Zoopresseschau

Tierpark Görlitz-Zgorzelec 17.11.2018
Natürlich für Entdecker!
Die Suche nach einem passenden Geschenk artet häufig in Stress aus und hat schon vielen die Besinnlichkeit der vorweihnachtlichen Zeit genommen. Dabei geht es zu Weihnachten doch vorrangig darum, Zeit mit seinen Liebsten zu verbringen. Verschenken Sie in diesem Sinne doch einmal anstatt Socken oder Schlips, Schmuck oder Barbie genau das – gemeinsame Zeit! Mit einer Jahreskarte oder einem Gutschein für den Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec verschenken Sie besondere Tiererlebnisse an 365 Tagen im Jahr. Damit schenken Sie Tierfreunden und allen großen und kleinen Entdeckern garantiert viel Freude mit Augenblicken, die in Erinnerung bleiben werden. Egal ob beim Möhren raspeln für Küken, Schweine bürsten, mit Felsenhörnchen in der Voliere sitzen oder Stachelschweine füttern – die vielfältigen Erlebnismöglichkeiten machen einen Besuch im Görlitzer Naturschutz-Tierpark immer wieder lohnenswert für die ganze Familie! Erwerben können Sie Jahreskarten und Gutscheine täglich von 10:00 – 16:00 Uhr an der Kasse.

Wildgatter Oberrabenstein 16.11.2018
Neue Tiere im Wildgatter Oberrabenstein
Im Wildgatter Oberrabenstein hat sich in den vergangenen Monaten einiges im Tierbestand getan. Anfang Oktober bekam die siebenjährige Europäische Wölfin mit einem anderthalbjährigen Rüden aus dem Wildpark Lüneburger Heide neue Gesellschaft. Die beiden Wölfe hatten am Anfang genügend Zeit, sich in Entfernung kennen zu lernen. Nun wurde der letzte Schritt gewagt und der Schieber, der die beiden Gehege verbindet, geöffnet. Dadurch besteht für die Wölfe die Möglichkeit, auf Tuchfühlung zu gehen und man darf gespannt sein, ob sie sich auch mögen, für Nachwuchs sorgen und somit ein Rudel aufbauen werden. Einen Neustart gab es nach dem Tod der alten Tiere auch bei den Europäischen Wildkatzen. Aus dem „Le Parc des Felines“ in Frankreich traf Anfang November ein neuer Kater im ein. Das zweijährige Tier bewohnt zurzeit noch die alte Wildkatzenanlage neben den Baummardern. Es wird bald Gesellschaft von einem Weibchen bekommen. Das neue Zuchtpaar wird dann nächstes Jahr in ein neues Heim einziehen können. Im Jahr der Europäischen Wildkatze haben sich die „Tierparkfreunde Chemnitz e.V.“ ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: den Neubau einer großzügigen Wildkatzenanlage im Wildgatter. Die naturnahe Anlage wird eine Gehegefläche von 250 qm haben. Die Besucher können die Tiere von einem Unterstand aus beobachten. Für dieses Vorhaben werden weiterhin Spenden gesammelt. Informationen dazu gibt es auf den Homepage des Tierparks und der Tierparkfreunde. Am vergangenen Donnerstag vergrößerte sich zudem die Wisent-Herde. Aus dem Tierpark Sababurg kam ein zweijähriger Bulle. Er soll in Zukunft für Nachwuchs bei den drei Wisent- Kühen sorgen. Da er mit zwei Jahren allerdings noch nicht ausgewachsen ist, wird man ihn momentan nur schwer von den weiblichen Tieren unterscheiden können. Ausgewachsen können die Bullen bei einer durchschnittlichen Größe von bis zu 1,90 Meter 800 bis 900 Kilogramm schwer werden. Die letzten Vertreter der wildlebenden Rinderart Europas sind somit die größten und schwersten Landsäugetiere des Kontinents. Neben solch interessanten europäischen Tierarten kann im Wildgatter Oberrabenstein zu dieser Jahreszeit das Paarungsverhalten beim Damwild, den Mufflons und den Wildschweinen beobachtet werden. Männliche Rehe verlieren am Ende ihrer Paarungszeit im November das Geweih. Im Dezember beginnt dann auch die Paarungszeit bei den Wölfen. So ist das Wildgatter Oberrabenstein auch an kälteren Tagen einen Besuch wert. Bitte beachten Sie, dass am Montag, dem 26. November, das Wildgatter Oberrabenstein aus technischen Gründen vormittags (bis ca. 12 Uhr) geschlossen bleibt. Ansonsten hat das Wildgatter täglich von 8 bis 16 Uhr geöffnet.

