TTT: 10 Bücher mit Himmelskörpern im Titel


Heute sucht Aleshanee Bücher mit Himmelskörpern (Sonne, Mond, Sterne, Planet, Wolken, Sternschnuppen etc.) im Titel. Spontan ist mir nicht wirklich viel eingefallen und so musste ich eine etwas längere Suche anfangen, bis ich wirklich fündig geworden bin.
Ganz schön schwer, aber das bedeutet auch, dass heute einige Titel erwähnt werden, die selten bis gar nicht in meinen bisherigen TTTs aufgetaucht sind.

Helen Harper: Blood Destiny 4 – Bloodmoon
Anne McCaffrey: Dinosaurierplanet
Jules Verne: Von der Erde zum Mond

Das waren die Titel, die ich ich bisher auf meinen beiden Blogs rezensiert habe …
Nachfolgend nun ein paar Bücher von meiner Wunschliste:

Anette Kannenberg: Das Mondmalheur
Das Leben von Cornelius Wichgreve, Gravitationsexperte und Erfinder der hochgejubelten Skylevitys, wird komplett durcheinandergeworfen, als der weltweit führende Mineralölkonzern CosmOre Industries ihm einen Job auf dem Mond anbietet. Zusammen mit dem soziophoben Bakteriologen Murray und dem selbsternannten Lunalogen Vladimir soll er dort den Abbau des neu entdeckten Superelementes Tuttofarium vereinfachen. Doch als Murray plötzlich nach Peru versetzt wird und ein Praktikant dessen Aufgaben übernimmt, passiert das Unglaubliche, und Cornelius wird in eine Verschwörung hineingezogen, die in eine weltumspannende Katastrophe mündet.

Becky Chambers: Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten
Als die junge Marsianerin Rosemary Harper auf der Wayfarer anheuert, wird sie von äußerst gemischten Gefühlen heimgesucht – der ramponierte Raumkreuzer hat schon bessere Zeiten gesehen, und der Job scheint reine Routine: Wurmlöcher durchs Weltall zu bohren, um Verbindungswege zwischen weit entfernten Galaxien anzulegen, ist auf den ersten Blick alles andere als glamourös.
Die Crewmitglieder, mit denen sie nun auf engstem Raum zusammenlebt, gehören den unterschiedlichsten galaktischen Spezies an. Da gibt es die Pilotin Sissix, ein freundliches und polyamoröses reptilienähnliches Wesen, den Mechaniker Jenks, der in die KI des Raumschiffs verliebt ist, und den weisen und gütigen Dr. Chef, der einer aussterbenden Spezies angehört.
Doch dann nimmt Kapitän Ashby den ebenso profitablen wie riskanten Auftrag an, einen Raumtunnel zu einem weit entfernten Planeten anzulegen, auf dem die kriegerische Rasse der Toremi lebt. Für Rosemary verwandelt sich die Flucht vor der eigenen Vergangenheit in das größte Abenteuer ihres Lebens.

Douglas Adams/James Goss: Doktor Who – Der Piratenplanet
Unter der Regentschaft des geheimnisvollen „Captain“ ist Zan- ak ein zufriedener und wohlhabender Planet. Meistens. Wenn es in den Mienen keine wertvollen Mineralien und Edelsteine mehr zum Schür- fen gibt, genügt es völlig, dass der Captain ein Neues Goldenes Zeital- ter verkündet, und sie füllen sich wieder. Ein Wirtschaftswunder – also kann da o ensichtlich etwas nicht stimmen.
Der Piratenplanet ist ein von James Goss verfasster Roman, der auf dem 1978 geschriebenen Drehbuch von Douglas Adams basiert.

Mein SuB hat erstaunlich wenig zu bieten, wenn ich nicht nur Bücher von Jules Verne erwähnen will …

Edgar Rice Burroughs: Die Prinzessin vom Mars
John Carter wird im Dienst verletzt und in einem Teleportationsexperiment eingesetzt, bei dem er nach Barsoom, einem Planeten außerhalb des Sonnensystems der Erde, versetzt wird.
Er zeigt die Fähigkeit, erstaunliche Distanzen zu überspringen. Zunächst von den Tharks versklavt, verdient er einen Rang unter ihnen und rettet später die Prinzessin einer rivalisierenden Gruppe.

