Jennifer Bell: Magicalia (Rezension)

Für alle, die schon immer wissen wollten, wo magische Tierwesen wirklich zu finden sind – und wie man sie heraufbeschwört. Als ihr Vater von einer mysteriösen Frau mit einem Hamstozeros – einer Kreuzung aus Hamster und Rhinozeros – entführt wird, entdecken Bitsy und ihr bester Freund Kosh unversehens eine geheime Welt voller Magie. Denn die seltsame Kreatur entpuppt sich als Magicore, ein aus Emotionen hervorgerufenes Tierwesen. Um den Vater zu retten, müssen die beiden ein magisches Relikt finden und dafür schnellstmöglich lernen, selbst Magicores heraufzubeschwören. Ausgestattet mit einem mächtigen Bestiarium namens Magicalia und einer gehörigen Portion Mut, begeben sich die beiden auf eine rasante Jagd, die sie um die ganze Welt führt.
»Pokémon« trifft »Phantastische Tierwesen« … der Auftakt einer neuen Fantasyreihe für LeserInnen ab 9.
Ich kann es nicht sagen, aber ich hatte wohl hohe Erwartungen an das Buch und war am Ende nicht zufrieden gestellt, auch wenn es schwer ist begreiflich zu machen woran es lag. Die Protagonisten sind sympathisch, die Handlung ist spannend und abwechslungsreich, der Schreibstil ist flüssig und die Magicores kann man durchaus als kreative Schöpfungen bezeichnen, die von niedlich bis hässlich und bedrohlich verschiedene Erscheinungsformen haben … Freunde von vielen verschiedenen Kreaturen (Pokemonsammler und Fans der Phantastischen Tierwesen sollten eigentlich auf ihre Koten kommen) und liebevoll von David Wyatt in Szene gesetzt werden.
Magicalia überzeugt mit einem kreativsten Worldbuilding-Konzepte. Die Idee der Erschaffung/Herbeibeschwören der Magicores durch Gefühle scheint mir einzigartig und eine vielversprechend- Das emotionale Konzept der Magicores wird aber leider nie wirklich genutzt, um die Figuren wachsen zu lassen. Bei Bitsy und Kosh entwickeln sich kaum und ihre Gefühlswelt spielt eine eher untergeordnete Rolle. Wenn Magie aus Gefühlen entsteht hätte man mehr erwarten können. Die Handlung ist wie gesagt spannend, aber das lenkt nicht davon ab, dass es an der Charakterentwicklung mangelt. Auf eine oberflächliche Art funktioniert MAGICALIA, aber mir hat etwas gefehlt. Kurzweilig ist die Geschichte, kreativ ist sie auch, aber … das Kind in mir wurde nicht angesprochen (und das obwohl es mich ständig in den Fingern juckt wieder zu meinen Pokemonspielen zu greifen …. ja, da gibt es auch keine Charakterentwicklung, aber es ist ein Spiel, das mich lange wachhält… aber man kann ein Buch mit einem Spiel nur bedingt vergleichen und sollte es nicht tun …)

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(Rezensionsexemplar)

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