Arne Blum: Sauhunde (Rezension)

Schwein gehabt!
Noch bevor Kim zum Hausschwein wurde und gemeinsam mit der Saubande ermittelte, war sie nur eine Nummer und lebte mit Muttersau und Geschwistern in einer doch schon ziemlich engen Box in einem großen Stall. Schon damals war ihr klar: Es muss mehr geben auf dieser Welt als das. Einmal das echte, warme Licht sehen! Gesagt getan – Kim bricht aus – naja, mehr oder weniger. Wie Kim letztendlich zu Kim wurde, ihren Weg zu Dörthe – ihrer Retterin – und Maler Munk fand und obendrein noch ein Attentat auf ihren Gönner und somit ihr neues Zuhause vereitelte, erzählt dieser kurze, amüsante Schweinekrimi.

Sauhunde steht kostenfrei zum Download bereit. Der erste Teil mit Schwein Kim (Saubande) hat mir ausgesprochen gut gefallen, das Schwein und ihre Freunde waren sehr sympathisch und auch das Umfeld passte. Natürlich war ich neugierig auf die Vorgeschichte, allerdings habe ich mir auch nicht sonderlich viel erwartet, da meine Erfahrung gezeigt hat dass in den meisten Fällen die Vorgeschichte zu etwas sehr gutem meist eher unbefriedigend ist.
In dieser Hinsicht wurde ich auch nicht enttäuscht. Sauhunde ist ganz nett, aber es fehlen Kims Freunde. Kim allein ist nur halb so unterhaltsam und auch die Geschichte an sich konnte mich nicht überzeugen. Ein bisschen kam mir die Handlung arg konstruiert vor, so als würde man unbedingt eine Vorgeschichte brauchen.
Ganz nett, aber man hätte es auch lassen können.
Man muss SAUHUNDE nicht lesen um die Romane um das Schwein Kim zu verstehen. Es ist eine nette Geste, dass der Autor die Vorgeschichte kostenfrei zur Verfügung stellt, aber ein Mehrgewinn stellt sie nicht da.

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