Martina Richter: Mopssommer (Rezension)

Mopssommer ist der 8. Fall für Holmes und Waterson. Es geht gewohnt zur Sache, die Protagonisten sind bekannt und alles läuft seine gewohnte Bahn. Diesmal wird am Bodensee ermittelt nachdem dort ein halb verdursteter/verhungerter Mops gefunden wird, der sich zufällig als Tochter von Holmes herausstellt. Der Mops ist allerdings nur die Sitze des Eisbergs, die Besitzer sind verschwunden und natürlich müssen Holmes und Waterson ermitteln, vor allem, nachdem eine Leiche gefunden wird und Holmes feststellt, dass seine Tochter an Gedächtnisverlust leidet.
Von den mir bisher bekannten Holmes und Waterson-Fällen (ab Band fünf) ist das der spannendste der mir untergekommen ist. Es geht um organisiertes Verbrechen, Drogenhandel, gute und böse Organisationen (oder so ähnlich) Täuschungsmanöver und kriminalistische Möpse.
Es gibt zahlreiche überraschende Wendungen und die Möpse sorgen für kurzweilige Unterhaltung.
Ich habe zwar festgestellt, dass Katzenkrimis normalerweise etwas besser sind als Hundekrimis, aber die Mopskrimis von Martina Richter scheinen eine Ausnahme zu sein, sie müssen sich nicht hinter den Katzenkrimis von Rita Mae Brown oder Lillian Jackson Braun verstecken.
Ich hoffe Martina Richter gehen die Ideen nicht so schnell aus und sie wird uns noch lange mit ihren Mopskrimis erfreuen.

Ich habe auch nicht den Eindruck, dass man die Vorgänger kennen muss, man kommt schnell in die Geschichte hinein und die Beziehungen der „Kriminalisten“ (und ihrer Familien) wird schnell erklärt…außerdem gibt es ein Personenverzeichnis…

(Rezensionsexemplar)

Dieser Beitrag wurde unter Rezension veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.