Andrea und Marie Wölk: Greta und das Schneckenhaus (Rezension)

Greta zieht mit ihrer Familie aufs Land. Hier beginnt sie, ihr altes Zuhause zu vermissen. Von ihrem besten Freund Leander hält sie einen Wunschstein und ihr erster ist ein ganz besonderer Wunsch … Lerne Tiere kennen, die in Gretas Garten wohnen, darunter Gundula die Schnecke …Ein Buch über die Frage: Was macht ein Zuhause aus?
Na ja … was wirklich nett an Greta und das Schneckenhaus ist, sind die Illustrationen. Die Geschichte selbst ist etwas langatmig und wenig interessant. Es ist eine Aneinanderreihung an Bekanntschaften, aber um Freundschaft geht es in dem Buch nicht. Es geht um die Frage nach einem Zuhause und diese taucht zwar immer wieder auf, wird aber nicht wirklich vertieft.
Es gibt wirklich unterhaltsame und schön illustrierte Kinderbücher, aber dieses gehört nicht dazu.
Der Schreibstil ist einfach und keine Herausforderung für den jungen Leser, selbst wenn es sich um einen Erstleser handelt.
Und die Handlung … sofern man von einer Handlung sprechen kann, ist nicht fesselnd oder lustig.

Andererseits: Vielleicht eignet sich die Geschichte hervorragend zum Einschlafen.

(Rezensionsexemplar)

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