Portrait: Stahlgrüne Amazilie

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Gattung: Amazilia-Kolibris (Saucerottia)
Art: Stahlgrüne Amazilie (Saucerottia saucerottei)

Grünamazilie (John Gould)

Die Grünamazilie erreicht eine Körperlänge von etwa 8,9 Zentimetern. Der gerade Schnabel wird ca. 18 Millimeter lang. Der Unterkiefer ist blassrosa mit düsteren Punkten. Das Männchen ist auf der Oberseite schimmernd grün, während die Unterseite grün glitzert. Der obere Teil des gefächerten Schwanzes ist bronzebraun bedeckt, der untere Teil ist stahlblau bis schwarz und wird am Ende weißlich. Das Weibchen ist sehr ähnlich, unterscheidet sich aber durch ein graues bis bräunliches Schwanzende.

Der Kolibri ist vor allem in trockenem Gebüsch zu finden. So bewegt er sich gerne an Waldrändern und Kulturland sowie Gärten. Man findet ihn in Höhen bis zu 2000 Metern nahe pazifischer Berghänge.

Der Stahlgrüne Kolibri ernährt sich vorwiegend von Blütennektar niedriger Büsche und Gestrüpp. Außerdem ist er bemerkenswert kampflustig. Sein kelchförmiges Nest befestigt er im Geäst. Je nach Region brütet er z. B. in Santa Maria (Kolumbien) von Juli bis Oktober und in den Zentral- und Westanden von Januar bis September.

Bisher sind vier Unterarten bekannt.
Saucerottia saucerottei braccata (Heine, 1863)
Saucerottia saucerottei hoffmanni (Cabanis & Heine, 1860)
Saucerottia saucerottei saucerottei (Delattre & Bourcier, 1846)
Saucerottia saucerottei warscewiczi (Cabanis & Heine, 1860). Das North American Classification Committee schlägt aufgrund von genetischen Studien die Erhebung zur eigenständigen Art vor.
Die Unterart Saucerottia saucerottei australis (Meyer de Schauensee, 1951) wird normalerweise als Synonym zur Nominatform betrachtet.
Die Unterart hoffmanni bekam einen eigenen Artstatus. Der deutsche Trivialnamen lautet Blausteißamazilie (Saucerottia hoffmanni) Sie lebt im Westen Nicaraguas sowie in West- & Zentral Costa Rica.
Die Subspezies warscewiczi kommt im Norden Kolumbiens und dem extremen Nordwesten Venezuelas vor. Im Westen von Venezuela ist die ssp. braccata beheimatet. Dort findet man sie in den Anden bei Mérida und Trujillo. Im Nordwesten, nördlichen Zentral- und Westkolumbien kann man die ssp. saucerottei beobachten.

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