Alfred Bekker/Sydney Gardner: Wolfsmagie (Rezension)

Mein Name ist Patricia Vanhelsing und – ja, ich bin tatsächlich mit dem berühmten Vampirjäger gleichen Namens verwandt. Weshalb unser Zweig der Familie seine Schreibweise von „van Helsing“ in „Vanhelsing“ änderte, kann ich Ihnen allerdings auch nicht genau sagen. Es existieren da innerhalb meiner Verwandtschaft die unterschiedlichsten Theorien. Um ehrlich zu sein, besonders einleuchtend erscheint mir keine davon. Aber muß es nicht auch Geheimnisse geben, die sich letztlich nicht erklären lassen?
Eins können Sie mir jedenfalls glauben: Das Übernatürliche spielte bei uns schon immer eine besondere Rolle.
In meinem Fall war es Fluch und Gabe zugleich.

Ein kleines Dorf in Schottland, ein jahrhundertealter Familienfluch … das sind die Zutaten aus denen Wolfsmagie besteht. Als Sidney Gardner schrieb Alfred Bekker die Heftchenromane um Patricia Vanhelsing für den Kelterverlag, die inzwischen auch im Eigenverlag und als Hörbücher erschienen sind.
Ich habe leider keine Ahnung wie viele Vanhelsing-Romane es gibt und welche Folge Wolfsmagie darstellt, aber ich habe auch nicht den Eindruck, dass es keine Rolle spielt, was bisher geschah. Die Serie um Patricia Vanhelsing folgt dem üblichen Schema der Heftchenromane wie man sie von John Sinclair oder Professor Zamorra kennt. Von daher kann man keine hochwertige Literatur erwarten, aber kurzweilige, spannende Unterhaltung. Wobei ich zugeben muss, dass Wolfsmagie mein erster Kontakt mit Patricia Vanhelsing ist und mich nicht ganz überzeugen konnte. Das lag allerdings weder an den Protagonisten, den Antagonisten oder der Handlung, sondern an der Auflösung des Ganzen. Ohne viel verraten zu wollen kann ich sagen, dass Patricia Vanhelsing am Ende nichts weiter als Zuschauerin ist. Aber ich werde noch den einen oder anderen Teil der Serie lesen, kurzweilig (weil nicht viele Seiten) sind die Bücher ja.

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