Tiergarten Worms 16.11.2018
Advent im Tiergarten Worms – Nikolausbesuch und Weihnachtszauber mit Krippenspiel
Am Donnerstag, 6. Dezember von 14:00 bis 16.00 Uhr, kommt der Nikolaus mit seiner Kutsche in den Tiergarten Worms gefahren. Am Nikolaustag verteilt er lieben Kindern Schokolade, Nüsse, Äpfel und Mandarinen. Wer sich traut, kann das eigens einstudierte Gedicht oder Lied vortragen und selbstverständlich wird sich auch die Möglichkeit für ein Selfie mit dem Nikolaus ergeben. Wer alle Weihnachtseinkäufe bereits erledigt hat und in der Vorweihnachtszeit dem Trubel der Stadt ein wenig entkommen möchte, der sollte sich am Samstag, 22. Dezember von 14.00 bis 18.00 Uhr auf den Weg in den Tiergarten machen. Beim gemeinsamen Singen von bekannten Weihnachtsliedern, der Lesung kurzweiliger Weihnachtsgeschichten und einem musikalischem Krippenspiel bietet sich jede Menge Gelegenheiten, um sich in winterlicher Kulisse besinnlich auf die anstehenden Festtage einzustimmen. Was wäre der Weihnachtszauber im Tiergarten ohne die Unterstützung von Kindern und Tieren? Die Kinderdarsteller der Christusgemeinde Osthofen werden musikalisch und darstellerisch agieren. Dabei erhalten sie jede Menge Unterstützung von tierischen Akteuren! Es ist ein musikalisches Krippenspiel im Freien, bei dem sich die Spiel- und Gesangsszenen abwechseln. Um 15 Uhr führen die Kinder durch die Weihnachtsgeschichte und kommen zusammen mit den Hirten und Tieren als Erste zum neugeborenen Kind in den Stall. Beim Weihnachtszauber ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Der Freundeskreis des Tiergarten Worms e.V. wird neben heißen Getränken wie Glühwein und Kinderpunsch, frisch gebrühten Kaffee, weitere Gaumenfreunden, wie kleine herzhafte Snacks anbieten. Für süße Schleckermäuler bietet der Waffelstand eine köstlich duftende Auswahl, die bei winterlichen Temperaturen herrlich von Innen wärmen, aber auch Feuertonnen auf dem Festplatz spenden Wärme und sorgen für eine schöne Atmosphäre. Sonderführung zu den Krippentieren Viel Wissenswertes erfahren die jüngeren Besucher des Tiergartens in der Sonderführung „Krippentiere“. Angelehnt an den Weihnachtszauber, dreht sich in dieser eigens an die Kinder gerichteten Sonderführung alles um die Krippentiere Esel, Schaf, Ziege und Rind. Kindgerecht wird ihnen in der kurzweiligen Führung viel Wissenswertes über die aus der Krippendarstellung bekannten Tiere nahegebracht und die ach so lange Zeit bis zur Weihnacht ein klein wenig verkürzt. Die Führung findet am 22.12. um 14:00 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos und für Kinder ab 6 Jahre geeignet. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerplätze werden Teilnehmerbändchen an der Kasse ausgegeben. Interessierte Besucher werden gebeten, sich am Veranstaltungstag, 22.12.2018, dort anzumelden.

Zoo Magdeburg 15.11.2018
Elefanten als Trauzeugen
Jetzt kann im Zoo geheiratet werden! „Ein langgehegter Wunsch geht in Erfüllung: standesamtliche Trauungen im Zoo – natürlich mit Elefanten als Trauzeugen“, freut sich Zoodirektor, Dr. Kai Perret. Für sich liebende Tierfreunde und Paare, die sich ein besonderes Ambiente für den wichtigsten Tag im Leben wünschen, bietet der Zoo in Zusammenarbeit mit dem Standesamt Magdeburg eine außergewöhnliche Location. Brautpaare können sich im AFRICAMBO Trauzimmer das Ja-Wort geben. Das AFRICAMBO Trauzimmer ist barrierefrei und bietet Platz für max. 60 Gäste. Nach der Trauung gibt es noch weitere, vielfältige Möglichkeiten den Tag im Zoo zu verbringen: vom Blick hinter die Kulissen unserer Tiere bei einer Führung, einem tierischen Fotoshooting, einem Sektempfang oder der Hochzeitsfeier in der AFRICAMBO Lodge reicht die Angebotspalette. Die verfügbaren Termine für Ihre Hochzeit im Zoo stehen bereits für das Jahr 2019 fest. Eine definitive Zusage des Termins kann nur das Standesamt Magdeburg erteilen (Humboltstraße 11, 39112 Magdeburg, standesamt@std.magdeburg.de oder 0391 – 540 4231). Für weitere Absprachen und Ihre Feierlichkeiten im Zoo wenden Sie sich bitte an hochzeit@zoo-magdeburg.de oder 0391-280902840 (AFRICAMBO Lodge). Neben den Gebühren des Standesamtes kostet eine Trauung im Zoo 450 Euro inklusive 20 Gäste und Parkgebühren (alle weiteren Gäste zahlen 9,00 Euro Eintritt).

Zoo Osnabrück 15.11.2018
Neue Winzlinge im Zoo Osnabrück
Eurasische Zwergmäuse neu im „Orang-Utan Dschungeltempel“. Die Osnabrücker Orang-Utans haben neue Nachbarn: Im „Orang-Utan Dschungeltempel“ leben seit Kurzem zehn Eurasische Zwergmäuse. Besucher können die kleinsten Vertreter der Nagetiere beim Klettern und Flitzen beobachten. Ganz vorsichtig mussten die Tierpfleger sein, als sie die nur 5 Zentimeter kleinen Eurasischen Zwergmäuse in ihr neues Zuhause setzten. Die Mäuseart ist in das Terrarium auf der rechten Seite des „Orang-Utan-Dschungeltempels“ eingezogen. „Als sie hier ankamen, waren sie sehr verschlafen und wir mussten ganz behutsam vorgehen. Aber ziemlich schnell wurden sie aktiv und untersuchten erst einmal jede Ecke der Anlage“, berichtet Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Kurator im Zoo Osnabrück. Klumpe war zuvor mit der Idee das Terrarium neu zu besetzen an die Tierpfleger herangetreten. Diese hatten dann beraten und recherchiert und die Eurasische Zwergmaus als neue Tierart für die Nachbarschaft von Orang-Utan „Buschi“ vorgeschlagen. Die zehn Nagetiere, die nun ihr Zuhause im Herzen des Zoos haben, kamen aus dem Zoopark Erfurt an den Schölerberg. „Unsere Tierpflegerin Nina Gangei, die häufig im Orang-Utan-Dschungeltempel arbeitet, hat das Terrarium vor der Ankunft der Nagetiere mit viel Liebe zum Detaileingerichtet und umgestaltet,“ berichtet Klumpe. Zwergmäuse seien geschickte Kletterer, die sogar ihren Schwanz, der etwa so lang wie ihr Körper ist, als Greifschwanz einsetzen. „Daher hat Nina Gangei viele Klettermöglichkeiten wie Schilfhalme und Äste eingebaut. Gräser, Laub und kleine Nester machen die Mäuselandschaft richtig gemütlich und die kleinen Nager haben die Möglichkeit zu wühlen und sich zu verstecken“, erklärt der Biologe und gelernte Tierpfleger weiter. Diese Angebote nähmen die zehn kleinen Nager gut an und versteckten sich auch hin und wieder gerne zwischen den Blättern und Gräsern. „Manchmal muss man ein bisschen suchen – aber es lohnt sich auf jeden Fall, ihnen einen Besuch abzustatten. Wenn sie auf den Halmen sitzen und futtern, kann das schon mal aussehen wie im Zeitraffer – so schnell sind sie dabei. Oder sie flitzen flink und sehr geschickt durch ihr neues Zuhause. Da könnte man ewig zuschauen“, freut sich Klumpe.