Die Saga um John Carter vom Mars bzw. der Barsoom- oder Mars-Zyklus ist eine der bekanntesten und auch beliebtesten Science-Fiction-Buchreihen des Tarzan-Autors Edgar Rice Burroughs. Ich kenne weder die Bücher noch die Verfilmung und ich besitze die Bücher auch nur (als ebook) weil ich die Gesamtausgabe des Autors habe. Allerdings habe ich noch kein einziges Buch gelesen …
Der Link führt zu einer deutschen Ausgabe, ich habe das Gesamtwerk allerdings auf englisch.

Und nachdem ich tatsächlich nicht viel zum Thema Himmelskörper beitragen kann noch ein paar Bücher, die ich irgendwann gelesen habe (aber vor 2011 und deswegen ohne Rezensionen auf meinen Blogs)

Agatha Christie: Das Böse unter der Sonne
Auf der kleinen Ferieninsel in Devon, wo Hercule Poirot sich einen Urlaub gönnt, herrscht erdrückende Hitze. Auch die Stimmung unter den Hotelgästen scheint unangenehm aufgeheizt. Als die berühmte Schauspielerin Arlena Stuart erwürgt in einer nahegelegen Bucht aufgefunden wird, geraten alle Gäste unter Verdacht, darunter auch die Stieftochter des Opfers, die ihre Mutter hasste. Poirot ahnt, dass die Lösung des Falls nicht so einfach ist, wie es den Anschein hat.
(Irgendwie schaffe ich es fast immer das eine oder andere Buch von Agatha Christie in den TTT zu „schmuggeln“. Und heute bekomme ich sogar alle drei meiner Lieblingsautoren unter …)

H. G. Wells: Die ersten Menschen auf dem Mond
„Als erster Mensch auf dem Mond“
Der erfolglose Geschäftsmann Bedford wittert das ganz große Geld, als er das Genie Cavor kennenlernt.
Dieser hat einen Stoff entdeckt, der die Gravitation aufhebt.
Gemeinsam wollen sie mit einer von Cavor entwickelten Kapsel zum Mond fliegen.
Als das Unglaubliche gelingt, müssen sie feststellen, dass der Erdtrabant bewohnt ist …

Und zu guter letzt (nicht, weil mir das Buch so gut gefallen hat) noch etwas ganz anderes … nachdem es hier doch sehr fantastisch geworden ist (sieht man von Agatha Christie ab, noch ein bisschen Erotik (obwohl das auch im Auge des Betrachters liegt … und nein, mir hat das Buch nicht gefallen (ich weiß auch gar nicht warum ich es überhaupt gelesen habe … das ist so gar nicht mein Genre wie es so schön heißt…)

Leopold von Sacher-Masoch: Venus im Pelz
Venus im Pelz ist eine Novelle aus dem Jahre 1870 und Teil eines groß angelegten Novellenzyklus „Das Vermächtnis Kains“, der aber nicht fertiggestellt wurde.
Protagonist der Handlung ist Severin von Kusiemski, der seine Erfahrungen einem Freund in Form eines Manuskripts zu lesen gibt. Auslöser dieser Rahmenhandlung ist ein Traum dieses Freundes, in dem eine griechische Venus im christlichen Norden friert und sich in Pelze hüllen muss, und ein Gemälde in Severins Zimmer, das ihn in jungen Jahren in demütiger Haltung zu Füßen einer Venus im Pelz zeigt.

Mehr Bücher zum Thema findet man bei Aleshanee.

