Tiere beim ESC

Tierisch wird es beim Österreichischen Beitrag zum ESC 2026 in Wien: Tänzer in Tiermasken zu Cosmos TANZSCHEIN… und Gorillas und und und …

Der Eurovision Song Contest (ESC, wörtlich „Eurovisions-Liederwettbewerb“; bis 2001 in Deutschland unter dem französischen Namen Grand Prix Eurovision de la Chanson, in Österreich Songcontest genannt, offizielle französische Bezeichnung anfangs Grand Prix Eurovision de la Chanson européenne, später Concours Eurovision de la chanson) ist ein Musikwettbewerb für Komponisten und Textdichter. Vorgetragen werden die Beiträge von Gesangsinterpreten.
Seit 1956 wird er jährlich von der Europäischen Rundfunkunion (EBU) im Rahmen der Eurovision veranstaltet. Die Anregung dazu kam vom Sanremo-Festival, das bereits 1951 ins Leben gerufen wurde. Beim ESC sind die Rundfunkanstalten aller Staaten der EBU teilnahmeberechtigt. Dieser gehören mehrheitlich europäische und einige Radio- und Fernsehstationen benachbarter westasiatischer und nordafrikanischer Staaten an. Der ESC erreicht jedes Jahr mehr als 180 Millionen Zuschauer.
Und ich bin ein kleiner Fan (es gibt weitaus größere, die mehr Ahnung haben, sich besser organisiert haben und auch wild darauf sind, den Songcontest live vor Ort zu erleben). Ausflüge in die Welt des ESCs gab es bisher nur vereinzelt hier im Blog … und eher etwas dezent:
Wo sind die Katzen
Dustin
Und jedes Jahr kurz vor dem ESC gibt es zahlreiche Sendungen (neue und Wiederholungen) zum Event. Und wer sich das immer wieder anschaut, wird auch immer wieder die gleichen Acts, die gleichen Stars … und dabei hat der ESC so viel mehr zu bieten … auch wenn einiges in Vergessenheit gerät (bei Dustin ist das gar nicht so schlimm …). Aber was bisher noch nie wirklich im Gespräch war … Tiere beim ESC. Denn obwohl es verboten ist, lebende Tiere auf der Bühne auftreten zu lassen (ebenso wie Kinder, aber über die Regularien werde ich mich nicht auslassen, das kann man sich an anderer Stelle zusammensuchen, oder in den Liveshows erfahren), so gibt es doch Möglichkeiten Tiere auftreten zu lassen (und ich rede nicht nur von Dustin):


Manchmal wird auch über Tiere gesungen:

Und was für die große Bühne beim ESC gilt, kann bei Vorentscheidungen durchaus ignoriert werden:

Beim ESC selbst tauchte das Huhn dann natürlich nicht auf.

Skurril …
1967 gewann Sandy Shaw mit dem Lied „Puppet on a string“ … und sie sang es auf deutsch, allerdings wurde da aus der Puppe/Marionette an der Schnur ein Wiedehopf im Mai …

Und noch einmal zu WO SIND DIE KATZEN … in diversen Vorentscheidungen kann man schon das eine oder andere skurrile/absurde/furchtbare sehen. Vieles davon scheitert aber schon im Vorfeld, und der gewöhnliche deutsche ESC-Zuschauer (der kein Fan ist, die Show aber trotzdem schaut, aus welchen Gründen auch immer) bleibt davon verschont. Allerdings entgehen ihm dabei auch sehr schöne Lieder, da nicht unbedingt immer das Beste aus den einzelnen Ländern geschickt wird. Was natürlich auch Geschmackssache ist.

Ach ja … das sollte man auch erwähnen:

Ein Klassiker …

Mehr (Allgemeines) zum ESC:
Eurovision.de
OGAE GERMANY (Fanclub)
ESCKompact (Blog)

Und noch etwas in eigener Sache …
der Beutelwolf-Blog enthält erstaunlich viel zum Thema ESC (und das, obwohl es dabei meistens nicht um Tiere geht), aber das Buchgelaber hat zum Thema auch etwas zu bieten (erstaunlicherweise aber weniger als man denken könnte):
Martin Österdahl: Der Kormoran (hat nichts mit dem ESC zu tun, Martin Österdahl war aber ausführender Produzent der Melodifestivalen, der schwedischen Vorentscheidung für den ESC, 2007 und 2008. Er war ein Co-Produzent des Eurovision Song Contest 2013 und 2016 in Schweden und von 2020 bis 2025 Executive Supervisor des Eurovision Song Contest)
Catherynne M. Valente: Space Opera (eine Art ESC im Weltall … nur nicht so gut … Ähnlichkeiten mit Caterina Valente sind rein zufällig … glaube ich)
Peter Urban: On Air (bekannt als Kommentator des Eurovision Song Contest von 1997 bis 2023)
Das kleinste Buch zum größten Musikereignis

Und während meiner Februar-Zooreise habe ich auch ein paar Vorentscheidungen 2026 gesehen. Man muss die Sprache nicht verstehen um Spaß an der Musik zu haben, und wer wissen will, was es neben TANZSCHEIN noch zu sehen gibt… hier eine kleine (nicht repräsentative) Auswahl:
Estland, Lettland und Dänemark
Griechenland, Kroatien

Und das ist Deutschland:

Ach ja, noch etwas … um den Bogen wieder irgendwie zu Tieren beim ESC zu spannen:
Galasy ZMesta (belarussisch: Галасы ЗМеста [ɣalaˈsɨ ˈzmʲɛsta], wörtlich „Stimmen vom Ort“) ist eine belarussische Band, die 2020 in Baranawitschy gegründet wurde.
Die Band wurde vom nationalen Sender BTRC ausgewählt, um Belarus beim Eurovision Song Contest 2021 mit dem Lied „Ya nauchu tebya (I’ll Teach You)“ zu vertreten, das am 9. März 2021 veröffentlicht wurde. Am 11. März 2021 entschied die Europäische Rundfunkunion jedoch, dass ihr Lied „den unpolitischen Charakter des Eurovision Song Contest in Frage gestellt“ habe, und disqualifizierte es. Die Band präsentierte ein zweites Lied mit dem Titel „Pesnya pro zaytsev (Lied über Hasen)“, das seinerseits von der EBU aus ähnlichen Gründen abgelehnt wurde, wodurch die Band und Belarus von der Teilnahme am Wettbewerb 2021 ausgeschlossen wurden.

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