Aus dem Newsletter des Augsburger Zoo

Es war geplant, den Newsletter des Augsburger Zoos in die letzte Zoopresseschau einzubinden, aber ich habe das vergessen.
Bis zur nächsten Zoopresseschau wollte ich dann auch nicht warten, also gibt es den Newsletter getrennt. So wie es im alten Blog der Fall war.
Die Regel wird das aber nicht mehr, da ich sonst auch anderen Newslettern eine Sonderstellung geben müsste.
Der nächste Newsletter aus dem Zoo wird dann Teil der Zoopresseschau sein (wenn ich es nicht vergesse).
Unter anderem schlüpften 14 Moorenten, 4 Chinesische Bambushühner, ein Blaunacken-Mausvogel, 2 Blutschnabelweber und ein Magellanpinguin. Nach dem Rekordjahr 2017 in dem drei Küken bei den Pinguinen groß wurden, schlüpfte in diesem Jahr nur eines. Aber dieses macht bisher einen sehr guten Eindruck. Auch bei den Waaliatauben ist innerhalb kürzester Zeit das zweite Jungtier ausgeflogen und sitzt nun eng an die Mutter gekuschelt auf einem Ast.
Insgesamt drei Steinböcke wurden bisher geboren, und eine Geiß sollte noch schwanger sein. Auch bei den Kapuzineraffen gibt es ein Jungtier, das schon unheimlich groß ist, und bereits auf dem Rücken der Mutter getragen wird. Normalerweise findet man die Jungen in den ersten Wochen ausschließlich in der Schenkelbeuge.
Bei den Amphibien entwickeln sich derzeit eine große Menge an Gelbbauchunken zu erwachsenen Tieren um. Bisher sind es 14 Tiere.
Inzwischen ist auch die 11jähriga Gaya, eine Kordofan-Giraffe aus dem Zoo Paris angekommen. Ihr fällt das Einleben deutlich schwerer als den beiden jüngeren Tieren, und dementsprechend ist das Handling auch nicht so einfach. Leider können wir es nicht jeden Tag so halten, dass die drei Giraffen im alten Teil zu sehen sind, da Gaya dann schnell nervös wird. So müssen wir auch tagsüber manchmal die Giraffen im neuen Anbau halten, und sie sind nicht für die Besucher zu sehen. Ab nächste Woche (diese Woche) soll es aber auf die Freianlage gehen.
Inzwischen sind auch die Zwergmäuse im Elefantenhaus eingezogen und fühlen sich dort offensichtlich auch sehr wohl.
An Vögeln kamen eine männliche Türkistangare und zwei Schönbürzel aus dem Zoo Leipzig, leider verstarb von diesem Paar nach wenigen Tagen das männliche Tier.
Zwei Rosapelikane wurden an den Tierpark Irgenöd abgegeben. An den Zoo Hof gingen ein männlicher Edelpapagei und eine Grünflügeltaube.
Der Seehundbulle „Pale“ wurde an den Zoo Bremerhaven abgegeben.
An einer Bauchwassersucht verstarb ein weiblicher Mandrill. Vermutlich altersbedingt verstorben ist auch der weiblicher Rüsselspringer. Im Vogelbestand fielen eine Baikalente, eine Bergente und zwei Diamantfasane dem Marder zum Opfer. Eindeutig altersbedingt verstarb der Hirtenregenpfeifer in der Tropenhalle. Er wurde deutlich über 20 Jahre alt. Die Nachzuchten der Inkaseeschwalben verstarben leider alle noch im Nest.

Derzeit wachsen die Außenwände in den Himmel, und man hat schon ungefähr eine Vorstellung wie hoch das Haus wird. Demnächst wird ein erster Probeanstrich vorgenommen, dann kann man sich schon einmal einen ungefähren Gesamteindruck machen.

Dieser Beitrag wurde unter Zoopresseschau veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.