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13 Antworten zu TTT: 10 Bücher mit Himmelskörpern im Titel

  1. Petra Berger sagt:

    GUten Morgen, wir haben leider nichts gemeinsam aber ich kenne immerhin einige der Titel. Natürlich Agatha Christie. Ich habe daran tatsächlich nicht gedacht und habe nur das Genre Fantasy/SF genommen. Der lange Weg zu…suche ich noch, das möchte ich auch gerne lesen. Mit eine Prinzessin vom Mars und Jules Verne hast Du ja wieder echte Klassiker. Das es von Dr. Who auch Bücher gibt war mir nicht bewusst. Ich kenne nur die TV Serie. LG und einen schönen Donnerstag. Petra

    • Martin sagt:

      Hallo Petra,
      ich hab einfach genommen was mir an Himmelskörpern in die Finger kam, da habe ich das Genre nicht berücksichtigt… aber ich musste weit in die Vergangenheit zurück. *Lach*
      Auf die Bücher zu Dr. Who bin ich eher zufällig gestoßen. Ich bin Büchern zu Serien eher skeptisch gegenüber eingestellt, bisher wurde ich meist enttäuscht. Bei der Verbindung Dr Who und Douglas Adams konnte ich nicht widerstehen (obwohl die Bücher soweit ich weiß nicht von Adams geschrieben wurden …). Den Piratenplaneten habe ich noch nict gelesen, aber Dr. Who und die Krikkitkrieger war schon sehr unterhaltsam. Deswegen hoffe ich auch demnächst weitere Romane zur Serie lesen zu können.
      LG
      M

  2. Aleshanee sagt:

    Schönen guten Morgen!

    Da hast du deine Liste ja dann doch noch voll bekommen! Das freut mich 🙂

    Und Jules Verne sowie Agatha Christie ist wieder dabei, alle anderen habe ich tatsächlich noch nicht bei dir gesehen, zumindest soweit ich mich erinnere – obwohl Douglas Adams war glaub ich mal mit einem anderen Buch dabei?

    Gelesen hab ich von deinen jedenfalls nur das Mondmalheur, das wäre beinahe auch auf meiner Liste gelandet. Ein ganz tolles Buch! Und natürlich das von Becky Chambers, mit dem wir ja sogar eine Gemeinsamkeit haben heute 🙂

    Das von A. Christie kenne ich noch nicht, als nächstes hab ich auf meinem SuB „Die großen Vier“ liegen. Aber den Film kenne ich natürlich (beide), eine großartige Geschichte!
    Von H. G. Wells kenne ich nur die Zeitmaschine.

    Liebste Grüße, Aleshanee

    • Martin sagt:

      Hallo Aleshanee,
      die 10 habe ich voll bekommen, aber es war wirklich schwer.
      Von den erwähnten Büchern gab es schon öfter das eine oder andere beim TTT, aber es sind tatsächlich auch neue dabei. VENUS IM PELZ wird in diesem Blog vermutlich auch nicht wieder auftauchen …
      Das Mondmalheur steht immer noch auf meiner WuLi, aber ich höre ständig wie gut es sein soll, ich bin ja mal gespannt wann ich es mir besorge. Das Cover ist ja auch schon ansprechend.
      H. G. Wells hat einige Klassiker geschrieben und einige davon wurden auch verfilmt. DIE ZEITMASCHINE ist einer davon. Aber es gibt auch weniger bekannte … wie die ersten Menschen auf dem Mond.
      Liebe Grüße
      Martin

  3. Sarah / EMeD sagt:

    Hallo Martin,

    wieder eine interessante und recht eklektische Auswahl!
    Von diesen Büchern habe ich keins gelesen, dafür andere Werke von Agatha Christie (andere mit Poirot, viel Miss Marple), Douglas Adams (Per Anhalter durch die Galaxis #1) und H. G. Wells (Die Insel des Dr Moreau). Dass ich immer noch keinen Jules Verne gelesen habe, wundert mich immer wieder – ich muss da wohl proaktiver vorgehen.
    Der Titel von der „Venus im Pelz“ hat mich an die Novelle „Die Venus von Ille“ von Prosper Mérimée erinnert, Schullektüre. Das ist jetzt leider zu spät für meine Liste, die außer Sonne und Mond nur den Planeten Erde aufführt.

