5. Zooreise – Tag 1: Wildparks und Pinsen

Geplant waren Besuche in den Wildparks von Hundshaupten und Tambach. Der letzte würde uns, dank des Entdeckerpasses, nur die Hälfte des Eintrittspreises kosten. Ich hoffe, dass wir noch öfter die Gelegenheit haben werden den Entdeckerpass zu nutzen. Dank der immer noch herrschenden COVID-Situation bin ich mir bei einigen der Angebote nicht sicher, ob sich ein Besuch lohnt.
Die nächsten Wochen werden zeigen wie ich den Entdeckerpass nutzen kann und werde. Das Angebot ist ja durchaus interessant … aber ich weiche vom Thema ab, der Entdeckerpass ist nur ein geringer Teil dieser Reise.
Zurück zur Planung … Wie auch während der letzten Reise hoffe ich frühzeitig genug in Halle anzukommen, um noch beim Halloren-Fabrikverkauf zuschlagen zu können. Aber durch die Wildparks will ich auch nicht hetzen. Und morgen wäre auch noch eine Gelegenheit …

Essen wollen wir in der Pinseria da Vinci, einem Lokal, das wir beim letzten Hallebesuch entdeckt haben.
Pinsa, auch genannt Pinsa romana, ist eine herzhafte italienische Focaccia mit Ursprung in der Region Latium.
Der mutmaßliche Erfinder der modernen Pinsa, Corrado Di Marco, gab in einem Interview an, die Pinsa gäbe es erst seit 2001. Die Geschichte, dass es die Pinsa bereits im antiken Rom gab, habe er frei erfunden. Der Name Pinsa soll sich vom lateinischen „pinsere“ (zerdrücken oder zerquetschen) ableiten.
Die Pinsa ist ein Gemisch aus Reis-, Weizen- und Sojamehl sowie Sauerteig. Das Reismehl macht den Teig leichter, Soja sorgt für Festigkeit und der Sauerteig für Bekömmlichkeit und eine lockere Struktur.
Aber bis wir uns ein eigenes Bild von der Pinsa machen konnten standen die Wildparkbesuche an.
Kurz vor Hundshaupten mussten wir unfallsbedingt umdrehen, aber das Navi fand einen anderen Weg und die Zeitverzögerung hielt sich in Grenzen. An der Kasse gab es eine kleine Verzögerung, da wir nicht die einzigen Besucher waren, aber länger als zehn Minuten mussten wir nicht anstehen … später war die Schlange größer. Der Wildpark war gut besucht wir mussten auf einen Parkplatz ausweichen, den wir bisher nicht kannten. Aber dort fanden wir Platz.
Coronabedingt galten die normalen Einschränkungen.
Wir entdeckten einige neue Wege des Wildparks, aber ausser mehr Wald hatte der Panoramaweg zur Greifvogelwiese nicht mehr zu bieten … und da es keine Greifvogelshow gab konnte man nur Besucher beim Picknick beobachten.
Nach Hundshaupten ging es weiter nach Tambach. Dort war es voller als in Egloffstein. Es machte nicht den Eindruck, als würde sich die Besuchermenge irgendwie verlaufen. Auch dort herrschten die üblichen Hygienevorschriften. Es gab keine Flugvorführungen und die Aussichtsplattformen waren gesperrt.
Danach ging es weiter nach Halle, wo wir um 17 Uhr ankamen, zu spät für den Halloren-Fabrikverkauf.
Irgendwann wieder … aber ob wir es morgen schaffen bezweifle ich.
Offensichtlich gab es Änderungen beim Lunchpaket.. Man darf sich dieses selber zusammenstellen, es ist aber nach wie vor kein Buffet. Ich bin gespannt, aber ich bin vorbereitet. Neben Sirup für etwas Geschmack im Kaffee habe ich Kekse und Müsli (für den Joghurt) mitgenommen.
Aber bis zum Frühstück dauert es noch …
Nebenbei bemerkt: Das Hotel hat ein kleines Buchtauschregal. Bei meinem letzten Besuch habe ich ein paar Bücher zurückgelassen, als Aufwertung des Regals, wie ich denke. Alle vier Bücher waren heute noch da, aber ich habe noch weitere Bücher dazu gestellt. Immerhin sind jetzt die Erscheinungsdaten der Werke aktueller, als das was vorher dort stand und noch steht.
Ich weiß allerdings auch nicht, wieviel Beachtung das Regal erhält.
Gegessen haben wir, wie geplant, in der Pinseria da Vinci, mit Vorspeise, Pinsen und Nachspeise, Wein, Wasser, Prosecco als Apperetiv und der Digestif fehlte natürlich auch nicht. Lecker, aber natürlich entsprechend teuer. Aber das war es mir wert. Danach machten wir einen kleinen Abstecher zum Göbelbrunnen, den man von der Pinseria aus sehen konnte und machten uns dann über eine interessant gestaltete Treppe Richtung IBIS STYLES.

Wildpark Hundshaupten
Wildpark Tambach

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