Zoo Salzburg 15.11.2018
Die neue Zooschule ist eröffnet!
Mit großer Freude präsentierte Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner dem Zoo-Aufsichtsratsvorsitzenden Josef Schöchl und seinem Stellvertreter Gerhard Zuckerstätter die neuen Räume der Zooschule. „Die Zooschule ist ein ganz besonderer Ort: Hier kommen keine Tiere zum Unterricht, sondern hier finden erlebnisreiche Biologiestunden für junge Tierfreunde statt“, berichtet Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner. Die modern eingerichteten, hellen Räume laden zum Lernen ein: Eine Vielzahl von tierischen Zähnen, Krallen, Hufen oder auch Fellen können hier mit allen erfasst werden. Denn das hautnahe Erleben ist in den Räumlichkeiten ausdrücklich erwünscht, um die unglaubliche Vielfalt im Tierreich kennen zu lernen. Mit Mikroskopen und Lupen wird scheinbar unsichtbares Leben vorgestellt. Bei ungewöhnlichen Begegnungen mit den tierischen Bewohnern der Zooschule wie Gespenstschrecke, Kraushaar-Vogelspinne oder Königsschlange werden so manche Vorurteile abgebaut. Sabine Grebner weiter: „Die Zooschule ist ein Ort der Bildung für kleine und auch große Tierfreunde. Das Vermitteln von Wissen über Zusammenhänge in der Natur und der Tiere wird für jede Gruppe individuell angepasst. Der Besuch bei den Zootieren vertieft das Ganze noch einmal“. Zoopädagogin Lisa Sernow wird bei ihrer Arbeit von Biologie-Studenten unterstützt: Für Kindergartenkinder sowie Schülern aller Schulstufen und Lehrpläne gibt es spezielle Führungen. Vom Kindergeburtstag bis hin zum „Rendezvous mit dem Lieblingstier“ für Erwachsene, sind alle Zoo-Programme von der Zoopädagogin didaktisch ausgearbeitet. Zoo-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Schöchl freut sich: „Die Bemühungen lohnen sich: Vor 10 Jahren wurden etwa 250 Programme pro Jahr durchgeführt. Im vergangenen Jahr organisierte die Salzburger Zoopädagogik schon rund 900 Zoo-Veranstaltungen. Für heuer zeichnet sich eine erneute Steigerung ab“. „Herzlich Willkommen in der neuen Zooschule“ Am Samstag, 24. November 2018, ist die Salzburger Zooschule von 14 bis 15.30 Uhr für alle Interessierten geöffnet. Zoopädagogin Lisa Sernow stellt nicht nur die tierischen Bewohner der Zooschule vor, sondern zeigt auch verschiedene Felle, Hörner und Geweihe. Gerne steht sie für Fragen und Informationen zur Verfügung.

