Heute waren Besuche im Zoo Leipzig, dem Tierpark Luckenwalde und der Biosphäre Potsdam geplant. Wettertechnisch war es durchaus angenehm, aber hin und wieder kamen wir auch in einen Schauer. Dauerregen verschonte uns jedoch… Die Biosphäre Potsam besuchten wir nicht, aus Zeitgründen.
Aber erst Leipzig …. Highlights des Besuchs waren kleine Radjahenten und Faultiere, die man ja eher selten sieht und wirklich suchen muss… wie so vieles andere eigentlich auch. Wie Taggeckos und Grüne Leguane, die wir auch gesehen haben. Man kann noch mehr suchen, aber finden, das ist die andere Frage. Die Faultiere bewegten sich im Gebälk des Gondwanalandes, eine Mutter mit Kind. Jungtiere gab es auch bei den Edwardsfasanen und Kronenmakis.
Ein weiteres Highlight war die Fütterung des Elefantenbullen Edgars, der für eine Gruppe Kinder mit Äpfeln gefüttert wurde.
Natürlich dauerte der Besuch länger als erwartet, aber das spielt ja keine Rolle, wenn man keine Termine hat. Deswegen machten wir auf dem Weg nach Luckenwalde einen Abstecher in den Tierpark Delitzsch, den wir fast für uns alleine hatten. Dort mussten wir auch einen Schauer aussetzen, ehe es dann nach Luckenwalde weiter ging.
Mein letzter Besuch ist schon etwas her und ich hätte den Tierpark wohl nie wieder besucht, nachdem der erste kein guter war, und es interessantere Zoos in der Umgebung gibt (im Umkreis von ca. 50 Kilometer zum Beispiel der Tierpark in Wittenberg, der auch nicht besonders groß ist, oder der Zoo Berlin). Aber aufgrund eines Kommentars auf meiner Vorstellungsseite, musste ich mir ein Bild machen … Und ja, einige Anlagen sind Geschichte (oder werden demnächst Geschichte sein), einige Anlagen sind sogar sehr vielversprechend, aber es liegt noch ein weiter Weg vor dem Tierpark. Vielleicht werde ich in sechs Jahren wieder vorbeischauen. Dann dürfte sich einiges getan haben, was auch gut ist. Der Weg ist ein guter, aber … eine weite Anreise lohnt nicht (selbst von Berlin aus nicht). Ob sich das ändert, wird die Zeit zeigen. Wie gesagt, der Weg ist ein guter, aber da steckt noch viel Arbeit darin.
Danach ging es weiter nach Berlin, in unser Hotel in Spandau.
Unterwegs kamen wir auch am Grunewaldturm vorbei, der allerdings schon zu hatte… nun ja, irgendwann besuchen wir ihn wieder und dann besteigen wir ihn.
Im Jahr 1897 beschloss der Kreistag des Landkreises Teltow auf Anregung seines Landrats Ernst von Stubenrauch, zur Erinnerung an den hundertsten Geburtstag des 1888 verstorbenen preußischen Königs und Deutschen Kaisers Wilhelm I. ein Ehrenmal zu errichten. Auf dem Karlsberg im Grunewald sollte ein Aussichtsturm errichtet werden. Mit der Ausführung wurde Franz Schwechten betraut, der für den Kreis Teltow bereits dessen Dienstgebäude errichtet hatte. Am 10. März 1897 erhielt Schwechtens Entwurf die Genehmigung von Kaiser Wilhelm II. Im Sommer 1897 wurde der Baumbestand auf der Kuppe des Karlsberges für den Bau gerodet und die Kuppe selbst planiert. Im Oktober des gleichen Jahres wurde mit dem eigentlichen Bau begonnen. 1½ Jahre später, am 22. März 1899 war der Bau vollendet und am 9. Juni 1899 wurde der Turm eingeweiht.
Eine umfassende Sanierung des Turmes erfolgte 1953. Am 12. Oktober 2007 wurde der Turm wegen erheblicher Baumängel an der Treppenanlage gesperrt. Die nachfolgende erneute Sanierung für 1,5 Millionen Euro dauerte bis Ostern 2011. Die Wiedereröffnung erfolgte am 22. April.
Gegessen haben wir im Al Reef, was nicht unweit vom Hotel entfernt war. Arabische Küche, lecker aber …. viel zu viel. Aber es war lustig das Treiben im Restsurant zu beobachten. Und ich muss gestehen, dass ich die Herrentoilette nicht gefunden habe und auf der Damentoilette gelandet bin …. das war auch ein bisschen …. blumig.
Ach ja, der Eichenprozessionsspinner hat dafür gesorgt, dass manche Bereiche des Leipziger Zoos gesperrt waren. Auf Hinweise zu den Spinnern sind wir zwar öfter gestoßen, aber in Leipzig war es am Auffälligsten.




