Annette Hackbarth: Das Hundebuch (Rezension)

Hund und Mensch leben seit über 35000 Jahren zusammen. Heutzutage bewachen und beschützen uns Hunde und wir arbeiten im Team. Sie sind in ihrer Loyalität unerschütterlich, in ihrer Freundschaft treu und belohnen uns großzügig. Mit profunden Rasseporträts zu den wichtigsten Gebrauchshunderassen, sowie einzigartigen Bildern, interessanten Fakten und Geschichten zeichnet das Buch ein beeindruckendes Kaleidoskop der heutigen Hundewelt. Dafür sorgt u. a. die Autorin Annette Hackbarth mit Unterstützung der GEH (Gesellschaft zur Erhaltung alter und seltener Haustierrassen) sowie Egbert Urbach, Autor und Leiter der Jagdschule in Bayern, und weitere namhafte Experten.
Das Hundebuch ist kein Buch über Haushunde, also wird man Rassen wie Chihuahua oder Malteser vergeblich suchen. Erschienen im Rahmen der Reihe „Tiere auf dem Land“ befasst sich Das Hundebuch hauptsächlich mit Hirten- und Hütenhunden.
Nach einem kurzem Ausflug in die Domestikation des Wolfes, den Ursprüngen des Haushunds und Vorschlägen zur Ausbildung von Hütehunden (die jedoch eher oberflächlich sind und nicht dazu dienen den eigenen Hund zu erziehen) werden einige Hundearten vorgestellt, darunter bekannte Arten wie der Dackel oder der Spitz, aber auch weniger bekannte (bis unbekannte) Rassen wie Spinone Italiano oder der Cane de Pastore Bergamsaco.

Auch wenn das Hundebuch sich hauptsächlich mit Hütehunden auseinandersetzt so ist es doch ein liebevolles Buch für jeden Hundeliebhaber. Die Texte sind verständlich geschrieben und schöne Fotos (zum immer wieder anschauen) ergänzen den Band.

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