Zoo Heidelberg 15.11.2018
Weihnachtswünsche im Zoo Heidelberg
Den Tieren im Zoo eine Freude machen. Zoo-Wunschzettel zu Weihnachten: Dieses Jahr dürfen sich auch die Tiere im Zoo Heidelberg über Geschenke zum Fest freuen! In den vergangenen Wochen haben die Tierpfleger viele Geschenkideen zusammengetragen, mit denen sie den Zootieren eine Freude machen können. In einer digitalen Wunschliste wurden alle Wünsche, wie Beschäftigungsspielzeuge, Trainingsutensilien oder Tierarztmaterial gesammelt. Wer den Tieren gerne einen dieser Wünsche erfüllen möchte, kann online ein Wunsch-Weihnachtsgeschenk auswählen: www.zoo-heidelberg.de/wunschliste. Die Tiere und das Zoo-Team freuen sich über jeden Wunsch, der in Erfüllung geht.
Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann unterstützt die Weihnachtsaktion: „Manche Dinge lassen sich im laufenden Betrieb nicht immer so umsetzen, wie wir gerne möchten – obwohl es für die Tiere eine zusätzliche Bereicherung darstellen würde. Die Wunschliste bietet uns daher eine gute Gelegenheit, genau solche zusätzlichen Wünsche wahr werden zu lassen. Mein herzliches Dankeschön gilt schon jetzt allen Spendern, die uns einen der vielen Weihnachtswünsche erfüllen.“ Die Tierpfleger haben bereits mit viel Sorgfalt geeignete Gegenstände herausgesucht, die den Anforderungen für die Tiere optimal entsprechen. So haben es Spender einfach: Jeder Wunsch ist mit dem entsprechenden Link zum Artikel hinterlegt und kann direkt online bestellt werden. Einige Gegenstände auf dem Wunschzettel, wie Weinfässer, Bojen, Bungee-Seile oder Hindernisstangen erscheinen auf den ersten Blick eher ungewöhnlich. Schaut man genauer hin, gibt es für diese besonderen Wünsche jedoch gute Gründe. Welche das sind, verrät der Blick in die Reviere des Zoo Heidelberg. Mehrere Weinfässer wünschen die Tierpfleger im Vogelrevier für die Gürtelvaris und Waschbären. Alkoholische Flüssigkeiten sollen darin aber nicht gelagert werden. „Aus den Fässern möchten wir den Tieren gemütliche Rückzugsorte bauen. Darin lässt es sich super kuscheln, vor allem im Winter oder bei schlechtem Wetter“, erzählt Revierleiter Simon Borchardt. Das Affenrevier hingegen wünscht sich Plastikbälle mit Löchern für seine Schützlinge. Anke Jakob, Revierleiterin, erklärt wieso: „Die Bälle sind sogenannte Futterbälle und eine sehr gute Beschäftigung für Affen, Esel oder Ziegen. Werden die Bälle gedreht oder gerollt, fallen aus den Löchern Leckereien heraus. Da müssen sich die Zootiere schon ein bisschen anstrengen, um an das leckere Futter im Inneren der Bälle zu gelangen.“ Unter den Herzenswünschen sind auch mehrere Bojen und Bungee-Seile. Wer nun glaubt, im Zoo Heidelberg entsteht eine neue Action-Erlebniswelt, der irrt sich: „Die Mähnenrobben lieben es, im Wasser mit den Bojen zu spielen. Die Bungee-Seile wünschen wir uns für die Großkatzen. An den flexiblen Seilen möchten wir beispielsweise große Fleischstücke befestigen, die im Gehege aufgehängt werden“, berichtet der Revierleiter im Raubtierrevier, Andreas Fackel. Nur mit einem kräftigen Sprung kommen die Raubkatzen an das Fleisch – ein kostenloses Fitnessprogramm, das gleichzeitig Spaß macht. Einen ganz praktischen Wunsch hat das Elefantenrevier: Die Tiere im Afrikahaus benötigen große Futterraufen für frisches Heu. „Wenn die Zebras, Blessböcke oder Kudus das Heu durch die Stäbe der Futterraufe ziehen, müssen sie richtig geschickt mit den Lippen arbeiten. Das dauert länger und bietet den Tieren mehr Beschäftigung, als das Heu lose ins Gehege zu legen“, erklärt Stefan Geretschläger, Revierleiter im Elefantenrevier. Bei kalten Temperaturen im Winter bleiben die Tiere oftmals längere Zeit im Afrikahaus – mit den neuen Heuraufen kommt so keine Langeweile auf. Bei den Kollegen von Tiere Live setzt man auf Hindernisstangen: „Die Ponys im Zoo üben gerade, einen kleinen Agility-Hindernis-Parcours zu durchlaufen. Mit den Stangen können wir uns immer wieder neue Aufgaben ausdenken: Darüber springen, Slalom laufen oder darunter durchlaufen, da ist vieles möglich“, berichtet Tierpfleger Norman Hänel. Das Training hält die Ponys fit, fördert den Muskelaufbau und ist ein gutes Mittel, um das psychische Wohlbefinden der Besucherlieblinge zu unterstützen. Wer neugierig geworden ist, kann sich die Wunschliste auf der Webseite des Zoos anschauen und gleich einen Wunsch reservieren. Unter www.zoo-heidelberg.de/wunschliste sind alle Geschenkideen aufgelistet. Einen Wunsch teilen sich Zootiere und Zoo-Team gleichermaßen: Dass möglichst viele Wünsche in Erfüllung gehen.

Güstrower Wildpark-MV 15.11.2018
Kleine Überraschung in der Raubtier-WG
Jungtier bei den Europäischen Wildkatzen im Wildpark-MV. Mit Nachwuchs bei den Europäischen Wildkatzen hat in diesem Jahr im Wildpark-MV keiner gerechnet. Umso größer war die Überraschung, als vor kurzem ein kleines, etwa drei Monate altes Kätzchen im Gehege entdeckt wurde. „Wir nennen es liebevoll ‚Tropi‘, solange das Geschlecht noch nicht feststeht. Das heißt so viel wie ‚Trotz Pille‘. Denn unsere Wildkatzen erhalten während der Ranzzeit im Futter versteckte Verhütungsmittel, um Nachwuchs zu vermeiden“, erzählt Tierpflegemeisterin Petra Koppe. Würfe mit bis zu vier Jungtieren sind gut und gerne möglich. Da die Abgabe von Nachzuchten in den letzten Jahren jedoch immer schwieriger geworden und der Platz im Wildkatzen-Gehege begrenzt ist, wurde diese Maßnahme ergriffen. „Bei unserer Wildkatze Kathi konnten wir die Pillengabe immer gut steuern, da sie sich stets zur Fütterungszeit zeigt. Vermutlich hat eine der beiden anderen scheuen Wildkatzen, Gina oder Felicitas, einmal eine Mahlzeit ausgelassen. Und schon war es passiert. Natürlich freuen wir uns trotzdem über den Zuwachs, keine Frage. Ob er oder sie später bei uns bleibt oder woanders hinzieht, wird die Zukunft zeigen“, so die Tierpflegerin. Über das Geschlecht und die Mutter des Kätzchens kann also nur spekuliert werden. Klar ist: Der neunjährige Wildkater Willi ist der Vater. Und das Jungtier zeigt sich genauso neugierig wie der Papa. Ein Lieblingsplatz wurde bereits auserkoren. Der Holzstapel hat es dem Nachwuchs angetan. Er bietet einen guten Rundumblick – auch auf die Besucher. „Andersherum haben ebenso unsere Besucher nun öfter Glück und können die kleine Wildkatze beobachten, die mittlerweile selbstständig im Gehege unterwegs ist. Sie müssen dennoch Geduld und Zeit mitbringen und genauer hinsehen. Gerade zur Herbstzeit sind die Wildkatzen bestens getarnt. Das Schöne: Dank unseres Holzpfades können sie von oben in die Anlage schauen und erhalten so noch einmal ganz neue Einblicke“, weiß Petra Koppe.

