Ob reizvoll gefärbt, interessant geformt oder völlig unscheinbar: Vogelfedern sind eine der faszinierendsten Erfindungen der Natur! Doch welche Feder lässt sich welchem Vogel zuordnen? Ganz einfach: mit Hilfe dieses Handbuchs! In gut 60 Jahren hat Hans-Heiner Bergmann eine Federsammlung geschaffen, die mehr als 4.000 Belege von über 430 paläarktischen Arten umfasst. Der erste Band der dreiteiligen Serie „Das große Buch der Vogelfedern“ ist den Singvögeln gewidmet. In dem hier vorliegenden zweiten Band werden nun die Federn von mehr als 100 von insgesamt über 200 Nichtsingvogelarten Mitteleuropas – darunter so interessante Artengruppen wie Rallen, Watvögel, Möwen, Eulen und Spechte – ausführlich beschrieben. Brillante Bildtafeln zeigen alle wichtigen, mit Größenangaben versehenen Gefiederbestandteile, die in dem dazugehörigen Textteil ausführlich beschrieben werden. Dort wird auch der jeweilige Vogel komplett abgebildet und der ausgebreitete Flügel als Ganzes gezeigt. Durch seine Vollständigkeit und auch die Detailgenauigkeit unterscheidet sich dieses Werk nicht nur von seinen Vorauflagen, sondern auch von den meisten anderen, derzeit am Markt befindlichen Federbüchern.
Rallen, Wat- und Möwenvögel, Tauben, Eulen, Spechte, sowie Nachtschwalbe, Bienenfresser, Eisvogel, Kuckuck, Wiedehopf, Blauracke und Papageien, ihre Federn werden in diesem zweiten Band der „VOGELFEDER-Trilogie“ vorgestellt. Die noch fehlenden Arten folgen 2027.
Das Buch enthält Abbildungen der wichtigsten Federn des Flügels. Die Federn originalgetreu dargestellt, allerdings nicht immer in Originalgröße (was bei manchen Tieren einfach nicht möglich ist. Jeder Vogel wird in einem kurzen Steckbrief vorgestellt, wobei die Beschreibung der Federn den Großteil in Anspruch nehmen. Eine Abbildung des lebenden Tiers fehlt natürlich ebenso wenig. Ein oder mehreren Seiten werden den Federn gewidmet (beim Krabbentaucher sind es beispielsweise nur eine, beim Uhu sind es fünf). Innerhalb der vorzustellenden Gruppen werden die Arten fast vollständig vorgestellt. Nur wenige Arten fehlen. Irrgäste werden aus offensichtlichen Gründen nicht berücksichtigt. Aber auch hier gilt das, was für den ersten Band gilt: Ein Standardwerk für jeden (Hobby)Ornithologe, Birdwatcher und Vogelliebhaber, der den Blick auch auf den Boden richtet und nicht nur mit dem Fernglas in die Ferne schweift.
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(Rezensionsexemplar)



