Tanya Carpenter: Cats in high heels (Rezension)

Dass die Welt der Mode eine magische ist, war Leonie Fellon schon immer klar. Darum hat sie auch den Traum, Designerin zu werden. Doch als No-Name aus einem kleinen Kaff in Idaho mit wenig Geld und entsprechend schlichtem Outfit wird sie in der Mode-Metropole New York nicht ernst genommen. Erst das Interesse von Star-Designer Leonardo scheint sie ihrem Ziel näher zu bringen. Aber weit gefehlt. Er stiehlt ihre Entwürfe, um sie als seine eigenen zu verkaufen und verhöhnt Leonie auf der Präsentation, als sie versucht, ihn zur Rede zu stellen.
Leonardo ist unantastbar, denn er hat einen dämonischen Pakt geschlossen. Mit der Unterstützung finsterer Mächte plant er, das derzeitige Top-Modelabel Robertico auszustechen und seine eigene Marke in den Olymp der Modewelt emporzuheben. Dafür kommen ihm Leonies Modelle gerade recht.
Geknickt tritt sie den Rückzug an und überlegt, wieder nach Hause in ihren Job als Änderungsschneiderin zurückzukehren. Da läuft ihr der sprechende schwarze Kater Sage über den Weg.
Und damit beginnt das magische (Fashion-) Abenteuer …

Äh … also … Cats in high heels ist so gar nicht meine Welt. Cover und Innenillustrationen trafen schon nicht meinen Geschmack und ich nehme an, dass ich das Buch nie gekauft hätte, wenn es nicht Teil einer Lesekatzen-Buchbox gewesen wäre (hin und wieder kaufe ich mir Buchboxen, warum auch immer, aber die Lesekatzen-Buchboxen gibt es aller Voraussicht nach nicht mehr, die vom April 2020 war die letzte), wäre ich wohl nie darauf aufmerksam geworden … was vielleicht besser gewesen wäre.
Anhand von Cover und Illustrationen kann (und soll) man den Inhalt eines Buchs nicht beurteilen, aber in diesem Fall kann ich sagen, dass es nicht besser wird.
Mich hat die Geschichte überhaupt nicht interessiert und wenn man bedenkt, dass der Roman nur 200 Seiten fast, habe ich erstaunlich lange dafür gebraucht.
Es kam keine Spannung auf, die Charaktere waren uninteressant und wenn ich etwas Positives über das Buch sagen müsste so … muss ich schweigen.

Es ist das Papier nicht wert auf das es gedruckt ist, oder den Platz auf dem ebook-Reader.

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