Tiergarten Schönbrunn 15.11.2018
Felsensittich mit Hand aufgezogen
Der kleine Felsensittich Jorge hatte keinen guten Start ins Leben. Am 16. Juli geschlüpft, war er das kleinste von vier Küken in der Bruthöhle. „Eines seiner Geschwister ist unglücklich auf ihm gesessen. Deshalb war sein Kopf verdreht und seine Eltern, die sehr erfahren sind, konnten ihn nicht richtig füttern“, erklärt Tierpfleger Patrick Lang. Die Pfleger beobachteten ihn vorerst genau, doch es änderte sich leider nichts. Also entschied der Tiergarten, den Sittich per Hand aufzuziehen, um ihn zu retten. Die Handaufzucht eines Vogels ist extrem aufwändig. „Fünf Wochen lang musste er Tag und Nacht mit Aufzuchtbrei gefüttert werden. Wir mussten ihn auch wiegen, seinen Kot anschauen und kontrollieren, ob alles passt“, so Lang. Dank der liebevollen Aufzucht ist der Felsensittich bereits über den Berg. Lang: „Am Anfang hatte er nur 10,5 Gramm, mittlerweile wiegt er stolze 216 Gramm. Er frisst auch schon das Futter der erwachsenen Tiere – Körner, Obst, Gemüse.“ Derzeit lebt Jorge noch in einer Voliere im Pflegerraum des Vogelhauses. Wie alle Papageien ist er extrem neugierig. Selbst wenn Patrick Futter schneidet, sitzt er am liebsten auf der Schulter seines Ersatzpapas. Wichtig ist nun, dass er in die Gruppe integriert wird. Jeden Tag bringen die Pfleger Jorge zu seinen Artgenossen in die Voliere, damit er sie kennenlernt. Schritt für Schritt soll er sich in die Gruppe einfügen und dann mit den anderen Felsensittichen leben.

Zoo Zürich 15.11.2018
SAISONSTART DER PINGUINPARADE
Für die Königspinguine hat die Freiluftsaison begonnen: Sie befinden sich seit Anfang November wieder in ihrer Aussenanlage. Ist es kälter als 10 Grad, machen sie zudem einen kleinen Spaziergang durch den Zoo. Die Königs- und die Humboldtpinguine haben im Zoo Zürich die Plätze getauscht: Während die aus etwas wärmeren Gefilden stammenden Humboldtpinguine in die Innenanlage gezogen sind, befinden sich die Königspinguine nun wieder auf der Aussenanlage. Dort findet täglich um 10.30 und 15.45 Uhr eine öffentliche Fütterung statt. Freiwilliger Spaziergang. Und auch die Pinguinparade steht wieder auf dem Programm: An allen Tagen, an denen es kälter als 10 Grad ist, starten die Königspinguine um 13.30 Uhr mit den Tierpflegern zu einem kleinen, für die Tiere stets freiwilligen Spaziergang durch den Zoo. Die Besucher dürfen mit etwas Abstand bei der Parade mitlaufen. Ob die Pinguinparade durchgeführt wird, ist tagesaktuell ersichtlich unter zoo.ch/pinguinparade. Königspinguine sind aufgeweckte und interessierte Vögel. Die Pinguinparade ist für sie eine willkommene Abwechslung und Beschäftigung in ihrem Alltag und die meisten Tiere nehmen die Einladung zum Spaziergang jeweils gerne an. Forschungsprojekt in der Antarktis. Der Zoo Zürich züchtet und hält Königspinguine im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms. Er ist zudem Schweizerischer Sitz des Antarctic Research Trusts. Die Forschungsorganisation setzt sich für den langfristigen Schutz von Pinguinen, Albatrossen und ihren Lebensräumen in der Antarktis und Subantarktis ein. Mehr unter zoo.ch/naturschutz-art.

Zoo Magdeburg 14.11.2018
Öffentlicher Vortrag am 23.11.2018 in der Zoowelle
Die Diskussion zur Errichtung eines Großaquariums hat in Magdeburg begonnen. Dr. Jürgen Lange, ehemaliger Direktor des Zoo Berlin und Aquarium Berlin sowie Inhaber der weltweit agierenden azc Aquarium Zoo Consulting Gesellschaft Berlin/Tokyo, weiß um die Anziehungskraft von Großaquarien. Es fasziniert nicht nur die schillernde bunte Artenvielfalt der Unterwasserwelt oder die riesigen, mit mehren Millionen Liter gefüllten Becken mit Haien und Fischschwärmen, sondern auch das umweltpädagogische, touristische und wirtschaftliche Potential solcher Einrichtungen. Der ausgewiesene Experte Dr. Lange wird bei seinem öffentlichen Vortrag am 23. November 2018 allen Interessierten einen Einblick in diese phantastische Welt geben und einen Ausblick für das Vorhaben in Magdeburg gewähren. Der Vortrag findet um 17 Uhr im Zooeingangsgebäude, Zooallee 1 (Zoowelle) statt und kann kostenfrei besucht werden.

