5. Zooreise Tag 2 – 6 Zoos an einem Tag

So zoolos der erste Reisetag auch gewesen war, der zweite Tag sollte ganz anders sein.
Geplant waren Besuche in den Zoos von Delitzsch, Köthen, Petersberg, Schönebeck und Walbeck. Lauter kleine Zoos, aber doch ein straffes Programm.
Das Frühstück entsprach unseren Vorstellungen, besonders voll war der Frühstücksraum auch nicht.
Unser erstes Ziel war der Zoo von Delitzsch. Viele Besucher gab es nicht, und die einzige Schulklasse der wir begegneten waren etwas langsam unterwegs, oder wir zu schnell.
Highlight des Besuchs war die Entenfütterung, die sich eher zu einer Karpfenfütterung entwickelte.

Das nächste Ziel war der Tierpark Petersberg … der allerdings am Montag geschlossen hat. Glücklicherweise trafen wir ein anderes Besucherpaar auf dem Parkplatz, so dass wir die paar Euro Parkgebühren sparten.
Weiter ging es nach Köthen. Diesen Zoo hatte ich in nicht so guter Erinnerung, aber auch wenn nicht alles perfekt ist, es gab einige Highlights und wenn ich ehrlich bin … es gibt weitaus schlechtere Zoos.
Aber der Tierpark in Köthen wird wohl als der Zoo der tausend Präriehunde in Erinnerung bleiben, denn Präriehunde gab es einige, sogar mit zahlreichem Nachwuchs und freilaufend. Ein weiteres Highlight waren die begehbaren Affenanlagen. Ein Hinweis darauf, dass man auch auf dem Fußweg auf Tiere treten könnte, wäre hilfreich gewesen. Wir sind zwar nicht draufgetreten, aber den Agutis und Schildkröten waren wir ziemlich egal.
Nach Köthen sollte es weiter nach Schönebeck gehen, aber ich entschied mich kurzfristig für einen Abstecher nach Bernburg…das lag ja praktisch auf dem Weg.
Highlight des Besuchs: Ein an diesem Tag geborener Pampashase.
Von Bernburg ging es weiter nach Schönebeck zum Tierpark Bierer Berg, der zwar sehr klein ist, aber einen interessanten Tierbestand aufweisen kann. Vor allem Nagetierfreunde kommen auf ihre Kosten.
Das nächste Ziel sollte Walbeck sein, aber nachdem wir direkt durch Aschersleben fuhren, machten wir auch dort einen Abstecher in den Zoo.
Danach ging es weiter nach Walbeck, ein Tierpark der Kategorie „kann man sich auch sparen“ und von dort nach Hildesheim ins IBIS Styles.
Und ich wusste immer noch nicht so wirklich, was man in Hildesheim anschauen kann, außer dem Dom…aber zum Sightseeing sind wir ja auch nicht gekommen, nur zum Übernachten …
Allerdings haben wir, nachdem wir im Vesuvio gegessen hatten noch einen Abstecher zum Dom gemacht. Dabei sind wir auch am Rathaus vorbei gekommen. Irgendwie sind Teile von Hildesheim sehenswert.

Nebenbei bemerkt: Ich habe zum ersten Mal in einem Leben Roseneis gegessen…es war rosa und hat nach Rosenwasser geschmeckt, aber was kann man anderes erwarten. Den Namen der Eisdiele habe ich mir allerdings nicht gemerkt.
Wenn man Hildesheim auf eigene Faust entdecken möchte, muss man einfach den in das Straßenpflaster eingesetzten Rosenpflastersteinen folgen. Unser IBIS STYLES war zwar etwas überfrachtet davon, aber die eigentliche Rosentoute führt an zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbei. Es gibt also doch einiges zu sehen in Hildesheim.
Nach unserem kleinen Spaziergang saßen wir weintrinkend vor unserem Hotel, nicht unbedingt ein Anblick den man als sehenswert betrachten muss.

Tiergarten Delitzsch
Tierpark Köthen
Tierpark Bierer Berg
Tierpark Bernburg
Tierpark Aschersleben
Tierpark Walbeck

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