Hugh Lofting: Doktor Dolittle und seine Tiere (Rezension)

Über Doktor Dolittle habe ich schon vor einiger Zeit berichtet. Dabei ging es aber eher um das Musical und die Verfilmungen (ohne die neueste, Die fantastische Reise des Dr. Dolittle, die ich noch nicht gesehen habe und die es zum damaligen Zeitpunkt noch nicht gab)

Jetzt habe ich das Buch (Doktor Dolittle und seine Tiere) gelesen.
Über den Inhalt habe ich mich bereits hier ausgelassen.
Die ersten Geschichten über Doktor Johann Dolittle, der zur Zeit der Königin Viktoria in dem fiktiven englischen Örtchen Puddleby-on-the-Marsh lebt und die Sprache der Tiere erlernt, schrieb Lofting aus den Schützengräben des Ersten Weltkrieges in Flandern in Form von illustrierten Briefen an seine Kinder.
Aus diesen schuf er später ein Buch, das 1920 erschien (The Story of Doctor Dolittle). Weitere Fortsetzungen folgten. Für die Fortsetzung The Voyages of Doctor Dolittle erhielt Lofting 1922 den renommierten Kinderbuchpreis Newbery Medal. 1928 sollte die „Doctor Dolittle“-Serie eigentlich mit „Doktor Dolittle auf dem Mond“ zu Ende gehen, aber ähnlich wie sein Schriftstellerkollege Arthur Conan Doyle, dessen Sherlock Holmes das Publikum nicht missen wollte, wurde auch Lofting von den Fans gedrängt, weitere Geschichten zu verfassen.
Einige Doktor Dolttle-Bücher wurden posthum veröffentlicht.

Die Geschichten von Doktor Dolittle sind amüsant und heiter eignen sich gut zum Selberlesen und Vorlesen und wirken durch ihren Charme zeitlos.
Man kann leicht die Probleme der Gegenwart vergessen und in die Welt des Doktors eintauchen, der zwar auch seine Probleme hat (meist verbunden mit Geld) aber durch seine Freunde (Tiere und gute Menschen) immer eine Lösung findet.
Manchmal wirken die Abenteuer etwas naiv, aber das mag man verzeihen. Hugh Lofting wollte von den Problemen des Kriegs ablenken und schöne, erheiternde Geschichten schreiben.
Das ist ihm gelungen.

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