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen 14.11.2018
ZOOM Erlebniswelt gewinnt als bester Zoo Deutschlands – Erster Platz beim Parkscout Publikums Award 2018
Die wichtigste Auszeichnung für die deutsche Freizeitparkbranche geht an die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen: Sie ist zum besten Zoo Deutschlands gewählt worden. Über 50 000 Parkbesucher haben darüber abgestimmt, welcher Zoo ihnen deutschlandweit am besten gefällt. 2018 ist die ZOOM Erlebniswelt der Publikumsliebling, wie aus der gestrigen Mitteilung von parkscout.de hervorgeht. Platz 2 in dieser Kategorie belegt der Zoo Köln, gefolgt vom Erlebnis-Zoo Hannover. „Die Wahl als bester Zoo Deutschlands zeugt von einer außerordentlichen Besucherzufriedenheit und freut uns sehr“, sagt Dr. Hendrik Berendson, Leiter der ZOOM Erlebniswelt. Außerdem zeige der Publikumspreis, dass die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen weit über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus eine starke Ausstrahlungskraft habe. Der Parkscout Publikums Award ist bereits die zweite wichtige Auszeichnung mit Spitzenplatz in diesem Jahr: Erst im August diesen Jahres wurde die ZOOM Erlebniswelt zum besten Zoo aus Familiensicht gewählt, wie eine deutschlandweite Umfrage des unabhängigen Analyse- und Beratungsunternehmens „ServiceValue“ in Zusammenarbeit mit der Goethe Universität Frankfurt ergeben hat.

Zoo Wuppertal 12.11.2018
Gibbonweibchen und Bonobomännchen neu im Grünen Zoo Wuppertal
Zwei Neuzugänge sind bei den Affen im Grünen Zoo Wuppertal zu verzeichnen. Ein weiblicher Weißhandgibbon und ein männlicher Bonobo sind als neue Zoobewohner nach Wuppertal gekommen. Den Grünen Zoo verlassen haben dagegen die Bartaffen in Richtung Rumänien. Das Weißhandgibbon-Weibchen „Filomena“ stammt aus dem tschechischen Zoo Olomouc. Es kam bereits am 27. September nach Wuppertal, wo es sich zunächst eingewöhnen musste. Vor einigen Tagen wurde es nun mit dem Männchen „Junior“ zusammengeführt, mit dem es sich auf Anhieb gut verstand. Wenn alles gut geht, darf der Grüne Zoo wieder auf Nachwuchs bei den Weißhandgibbons hoffen. Der Grüne Zoo beteiligt sich am Erhaltungszuchtprogramm (EEP) des Europäischen Zoover-bandes EAZA und unterstützt so die Bemühungen zur Erhaltung dieser bedrohten Tierart. Darüber hinaus setzt sich der Grüne Zoo gemeinsam mit dem Zoo-Verein Wuppertal e.V. und in Kooperation mit der Stiftung Artenschutz für den Schutz bedrohter Gibbons in deren natürlichem Lebensraum ein. Der Neuzugang bei den Bonobos trägt den Namen „Bili“ und stammt aus dem Zoo Frankfurt. Das Männchen ist in der vergangenen Woche in Wuppertal angekommen und durfte sich nun zunächst in seiner neuen Umgebung einleben. Das Menschenaffenhaus war aus diesem Grund einige Tage lang geschlossen. Die Integration von „Bili“ in die bestehende Bonobo-Gruppe ist in den ersten Tagen gut verlaufen. Auch dieser Zugang findet im Rahmen eines Europäischen Erhaltungszuchtprogramms statt, an dem der Grüne Zoo sich beteiligt. Für die Erforschung und den Schutz von Bonobos im Freiland unterstützt der Grüne Zoo gemeinsam mit dem Zoo-Verein Wuppertal e.V. die Organisation Bonobo Alive e.V.

Zoo Dresden 12.11.2018
Elefantenbulle Tembo kommt in den Zoo Dresden
Seit im September 2010 im Zoo Dresden die Entscheidung zur temporären Haltung eines Elefantenbullen gefallen war, bemühten wir uns stetig und konsequent unsere drei (damals noch vier) Elefantenkühe in der Dresdner Anlage zur Zucht zu bringen. Zu den wichtigsten Schritten in diese Richtung gehörte der Umbau des Afrikahauses. Seit der Fertigstellung in diesem Jahr verfügt die Anlage über die Möglichkeit einen Elefantenbullen zu Zuchtzwecken vorübergehend unterzubringen. Wenngleich der Afrikanische Elefant zu den charismatischsten Zootieren gehört, ist seine Zoopopulation jedoch im Abnehmen begriffen. Zuchterfolge werden also dringend gebraucht. Eine der Ursachen für die schwache Nachzuchtrate ist der Mangel an erfolgreichen Zuchtbullen. Der Zoo Dresden erhält im Rahmen einer Zuchtleihgabe den Afrikanischen Elefantenbullen Tembo aus dem Tierpark Berlin. Tembo hat bereits sieben Jungtiere gezeugt und gehört zu den wenigen zuchterprobten Bullen, die in den europäischen Zoos leben. Am Dienstag, den 13. November, wird der 1985 in Simbabwe geborene Elefantenbulle im Zoo Dresden eintreffen und sich in den Folgetagen mit seinen neuen Pflegern und dem neuen Gehege vertraut machen. Begleitet wird er dabei von zwei Berliner Tierpflegern. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass der Bulle nach dem Abladen der Kiste direkt in den nicht einsehbaren Bullenstall des Afrikahauses geht und somit zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar ist, wann er das erste Mal zu sehen sein wird.

