A. F. Steadman: Skandar und der Zorn der Einhörner (Hörbuch) (Rezension)

Skandar lebt in Margate, England. Ein England, wie auch wir es kennen, allerdings mit einem Unterschied: Die Briten mussten schmerzhaft erfahren, dass es Einhörner tatsächlich gibt – und dass sie kein bisschen süß oder glitzernd sind.
Im Gegenteil: Die Kreaturen sind tödlich. Und sie können nur von dem Reiter gezähmt werden, der sie aufzieht.
Der dreizehnjährige Skandar Smith wollte nie etwas anderes werden als ein Einhorn-Reiter, und endlich ist er alt genug, sein Aufzuchts-Examen abzulegen. Doch als Skandar daran gehindert wird, sein Examen abzulegen und der mysteriöse und furchteinflößende „Weaver“ das mächtigste Einhorn der Welt stiehlt, stellt sich heraus, dass es noch viel gefährlicher ist, ein Einhorn-Reiter zu werden, als Skandar es sich je hätte vorstellen können…

Einhörner sind majestätische edle Wesen, die Regenbögen pupsen und selbst ihre Kacke ist regenbogenfarben. Außerdem sind sie edel und gut … tja … aber es geht auch anders und die dunkle Seite der Einhörner wird in SKANDAR UND DER ZORN DER EINHÖRNER gezeigt. Von Anfang an wird die Gefährlichkeit der Tiere betont und es ist erstaunlich, dass sich Kinder auf das Abenteuer einlassen solche gefährliche Wesen zu reiten und mit ihnen eine besondere Verbindung eingehen. Und es ist nicht allein damit getan, dass Einhörner Monster sind.
A. F. Steadman ist ein spannender Reihenauftakt gelungen, spannend von der ersten Minute, mit überraschenden Wendungen und beängstigenden Szenen. Geeignet für Jungen und Mädchen ab 11 Jahren gleichermaßen wird ein rasantes Spektakel geboten, actionreich und einem Hauch von Magie.
Auch wenn es mal wieder eine Geschichte um eine magische Schule ist, so stehen die Einhörner und das alljährliche Chaosrennen im Mittelpunkt. Die Protagonisten sind liebevoll skizziert und je weiter der Leser in die Handlung vordringt, desto mehr Geheimnisse werden offenbart. Langweilig wird es tatsächlich nie und man will wissen wie es weiter geht.
Manche Dinge haben mich doch etwas überrascht und selbst angeblich vorhersehbare Dinge haben sich dann anders als erwartet entwickelt.
Das Hörbuch wird von Julian Horeyseck gesprochen, der den Geschehnissen die entsprechende Dramatik verleiht.

Wer Einhörner einmal anders erleben möchte (und vor allem die wilden Vertreter ihrer Art sind äußerst furchterregend) der sollte sich ein gemütliches Eckchen zum ungestörten Hören (oder Lesen) suchen.

(Rezensionsexemplar)

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