    Liebe Grüße
    Sarah

    • Martin sagt:

      Hallo Sarah,
      Venus im Pelz wäre mal eine interessante Schullektüre. Die Venus von Ille kenne ich nicht. Prosper Merimee aber auch nicht (glaube ich). An die Erde als Planet habe ich gar nicht gedacht. Ich hatte den Blick nur von der Erde ins All…
      Aber ich hätte gerne mehr Vielfalt bei den Planetennamen gehabt.
      Jules Verne werde ich immer wieder erwähnen, das ist schon fast einer meiner Standardautoren (neben Agatha Christie und anderen …)-
      Liebe Grüße
      Martin

  4. Marina sagt:

    Hallo Martin, 🙂
    gelesen habe ich von deinen Büchern nichts, aber ein Begriff sind mir natürlich Jules Verne und Agatha Christie, von der ich immer noch mal was lesen möchte; unter anderem deine Beiträge zum TTT erinnern mich da auch immer wieder dran.^^

    Liebe Grüße
    Marina

    • Martin sagt:

      Hallo Marina,
      Jules Verne wird immer wieder erwähnt werden. Irgendein Buch passt meistens immer zu einem TTT-Motto.
      Liebe Grüße
      Martin

  5. Tinette sagt:

    Hallo Martin,
    ein Buch von deiner Wunschliste habe ich gelesen: Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten. Das ist aber schon eine Weile her.
    Von Jules Verne habe ich Reise um den Mond gelesen und sogar rezensiert. Das Buch habe ich komplett übersehen. Dann hätte ich mal was vorstellen können, was ich bisher noch nicht gesagt habe. 🙂
    Das Böse unter der Sonne kenne ich nur als Verfilmung. Ich glaube, die war mit Peter Ustinov. Jedenfalls könnte sie so aus den 70ern gewesen sein. Sicher bin ich mir da nicht.
    Der Dinosaurierplanet sagt mir etwas. Ich glaube, den Titel habe ich mir schon mal notiert. Dinos ziehen immer bei mir. 😀
    Liebe Grüße
    Tinette

    • Martin sagt:

      Hallo Tinette,
      kann sein, dass du den DINOSAURIERPLANET bei mir entdeckt hast. Deine Dino-Affinität kenne ich ja … (ist bei mir auch nicht anders, aber bisher stapel ich Dinobücher eher auf dem SuB oder setzte sie auf die WuLi … vielleicht sollte ich da mal einiges weglesen).
      Es gibt ein paar alte (frag mich nicht nach den genauen Jahreszahlen) POirot-Verfilmungen mit Peter Ustinov. Und DAS BÖSE UNTER DER SONNE gehört dazu. Das Buch wurde aber noch mindestens einmal im Rahmen einer englischen TV-Serie verfilmt.

      Liebe Grüße
      Martin

  6. Nicole sagt:

    Hallo Martin,

    ich freue mich über unsere Gemeinsamkeiten: „Das Mondmalheur“ und „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“!

    Ich bin ja gespannt, was du zu „Das Mondmalheur“ sagen wirst, wenn du es mal gelesen hast. 🙂 Ich finde Anette Kannenbergs Story erfrischend anders.

    „Von der Erde zum Mond“ wartet noch am SuB auf mich. Dafür habe ich ein anderes Buch von Jules Verne bei meiner Liste dabei.

    Außerdem finde ich bei dir schon den zweiten Agatha-Christie-Krimi, der mir unbekannt ist: „Das Böse unter der Sonne“ Vielleicht schnappe ich mir den Titel auch einmal, denn die Autorin geht einfach immer.

    Liebe Grüße & ein feines Wochenende,
    Nicole
    Zeit für neue Genres

    • Martin sagt:

      Hallo Nicole,
      stimmt: Agatha Christie geht immer. Ich kenne (soweit ich weiß) eigentlich alle ihre Romane, aber hin und wieder greife ich doch mal erneut danach. Und macnhe ihrer Krimis habe ich auch als Ebook… (also immer dabei).
      Von Jules Verne habe ich fast alles gelesen, eigentlich fehlt mir nur noch eines seiner Bücher, aber der Titel ist mir entfallen… irgendwas mit grün und Blitz (ich könnte nachschauen, aber … keine Lust).
      Schönes Wochenende
      Martin

  7. Andrea sagt:

    Hey Martin 🙂

    Mir gehts wie dir – ich kenne keines deiner Bücher. Das ein oder andere habe ich schon mal in der Buchhandlung gesehen, aber außer Bloodmoon wären die wohl alle nicht so richtig meins.

    Liebe Grüße
    Andrea

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