Tierpark Hellabrunn München 12.11.2018
Wichtige Mission für Mishmi-Takin Ramona
Vergangenen Donnerstag ist Takin-Kuh Ramona von Hellabrunn in den Tierpark Berlin gezogen. Dort wird sie gemeinsam mit weiteren Takinen auf eine große Tour vorbereitet: Voraussichtlich Anfang 2019 sollen die Tiere nach Indien reisen. Im Tierpark Hellabrunn gehören die Mishmi-Takine eher zu den weniger beachteten Tierarten – doch ein Besuch bei den zotteligen Hornträgern lohnt sich allemal: Die Tiere, die zur Gruppe der Ziegenartigen gehören, sind optimal an ihren ursprünglichen Lebensraum in den Hochgebirgen des Himalayas angepasst. Mit ihren stämmigen, kurzen Beinen und den breiten Hufen sind sie trittsicher und kommen in Höhen von bis zu 5.000 Metern vor. Ihr dichtes Fell ist mit einem öligen Hautfett getränkt und schützt vor dem feuchtkalten Klima des Hochgebirges. Auch ihre Füße sind eine hilfreiche Anpassung: Zwei ihrer Klauen können sie abspreizen – auf felsigem Terrain haben sie deshalb einen sicheren Tritt und im Schnee sinken sie nicht so tief ein. Da Mishmi-Takine auch in ihrem Verbreitungsgebiet zu den unbekannteren Tierarten zählen, hat es sich der Padmaja Naidu Himalayan Zoological Park im indischen Darjeeling zur Aufgaben gemacht, die Bevölkerung auf Takine und ihren bedrohten Lebensraum aufmerksam zu machen. Im Rahmen dieses Projektes ist es geplant, dass Ramona im Frühjahr 2019 mit einer Gruppe von Takinen aus europäischen Zoos nach Indien zieht. Bevor es losgeht, werden die Tiere im Tierpark Berlin auf ihre große Reise vorbereitet. Dies beinhaltet unter anderem einen ausführlichen Gesundheitscheck sowie ein Kistentraining, damit die Tiere sich an die Transportbox gewöhnen können. Mishmi-Takine sind laut der Roten Liste bedrohter Tierarten (IUCN) als gefährdet eingestuft. Hauptbedrohung für die Tiere ist die Zerstörung ihres Lebensraumes – denn in ihrem Verbreitungsgebiet werden mehr und mehr Wälder zugunsten von Weideflächen für die Viehwirtschaft gerodet. „Wir freuen uns, dass Ramona im Zoo Darjeeling Teil einer wichtigen Mission werden soll. Genau wie wir in unserem Hellabrunner Mühlendorf auf die heimische Artenvielfalt aufmerksam machen, ist dieses Engagement auch in der Heimat anderer bedrohter Tierarten wichtig und absolut unterstützenswert“, so Tierpark-Direktor Rasem Baban. Ramona wurde 2017 im Tierpark Hellabrunn geboren. Aktuell besteht die Takin-Gruppe aus einem Bullen, zwei Kühen und einem Jungtier aus 2018. Der Tierpark beteiligt sich am Europäischen Zuchtbuch für Mishmi-Takine in Zoos.

Zoo Frankfurt am Main 12.11.2018
ZOOKUNFT 2030+ Der Zoo Frankfurt hat die Arbeit an einer Konzeptstudie zur zukünftigen Entwicklung aufgenommen
Zu seinem Amtsantritt im Februar kündigte der neue Zoodirektor Dr. Miguel Casares an, möglichst zügig eine zukunftsfähige Vision für den Frankfurter Zoo zu entwickeln. Eine Aufgabe, der er sich mit seinem Team in den letzten Monaten intensiv gewidmet hat. Am 13. November findet nun der erste in einer Reihe von Workshops zusammen mit einem renommierten Zooplanungsbüro statt. Das Ziel ist die Entwicklung einer Konzeptstudie. Im Frühjahr 2019 soll sie vorliegen und als Basis für einen Masterplan dienen, der die Entwicklung des Zoos in den nächsten 15 Jahren detailliert aufzeigen wird. Für die Entwicklung der Konzeptstudie ZOOKUNFT 2030+ hat der Zoo ein Planungsbüro beauftragt, das den Prozess in Hinblick auf die Analyse des Istzustandes und die zukünftige Gestaltung des Zooareals begleitet. Am Ende steht die Visualisierung, die es ermöglicht, die erarbeiteten Pläne in Bildern erfahrbar zu machen und für das Projekt zu werben. Zur Angebotsabgabe für die Erstellung der Studie wurden insgesamt sechs namhafte Zooplanungsbüros aufgefordert. Die Wahl fiel auf das in Madrid ansässige Planungsbüro The Logical Zoo – Zoo and Aquarium Design & Consultancy. Das Unternehmen bringt viel Erfahrung mit und hat schon in einigen großen Zoos, wie z.B. im Bioparc Fuengirola, im Bioparc Valencia und im Zoom Torino, seine Handschrift hinterlassen. Die Arbeit des neuen Zoodirektors am Entwicklungsplan für den Zoo hat Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, von Anfang an begleitet: “Ich freue mich, dass die Ideen des Zoos nun beginnen, Gestalt anzunehmen und ich bin sicher, dass wir hier zu einem schönen, zukunftsweisenden, aber auch realitätsnahen Ergebnis kommen werden.“ Finanziert wird die Erstellung der Konzeptstudie aus Mitteln der KfW Stiftung, die den Zoo seit Jahren fördert, sowie aus Mitteln der Stiftung Zoo Frankfurt. Die Konzepterstellung basiert auf grundsätzlichen Überlegungen zu einem zeitgemäßen und zukunftsfähigen Zoobetrieb zum einen; zum anderen auf der spezifischen Entwicklung des Frankfurter Zoos als ein Zentrum für Natur- und Artenschutz mit überregionaler Wirkung. Bei der Konzepterstellung wird der Zoo eng mit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) zusammenarbeiten. Zoodirektor Dr. Miguel Casares sieht den anstehenden Aufgaben mit viel Freude entgegen: „Wir werden größte Herausforderungen meistern und im wahrsten Sinne des Wortes Berge versetzen müssen, um den Zoo Frankfurt in die Zukunft zu führen. Aber mein Team und ich sind mit viel Herzblut und Knowhow bei der Sache. Wir wissen, dass wir die Menschen begeistern müssen, um ein Bewusstsein für Tiere und die biologische Vielfalt in der Natur – immerhin die Lebensgrundlage auch für uns Menschen – zu schaffen. Faszination und Information werden daher die Leitlinien unserer Arbeit sein.“ Hintergrund zur Erstellung der Konzeptstudie ZOOKUNFT 2030+ – Entwicklungsplan für den Zoo der Stadt Frankfurt am Main In den vergangenen Jahren haben sich die lokalen, regionalen wie auch globalen Rahmenbedingungen für den traditionsreichen Frankfurter Zoo dramatisch verändert. Der auf allen Ebenen zu verzeichnende Verlust an biologischer Vielfalt ist eine akute Gefahr für die Sicherung der Lebensgrundlagen. Wie alle anderen biowissenschaftlichen Einrichtungen steht der Zoo in der Verantwortung, sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln diesem Trend entgegenzustellen. Aufbauend auf diesem Hintergrund gilt es, einen Strategieplan zu erstellen, der im Wesentlichen auf die nächsten 15 Jahre ausgerichtet und in drei Phasen von je ca. fünf Jahren eingeteilt sein wird. Zur Festlegung der Ziele wurden vier Arbeitsfelder definiert: 1. Tiere erleben – Tierbestand und Tierhaltung 2. Natur bewahren – Biologische Vielfalt, Naturschutz und Nachhaltigkeit 3. Menschen erreichen – Kommunikation, Erscheinungsbild und Angebote 4. Gemeinsam wirken – Team und Leitbild Im Zentrum aller Aktivitäten steht die glaubwürdige Vermittlung der „Faszination Wildtier“. Dazu müssen die Tieranlagen von den Zoobesucherinnen und -besuchern als Lebensräume wahrgenommen werden, die die Bedürfnisse der Zootiere vollständig erfüllen. Die vielfach hoffnungslos veralteten Gehege müssen Schritt für Schritt durch neue Anlagen ersetzt werden. Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit sind bei der Umsetzung der Planung in die Praxis zu beachten. Durch eine enge Verzahnung der Aktivitäten des Zoos mit den Naturschutzanstrengungen der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt soll die Öffentlichkeit sowohl im Zoo selbst, aber auch außerhalb des Zoos adäquat angesprochen und eine Naturschutz-Kultur gefördert werden. Neben der rein physischen Umgestaltung des Zoogeländes müssen auch die Kommunikationswege, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Zoos ausgebaut und optimiert werden. In Summe sollen alle Maßnahmen zu einer Steigerung der Attraktivität des Frankfurter Zoos führen und die Zoobesucherinnen und -besucher als aktive Multiplikatoren für die Erfüllung der Aufgaben eines führenden Zoos im 21. Jahrhundert gewonnen werden.

