Colin Dann: Als die Tiere den Wald verließen (Rezension)


Bäume werden gefällt, der Teich wird zugeschüttet und das Trinkwasser wird knapp: Die Tiere des Farthing-Waldes müssen ihre Heimat so schnell wie möglich verlassen. Unter der Leitung des klugen Fuchses schließen sie sich zusammen, um gemeinsam in das Naturschutzgebiet »Hirschpark« zu ziehen.
Mit Mut und Zusammenhalt begegnen sie den vielen Gefahren ihrer Reise. Doch plötzlich geht ihr Anführer verloren… Werden die Tiere den »Hirschpark« dennoch erreichen?

Die TV-Serie zu Als die Tiere den Wald verließen
habe ich nur kurz gesehen, gefallen hat sie mir nicht. Aber das Buch habe ich als Kind geliebt und wer weiß wie oft gelesen. Erst vor Kurzem habe ich es erneut in den Händen gehabt, gelesen und … mir gefällt es immer noch.
Die Originalausgabe wurde 1979 veröffentlicht. Zu diesem Zeitpunkt war noch keine Fortsetzung geplant. Der Erfolg des Buches führte zu weiteren Romanen, die die Abenteuer der Tiere weitererzählen, nachdem sie den Weißhirschpark erreicht hatten. Allerdings kenne ich nur das Original, die weiteren Bände sind mir nicht bekannt und eigentlich habe ich auch keine Lust sie zu lesen.

Die Abenteuer der Tiere aus dem Thalerwald (Farthing Wood im Original) sind auch heute noch aktuell. Aufgrund der Zerstörung durch den Menschen wandern die Tiere an einen anderen, sicheren Ort und erleben dabei allerlei Abenteuer.
Natürlich ist das ganze alles andere als realistisch (die Gefahren schon, aber der Zusammenhalt der Tiere und die Verteilung der Bewohner eines Waldes … fast nur Einzelindividuen) aber es zeigt gut wie der Mensch mit Tieren umgeht und wie Freundschaft auch größere Hindernisse überwindet.

Das Buch hat mich als Kind UND als Erwachsener begeistert.

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