Steve Alton: Meg (Rezension)


Im Marianengraben südwestlich von Burma hat »Carcharodon megalodon« überlebt – MEG, ein Vorfahre des weißen Hais und eines der gefährlichsten Raubtiere, das je existierte. Der Herrscher der Meere, eine Killermaschine. Jonas Taylor, ein berühmter Tiefseeforscher, ahnt es. Auf einer Tauchstation in ozeanischen Tiefen stellt sich heraus, wie recht er hat. MEG gelingt es, in die oberen Wasserschichten aufzusteigen, wo der gigantische Hai fortan sein Unwesen treibt. Die Jagd beginnt – und dieses Mal ist der Mensch das Opfer …
Haie … und man denkt sofort an DER WEISSE HAI. Und alles was danach kam muss sich an diesem Klassiker messen, egal ob Film oder Buch (das weniger bekannt ist, aber durchaus lesenswert, auch wenn es umstritten ist, wegen des Rufs, den die Haie dadurch bekamen …)
Aber im Vergleich zu Megalodon (Meg) ist der weiße Hai ein Winzling und vergleichsweiße harmlos.
Ich gebe auch zu, dass ich das Buch (Meg) vermutlich nie gelesen hätte, wenn ich den Film nicht gesehen hätte und überzeugt wurde dass es auch Haifilme gibt, die neben Steven Spielbergs DER WEISSE HAI bestehen können.
Und der Film hat mich auf das Buch neugierig gemacht.
MEG ist spannend von Anfang an, selbst in den Szenen, die ohne Hai auskommen. Interessante Fakten (die inzwischen überholt sind, das Buch hat ja auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel) und Vermutungen über den Urzeithai (von dem manche noch vermuten, dass er existieren könnte) machen Megalodon lebendig…
Ich würde MEG nicht als Science-Thriller bezeichnen, es ist ein Buch das gut unterhält und teilweise (leider) auch etwas Trash aufweisen kann (das Ende z. B. war nicht nach meinem Geschmack und nur schwer nachvollziehbar, aber … wenn man mal kurz das Hirn ausschaltet, bleibt die Spannung erhalten): Ein Monsterjagdbuch, dass Spaß macht … und wer weiß was in den Tiefen des Meeres wirklich auf uns wartet…

Das Bild des Hais ist zwar nach wie vor kein gutes, aber immerhin wird der/das (?) Megalodon nicht als hirnloses Monster dargestellt, das wahllos Jagd auf Menschen macht.
Dabei sind Haie doch sehr vielseitige Tiere (und damit verlasse ich den Megalodon, auch wenn es mich reizen würde youtube nach Videos zum M zu suchen, genug davon gibt es )

Dieser Beitrag wurde unter Rezension veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.