4. Zooreise 2022 – Tag 6: Bremerhaven

Heute stand Bremerhaven im Mittelpunkt unseres Urlaubs. Neben einem Besuch im Zoo am Meer und einer Rundfahrt zum Container Terminal und den Seehundbänken, wollten wir die Stadt mit eigenen Augen erforschen.
Und so ging es nach dem Zoobesuch hoch hinauf auf die Aussichtsplattform SAIL City. Auf 86 Meter bebauter Höhe bekommt man einen unvergesslichen Panoramablick über Bremerhaven sowie die Umgebung bis hin zur Wesermündung in die Nordsee. Von dort sieht man auch wie klein und niedlich der Zoo am Meer ist.
Danach schlenderten wir am Deich entlang und machten einen kleinen Abstecher in die Innenstadt.

Seebäderkaje, WIlly-Brandt-Platz und Zoo am Meer , von der Aussichtsplattform Sail City gesehen

Die Stadtgemeinde Bremerhaven (niederdeutsch Bremerhoben) ist eine kreisfreie Stadt am Westrand des Elbe-Weser-Dreiecks, das in die Nordsee übergeht. Als Exklave gehört sie zum Land Freie Hansestadt Bremen. Die Großstadt ist Teil der Metropolregion Nordwest. Landseitig umschlossen ist sie vom Landkreis Cuxhaven, für den sie das Oberzentrum darstellt. Die Geschichte der Häfen in Bremerhaven beginnt 1830 mit dem Alten Hafen. Heute vollzieht sich ein regionaler Strukturwandel von der Industrie- zur Dienstleistungs- und Wissensstadt. Die Hochschule Bremerhaven und mehrere Institute und Technologiezentren bilden im Verbund mit den Bremer Wissensstandorten ein Zentrum europäischer Spitzentechnologie.
1854 entstand der Leuchtturm Bremerhaven und 1855 die Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche. Seit 1881 fuhr die Pferdebahn der Bremerhavener Straßenbahn AG (ab 1947 VGB), die 1898 durch eine Akku-Bahn ergänzt und 1908 komplett zur elektrischen Straßenbahn mit Oberleitungsbetrieb umgerüstet wurde. 1914 wurden der Bahnhof in Geestemünde und die Bahnstation Lehe eröffnet. 1933 nahm die Hauptpost in Geestemünde den Betrieb auf. Mit dem Deutschen Schifffahrtsmuseum von Hans Scharoun erhielt die Seestadt 1972/75 das bedeutendste maritime Museum Deutschlands. Die Hochschule Bremerhaven wurde 1975 gegründet und danach ständig erweitert. Gottfried Böhm entwarf hierbei die zentralen Gebäude. Das Columbus-Center nach Plänen des Bremerhavener Architekten Peter Weber wurde 1977 eingeweiht. 1980 entstand das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) nach Plänen von Oswald Mathias Ungers. Der Erweiterungsbau an der Fischereihafenschleuse nach Plänen von Otto Steidle wurde 2004 bezogen. Das aus dem Morgenstern-Museum hervorgegangene Historische Museum erhielt 1991 seinen heutigen Neubau, 2005 entstand das Deutsche Auswandererhaus und 2009 das Klimahaus (siehe u. a. auch hier).

Die Havenwelten sind ein maritim geprägtes Stadtviertel der Seestadt Bremerhaven im Bereich des Alten und Neuen Hafens.
Teilweise ist die räumliche Anordnung der einzelnen Inhalte deckungsgleich mit denen des an derselben Stelle geplanten, aber nicht umgesetzten Ocean Park Bremerhaven.
Zu den Havenwelten gehören folgende Einrichtungen und Anlagen:
Die Weserpromenade mit dem Seezeichen, dem Weserstrandbad, der Strandhalle, dem Großen Leuchtturm von 1854, der Seebäderkaje und dem Schlepperpier
Der Zoo am Meer von 1928 (damals bekannt unter dem Namen „Tiergrotten“, umgestaltet 2004
Der Willy-Brandt-Platz umgestaltet 2012
Der Radarturm mit Aussichtsplattform
Das Deutsche Schifffahrtsmuseum von 1975, erweitert 2000
Der Museumshafen/Alte Hafen von 1830
Der Neue Hafen von 1852 mit der Schulschiff Deutschland, Traditionsschiffen, Yachten Speicher, Drehbrücke, alter Schleuse sowie Lloyd-Dock
Das Deutsche Auswandererhaus von 2005,
Das Atlantic Hotel Sail City von 2008 mit Aussichtsplattform
Das Conference Center Bremerhaven von 2008
Das Klimahaus Bremerhaven 8° Ost von 2009
Das Columbus Center von 1975 an der Oberen Bürger mit Einkaufszentrum und Wohnhochhäusern
Das Wohnen am Deich
Die Lloyd Marina und das dazugehörende Boardinghouse
Die Technologiepark t.i.m.e. Ports I, II und III
Das Einkaufszentrum Mediterraneo an der Havenplaza seit 2008, seit 2020 Mein Outlet & Shopping-Center
Die Havenbrücke vom Columbus Center zur Havenplaza
Man sieht, es gibt viel zu entdecken.
Nachdem wir die Havenwelten und die Umgebung erkundet hatten fuhren wir mit der MS Oceana zum Container Terminal. Leider konnten wir die Seehundbänke nicht sehen, die Flut hatte uns dabei einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber kurz konnten wir doch einen Seehund sehen, bevor er wieder in den Tiefen verschwand. Aber die neunzigminütige Rundfahrt war auch so interessant genug.

MS Oceana

Stadttheater Bremerhaven

Danach ging es erst wieder zurück ins Hotel nach Bremen, bevor wir wieder nach Bremerhaven sind, zum Kleinen Horrorladen und Abendessen (nicht in dieser Reihenfolge)
Gegessen haben wir im Luna, einem Mexikaner direkt neben dem Stadttheater (mehr oder weniger), sehr lecker und sehr viel, so dass wir auf eine Nachspeise verzichtet haben, obwohl uns der Bananenburrito interessiert hätte.
DER KLEINE HORRORLADEN … es gab einige Highlights aber die Inszenierung war gewöhnungsbedürftig. Ich war auch der Meinung dass der Gesang nicht gut war und der Sound war nicht perfekt. Ich habe schon Schlimmeres gesehen, aber ich habe gute Erinnerungen an meinen ersten Horrorladen den ich gesehen habe… aber das ist Jahrzehnte her …

Zoo am Meer
Bremerhaven

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