Stiftung Hauptstadtzoos 12.11.2018
Der Stiftungsfonds: Hilfe für Zoo und Tierpark, die Ihren Namen trägt
Die Stiftung der Freunde der Hauptstadtzoos bietet seit Neuestem die Möglichkeit an, einen Stiftungs- oder Namensfonds einzurichten. Ein Stiftungsfonds ist rechtlich betrachtet eine zweckgebundene Zustiftung in das Stiftungsvermögen der Stiftung Hauptstadtzoos. Mit der Gründung eines Stiftungsfonds legen Sie ganz individuell fest, wo Ihre Hilfe wirkt. Sie bestimmen den Zweck der Förderung oder den Bereich, in dem die Stiftung Hauptstadtzoos tätig sein soll. Wollen Sie beispielsweise Bären im Tierpark besonders unterstützen? Dann werden mit Ihrem Stiftungsfonds ausschließlich Projekte zur Verbesserung der Haltung von Bären finanziert. Oder möchten Sie sich besonders für Flusspferde im Zoo engagieren? Dann finanziert der Stiftungsfonds Aktivitäten, die den Flusspferden im Zoo zugutekommen. Sie können sich aber auch entschließen, dass sich der Fonds ausschließlich für die Gartenarbeit oder für Kunstobjekte engagiert. Sie bestimmen den Zweck ganz alleine. Schon ab einem Betrag von 5.000 Euro können Sie Ihren eigenen Stiftungsfonds ins Leben rufen. Dieser kann, wenn Sie möchten, jederzeit von Ihnen, Ihren Freunden oder Ihrer Familie aufgestockt werden. Die Stifter werben im Freundeskreis für die gute Sache und bitten bei besonderen Anlässen wie einem runden Geburtstag oder einem Jubiläum um Einzahlungen in ihren persönlichen Fonds. Stiftungsfonds mit eigenem Namen – Den Namen des Fonds können Sie frei wählen. Ihren Fonds können Sie nach dem Zweck (z. B. Elefanten-Stiftungsfonds) oder nach einem besonderen Menschen benennen und so sein Andenken wahren oder Ihr gemeinnütziges Engagement mit Ihren Namen verbinden (z. B. Helga Musterfrau Fonds). Stiftungsfonds nicht nur für Privatpersonen – Nicht nur Privatpersonen, auch Vereine, Schulen, Gruppen oder Unternehmen können ihren eigenen Stiftungsfonds ins Leben rufen und sich dauerhaft gemeinsam für den guten Zweck stark machen. Selbstverständlich können Sie gemeinsam auch mit Freunden einen Stiftungsfonds gründen, der sich einem gemeinsamen Ziel verpflichtet fühlt. Mit dem Stiftungsfonds haben Sie eine ganz persönliche Form der Zustiftung für die Hauptstadtzoos und verbinden Ihren Namen mit einer dauerhaften guten Tat für den Tierpark und/oder für den Zoo.

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