Portrait: Hummelelfe

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Mellisugini
Gattung: Chaetocerus
Art: Hummelelfe(Chaetocercus bombus)

Hummelelfe (John Gould)

Die Hummelelfe erreicht eine Körperlänge von 6 bis 7 cm. Das Männchen hat einen geraden schwarzen Schnabel. Das Gefieder ist generell bronzen-blaugrün. Der Augenstreif ist gelbbraun-weiß, eine Farbe die in den Ringkragen und das Brustband übergeht. Die Kehle ist rosarot, der Rest der Unterseite bronzen blaugrün. Der Schwanz ist gegabelt, die äußeren Steuerfedern sind zu Gabelzacken reduziert. Männchen im Ruhekleid haben einen zimtfarben bis fuchsrote Kehle. Die Backen sind dunkel. Das Weibchen ist auf der Oberseite bronzegrün, die Unterseite zimtfarben. Die Seiten und die Kloake sind dunkelgelb. Der dunkelgelbe abgerundete Schwanz hat ein schwarzes subterminales Band. Jungtiere ähneln den Weibchen.

Die Hummelelfe bezieht ihren Nektar von Agaven, Korbblütler, Cavendishia, Inga, Muntingia, Palicourea, Psammisia und andere Heidekrautgewächse. Ebenso gehören Gliederfüßer zu ihrer Nahrung. Es wird vermutet, dass sie sich wie die Weißbauchelfe (Chaetocercus mulsant) anderen Kolibris unterordnet. Mit ihrem langsamen hummelähnlichen Flug fällt sie Territorinhabern oft nicht auf. Eigene Futterterritorien gehören nicht zu ihrer Futterstrategie.

Über die Reproduktionsbiologie der Hummelelfe ist nur bekannt, dass ein Männchen im März bei der Balz beobachtet wurde.

Vermutlich besteht der Gesang der Hummelelfe aus einer Mischung aus Tschilps, Gezwitscher und summenden tsitsitsi..tssi-tssi..tschitschip-Tönen. Während der Nahrungsaufnahme und im Schwirrflug gibt sie einzelne tschip- oder doppelte tschiptschip-Laute von sich. In Kommunikation mit anderen Kolibris oder bei der Jagd hört man auch piepsige xwi-xwi-ti-ti-ti-Töne. Der Flügelschlag klingt im Schwirrflug bienengleich, die Schwanzfedern können einen rasselnden Klang hervorbringen.

Die Hummelelfe bevorzugt laubabwerfende Wälder in der Übergangszone von feuchten zu halbfeuchten Gebieten in Höhenlagen von Meeresspiegel bis 2300 Meter im Westen Ecuadors und 900 bis 3000 Meter im Osten Ecuadors und in Peru. Ihr Futter holt sie sich von den unteren bis zu den mittleren Straten.

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