Knut Krüger: Nur mal schnell das Lama klauen (Rezension)

Drama mit dem Lama
Wie aufregend: Zoe und ihre beiden besten Kumpel Finn und Henry dürfen bei einem Kinofilm mitwirken – zusammen mit Norbert, dem Mammut, und Fred, dem Faultier. Als sie mitten in den Dreharbeiten sind, taucht plötzlich ein kleines Lama auf. Zoe ist entzückt, doch das Filmteam ist wenig begeistert. Das Lamababy sieht zwar unglaublich niedlich aus, hat es aber faustdick hinter den Ohren. Die Lösung: Das Tier soll in den Zoo. Damit kann und will sich Zoe nicht abfinden. Kurzerhand türmt sie mit dem kleinen Lama nach Italien …

Nur mal schnell das Lama klauen ist der dritte Teil der „Nur mal schnell … „-Reihe und ich muss sagen, dass sich die Reihe langsam entwickelt. Nach und nach werden die Teile besser und es macht auch Spaß sie zu lesen. Bei Nur mal schnell das Lama klauen ist Zoe die Erzählerin und Finn und Henry, sowie ihre tierischen Begleiter spielen eine eher untergeordnete Rolle. Dafür erlebt aber auch Zoe in größeres Abenteuer als ihre Freunde und natürlich ist auch das Lama etwas Besonderes.
Wer Gefallen an den beiden Vorgängerteilen hatte wird noch viel mehr Spaß mit dem Lama haben und wer die Bücher nicht kennt, wird kein Problem haben schnell in die Handlung hineinzufinden. Wichtige Details werden schnell und schmerzlos erklärt, aber es gibt genug Eigenständigkeit dass Vorkenntnisse nicht benötigt werden.

Ich gebe ja zu, dass mich „Nur mal schnell das Mammut retten“ nicht wirklich überzeugt hat, aber da ich den vierten Teil als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe wollte ich mir ein Bild der Serie machen. Nun ja, der erste teil ist wirklich etwas langweilig, die Existenz eines zitronenfressenden Zwergmammuts macht noch lange kein interessantes Buch aus, aber die Nachfolger werden tatsächlich besser. In allen Belangen, vor allem was Spannung, Einfallsreichtum und Humor anbelangt.

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