stammen aus der Zeit als Residenz und Landesfestung der niederbayerischen Linie der Wittelsbacher, vor allem aus den Jahren um 1480 bis 1503.
Nach dem Ende als Residenz 1503/05 erhielt Burghausen bis 1802 das Rentamt, was zu weiteren Aus- und Umbauten der Burg führte. Als Garnisonsstandort (1763–1891) wurde die Burg zuletzt noch einmal stark verändert. Große Gebäudeteile wurden abgerissen, nicht zuletzt unter französischer Besatzung um 1800.
Die außergewöhnliche Lage des Burgberges führte schon in der Bronze- und Eisenzeit zu einer Besiedlung im Bereich der heutigen Hauptburg. Außerdem stieß man bei Grabungen auf zahlreiche Spuren aus keltischer und römischer Zeit. Abgesehen von Fundamentresten stammen die ältesten Teile der Burg aus dem Hochmittelalter, die älteste bis heute erhaltene schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1025.
- Burg Burghausen
- Burg Burghausen
- Burg Burghausen
Seit 2004 engagiert sich die Stadt Burghausen für den Waldrapp. Durch starke Bejagung wurde der interessante Vogel an den Rand der Ausrottung getrieben, bis nur noch wenige Brutplätze vorhanden waren. In Deutschland galt er lange Zeit als ausgestorben. Heute laufen verschiedene Wiederansiedlungsversuche, um den Waldrapp wieder als Brutvogel in Europa zu etablieren.
Das EU-Projekt „Life“ setzt sich mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus Österreich, Italien und Deutschland dafür ein, die Waldrappe zu schützen und den illegalen Abschuss der Zugvögel vor allem in Italien zu verhindern.
Auf der Burgmauer am Pulverturm brüten die freilebenden Waldrappe in Brutnischen. Gemeinsam mit freiwilligen Helferinnen und Helfern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Burghauser Umweltamtes betreut ein Mitarbeiter des Waldrapp-Teams die Brutkolonie.
Von April bis August halten sich die Tiere in Burghausen auf, wo sie ihre Brut aufziehen. Bereits Anfang August verlassen die Waldrappe wieder ihr Brutgebiet. Oft bleiben sie aber noch mehrere Wochen lang in der Nähe des nördlichen Alpenvorlands, um sich dort von den reichhaltigen Mähwiesen zu ernähren. Sporadisch kehren die Vögel in dieser Zeit immer wieder nach Burghauen zurück. Im September migrieren sie in den Süden.
Waldrappe haben wir nicht gesehen (vermutlich waren sie schon auf dem Weg nach Süden), aber es gibt eine Art Lehrpfad der über die Vögel informiert.
Danach ging es über die Salzach und wir waren in Österreich, aber um unser nächstes Ziel, den Salzburger Zoo zu erreichen, mussten wir noch einmal über die Salzach, dann waren wir wieder in Deutschland und bei einer weiteren Überquerung wieder in Österreich.
Im Salzburger Zoo war mehr los als erwartet… für einen Donnerstag bei bewölktem Wetter, das auch ein paar Regentropfen zeigte, war erstaunlich was los … Besucher unterschiedlichen Alters tummelten sich durchs Gelände. Das Löwenhaus war geschlossen, nachdem sich neue Bewohner (Löwen) eingewöhnen mussten.
Schade, aber nicht änderbar…
Und dann ging es weiter nach Schmiding. An der Kasse hatten wir eine nette Unterhaltung mit dem Kassenpersonal.
Es wurde uns vorgeschlagen, erst in den Aquazoo zu gehen (machen wir immer) und dann den Zoo, für den wir drei Stunden brauchen würden. Ich habe mir erlaubt zu widersprechen, weil …. ich es besser wusste und auch erwähnte, dass wir den Zoo öfter besuchen. Nur … für eine Jahreskarte ist es nicht oft genug… mehr als einmal im Jahr geht nicht.
Das Evolutionsmuseum war vom Zoo nicht mehr erreichbar.
Inzwischen weiß ich, dass man das Museum nicht mehr vom Zoo aus erreichen kann, es gibt einen separaten Eingang… und eine neue Ausstellung. Es scheint sich wohl einiges seit meinem letzten Besuch getan zu haben und auch wenn ich diesmal einen Besuch nicht eingeplant hatte … beim nächsten Mal muss das wieder sein.
Die Dinosaurierausstellung im Aquazoo war im Umbau, weshalb dieser Teil für Besucher gesperrt war.
Alles in allem haben wir zwei einhalb Stunden gebraucht … für Aquazoo und Zoo. Highlight war das Posen einer Rappenantilope gegenüber einem Nashorn. Enttäuschend war das Tropenhaus … wenn man mehr Ratten als sonstige Tiere sieht ist das schon etwas beunruhigend…
Danach ging es weiter nach Wels. Das IBIS liegt nicht weit vom Tiergarten entfernt, und der Eingang des Zoos von der Maria-Theresia-Straße aus war geschlossen. Wir haben zwei Anläufe gebraucht, sind dann aber doch noch über einen anderen Eingang in den Zoo gelangt.
Gelohnt hat es sich irgendwie schon… 2027 ist Landesgartenschau in Oberösterreich und bis dahin soll sich im Tiergarten einiges ändern … das heißt allerdings auch, dass im Moment mehr Baustellen als Tiere zu sehen sind…. und ja auch hier gibt es nicht gerade wenige Ratten. Aber es war auch ein ungewöhnliches Erlebnis… kurz vor Schluss durch einen Zoo, der mehr Baustellen als Tieranlagen aufzuweisen hat. Affen und Hühner schliefen schon …
Nach dem Zoo ging es weiter ins Moon …. zum Essen.
Dort gibt es alles was das Burgerfanherz begehrt, auch Burger, von denen man nicht wusste, dass man sie begehren kann … Mac n Cheese auf Burger …. Lecker.
Aber irgendwie waren wir die einzigen Gäste….
Wenn wir wieder kommen sollten, dann im Sommer, wenn es warm ist, und das Dach des Moon geöffnet. Das stelle ich mir sehr unterhaltsam vor…. und bestimmt auch mit einer besonderen Stimmung. Muss man sich merken, denn … lecker war es auch, auch wenn wir beim nächsten Mal auf die Vorspeisen verzichten sollten.
Burg Burghausen
Zoo Salzburg
Zoo Schmiding
Evolutionsmuseum
Tiergarten Wels








