Jack London: Ruf der Wildnis (Rezension)

Amerika zur Zeit des großen Goldrauchs: Der Mischlingsrüde Buck führt auf dem kalifornischen Anwesen des Richters Miller als Haus- und Hofhund ein ruhiges und beschauliches Leben. Doch als er von einem verzweifelten Angestellten seines Herrn entführt und nach Alaska verschleppt wird, beginnt für ihn eine grausame Leidenszeit. Unter harten Bedingungen wird er zum Schlittenhund abgerichtet und muss sich fortan gegen skurpellose Besitzer und andere Hunde behaupten. Jack Londons mitreißend erzählter Roman „Ruf der Wildnis“ (1903) ist mehr als nur eine Tiergeschichte – mit seinen eindrucksvollen Naturschilderungen ist er zum Klassiker der amerikanischen Literatur avanciert.
Das war der erste Roman, den ich von Jack London gelesen habe. Anders als die Hunderomane, die ich in letzter Zeit gelesen habe, gibt Ruf der Wildnis ein ganz anderes Bild auf das Leben eines Hundes, zu einer Zeit, als Hunde auch als Arbeitstiere eingesetzt wurden. Und trotzdem haftet ihm etwas Zeitloses an. Ein Roman, den man immer wieder lesen kann.
(Und obwohl er mehrmals verfilmt wurde, habe ich noch keine einzige Verfilmung gesehen)

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