Auf dem Heimweg waren Besuche im Wildpark Klaushof (in Bad Kissingen), dem Wildpark An den Eichen (in Schweinfurt) und dem Zoo in Ingolstadt geplant. Bereits am Vortag gab es Anzeichen für ein paar kommende heiße Tage und heute sollte es nicht anders sein. Da merkt man, was man hat wenn man bei 20 Grad unterwegs ist, das ist dann doch sehr angenehm. Ein bisschen anders verlief dieser Tag dann doch.
Der Wildpark Klaushof öffnet erst um zehn, das habe ich bei meinen Vorbereitungen übersehen. Wir waren zu früh dort, also fuhren wir weiter (weil wir keine halbe Stunde warten wollten, und uns das Kassenpersonal aus verständlichen Gründen auch noch nicht einlassen wollte), Richtung Schweinfurt. Im Wildpark An den Eichen war es schon ziemlich heiß … und voll, weil Schulklassen einen Ausflug machten und sich an den Wasserflächen vergnügten. Laut war es also auch. Das nächste Ziel wäre dann Ingolstadt gewesen, aber ich war mir nicht sicher, ob der so früh aufmacht (der kleine Zoo hat andere Öffnungszeiten als gewöhnliche Zoos), also entschieden wir uns für einen Abstecher in den Tiergarten von Nürnberg, nur um dann in der Schwarzachklamm zu landen, nachdem wir dort am ersten Tag unserer Reise aufgrund des Regens nicht waren.
Die Schwarzachschlucht ist ein etwa 2,2 Kilometer langes und schluchtartiges Flusstal südlich von Schwarzenbruck im mittelfränkischen Landkreis Nürnberger Land in Bayern. Es ist benannt nach dem Fluss Schwarzach.
Die Schlucht liegt an der südlichen Grenze des Lorenzer Reichswaldes in Mittelfranken. Der Fluss bildet die Grenze zwischen dem im Norden liegenden Landkreis Nürnberger Land und dem Landkreis Roth. In Richtung Westen endet die Schlucht am Brückkanal und im Osten südlich des Schwarzenbrucker Gemeindeteiles Gsteinach nahe dem Naturschutzgebiet Schwarzenbrucker Moor.
Die Schlucht zählt deshalb offiziell zu den „Bayerns schönsten Geotopen“.
Die Schlucht ist ein Naturschutzgebiet und ein beliebtes Naherholungsgebiet. Am Nordufer des Flusses führen Wanderwege sowie ein geologischer Lehrpfad mit Hinweistafeln durch die Schlucht. Am Südufer befindet sich ein ehemaliger Felsensteig, der aber wegen Absturzgefahr heute gesperrt ist. Zusätzlich sind dort einige aufgelassene Steinbrüche zu finden. Wassersport ist auf dem Fluss nicht möglich.
An den Felswänden lassen sich verschiedene geologische Strukturen erkennen, kleine Höhlen befinden sich am Ufer der Schwarzach: Die Karlshöhle und die Gustav-Adolf-Höhle. Beide entstanden nicht durch Karst, sondern wurden vom Wasser in den Sandstein ausgewaschen. Die Gustav-Adolf-Höhle ist mit einer Überlieferung aus dem Dreißigjähriger Krieg verbunden: Dort soll Gustav II. Adolf im Jahr 1632 einer Predigt beigewohnt haben.
Die feuchte Schlucht beherbergt einen bemerkenswerten Moosreichtum und auch zahlreiche andere interessante Vertreter der Flora. Wobei ich zugeben muss, dass mir da die Expertise (und das Interesse fehlt) und ich so die Klamm weniger spannend fand als beispielsweise die Breitachklamm (die erste Klamm, die wir durchwanderten). Aber … die Klamm ist jederzeit zugängig und kostet nichts … und nach einer Wanderung bei warmen Wetter kann man sich im Biergarten erfrischen (haben wir aber auch nicht gemacht, obwohl der Biergarten am Eingang der Klamm ein sehr begehrter Ratsplatz sein muss …
Danach ging es nach Hause… uns war es zu heiß für einen weiteren Stopp. Auch wenn es in der Klamm viel Schatten gab und der Ingolstädter Zoo auch nur ein (sehr) kleiner it.
- Schwarzachklamm
- Schwarzachklamm
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