Carolin A. Steinert: Ardantica – Der Obsidian (Rezension)

Zur Abwechslung mal was anderes …. normalerweise rezensiere ich „normale“ Bücher, hin und wieder auch einen Comic, aber bisher habe ich mich noch nicht an Hörbücher herangewagt.
Ich war bisher kein großer Freund davon, aber ich habe inzwischen durchaus die Vorzüge davon beim Laufsport entdeckt.
Inzwischen habe ich auch schon ein paar Hörbücher gehört (siehe hier).
Auf Ardantica – Der Obsisian bin ich über eine Hörrunde bei Lovelybooks aufmerksam geworden, bei der ich mich auch beteiligt habe. Lovelybooks habe ich vor Kurzem auch wieder entdeckt, nachdem ich mich vor Jahren dort wieder abgemeldet habe (warum weiß ich nicht mehr, aber mich jetzt weiter über Hörbücher und Lovelybooks auszulassen würde den Rahmen dieses Blogs sprengen … und hat mit Ardantica nichts zu tun)
Ich habe zwar kein Freiexemplar des Hörbuchs bekommen, aber es gibt andere Möglichkeiten an das Hörbuch zu gelangen (in meinem Fall war das Spotify) und so konnte ich mich trotzdem an der Hörrunde beteiligen. und deshalb kann ich auch brav behaupten, dass es sich nicht um ein Rezensionsexemplar handelt.
Aber der unnötigen Worte sind genug gewechselt …
Die Suche nach dem Bösen ist absolut nichts, was in das geordnete Leben der ängstlichen Mathematikstudentin Leyla passt. Doch ausgerechnet sie erblickt und durchschreitet einen Übergang in das magische Land Naurénya, das durch einen ungewöhnlichen und starken Zauber nach und nach von schwarzem Stein überzogen wird.
Die dortige Bevölkerung ist ratlos. Trotz der großartigen Fähigkeit die Elemente zu beherrschen, kennen sie keinen Weg das drohende Unheil aufzuhalten. Bald schon muss Leyla entscheiden, ob sie verdrängen will, was sie gesehen hat oder ob sie bereit ist, nach der Ursache der Versteinerung zu suchen – um eine Welt zu retten, deren Vernichtung auch ihr eigenes Leben gefährden könnte.

Vorweg: Martha Kindermann hat eine angenehme Stimme und es ist ein Vergnügen der Lesung zu folgen.
Ich mag es wenn sich unterschiedliche Welten vermischen. Bei Ardantica dauert es mir aber etwas zu lange bis der wirkliche Übergang vollzogen ist. Das hätte meiner Meinung nach gerne länger dauern dürfen, zumal mir dafür das ausführliche Studentenleben von Leyla langweilt.
Aber nach den ersten Kapiteln nimmt die Geschichte Fahrt auf und es wird interessant. Leyla und der Zuhörer lernen eine fremde Welt kennen, mit Magie und fremden Wesen. Unsere Welt und Naurénya haben eine gemeinsame Vergangenheit aber wir haben sie vergessen.
Natürlich gibt es einige mysteriöse Andeutungen (von geheimnisvollen Gestalten will ich gar nicht erst reden) und sowohl Leyla als auch der Zuhörer geraten immer tiefer in eine faszinierende Welt.
Leyla und ihre Gefährten, die sie unterwegs aufgabelt oder aus ihrer Welt mitnimmt versuchen das Geheimnis der versteinerten Universität zu lösen. Einige Dinge sind dabei typisch Fantasy oder vorhersehbar und ich denke, ich verrate nicht allzu viel, wenn ich sage, dass Leyla keine gewöhnliche Studentin ist (das sind die Menschen die in andere Welten übergehen können doch nie).

Wie bereits erwähnt: Es macht Spaß Martha Kindermann zuzuhören, wenn man die ersten kapitel überstanden hat wird es wirklich interessant und man ist von der Handlung regelrecht gefangen. Gegen Ende habe ich sogar eine Gänsehaut beim Zuhören bekommen.
Spannender und gelungener Auftakt einer neuen Fantasy Reihe mit einem Ende, das gespannt auf die Fortsetzung macht.

Und nun die Frage: Warum beschreibe ich Ardantica in diesem Blog und nicht im Buchgelaber?
Einer der Hauptpersonen ist ein Gestaltwandler (Pan, der Panther…) . Es tauchen auch andere Gestaltwandler und Drachen (oder so was Ähnliches) auf. Ich habe schon mit weniger eine Rezension hier gerechtfertigt.

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