8. Zooreise 2021 – Tag 2: Ein Tag im Kölner Zoo

Den heutigen Tag sollten wir größtenteils im Kölner Zoo verbringen. Aber dorthin mussten wir von Erfurt erst einmal hin. Auf dem Weiteren Programm standen nur kurze Besichtigungen der Bismarcktürme in Gießen und Wetzlar.
Auf dem Weg nach Köln bekamen wir einen kleinen Überblick über die Möglichkeiten, die das Wetter zu bieten hat: Sonnenschein, Schnee und Regen. Immerhin war es konstant kalt.

Bismarckturm Gießen

Der Bismarckturm in Gießen ist ein 15 Meter hoher Aussichtsturm auf der Hardt-Höhe in der Nähe des Oberen Hardthofs. Architekt war der Universitätsbaurat A. Becker. Erbaut wurde der etwa 12.000 Mark teure Turm von Juli 1905 bis Juli 1906 aus heimischem Lungstein. Über dem Eingang befindet sich die Inschrift BISMARCK, darüber ein Adlerrelief des Bildhauers Augusto Varnesi. Auf der Innenseite des Eingangspodestes ist eine Inschrift eingemeißelt:
ERRICHTET
VON DEN LEHRERN
UND STUDIERENDEN
DER UNIVERSITAET
GIESSEN 1905-1906
Das Bauwerk wird zwischen Mai und September jeweils am 1. und 3. Sonntag jedes Monats bei gutem Wetter von 14:00 – 18:00 Uhr geöffnet.

Bismarckturm Wetzlar

1901 wurde die Garbenheimer Warte, ein mittelalterlicher Wachturm der städtischen Landwehr in Wetzlar, völlig umgestaltet. Der 18 m hohe Aussichtsturm mit Befeuerungsmöglichkeit behielt nach dem Umbau seinen wehrhaften und mittelalterlichen Wartturm-Charakter. Der hochliegende Eingang konnte ursprünglich nur über Außenleitern erreicht werden.
Der Turm wurde im Jahr 1901 genau vermessen und nach den Plänen des damaligen Kreisbaumeisters Wilhelm Witte zu einem Bismarckturm umgebaut. Durch Spenden wurden die Baukosten von ca. 5500 Mark (umgerechnet und inflationsbereinigt ca. 38.000 Euro) aufgebracht. Durch preisgünstige Lieferungen der beteiligten Unternehmen konnten die Baukosten sehr niedrig gehalten werden.
Eine seitliche angebaute 18-stufige Außentreppe windet sich seit 1901 bis zum spitzbogigen Eingangsbereich und bildet dort einen kleinen Altan.
Ende Juli 2013 wurde der Bismarckturm für Besucher gesperrt, da sich am Mauerwerk ein Stein gelöst hatte. Das Bauwerk ist durch einen Bauzaun gesperrt, eine Sanierung ist bisher nicht erfolgt.

Im Zoo war nicht viel los, was durchaus sehr angenehm war. Die meisten Tierhäuser waren geöffnet, nur das Giraffen und das Nashornhaus waren geschlossen. Maskenpflicht gab es in den Toiletten und Tierhäusern. Außerdem gilt 2G.
Leider war meine Kamera im Madagaskarhaus so beschlagen, dass ich die Sifakas nicht fotografieren konnte und danach mit der Kamera auch nichts mehranfangen konnte … jedenfalls während des Zoobesuchs. Immerhin konnten wir erstmalig auch den Nachttierbereich des Madagaskarhauses sehen.  Für das Aquarium fehlte uns die Zeit.
Danach checkten wir im Hotel ein und fuhren zu McD. Aus Zeitgründen, da zwischen dem ersten und dem zweiten Zoobesuch zu wenig Zeit war. Es war der erste McDonaldsbesuch seit langem und wird nicht wieder die Regel werden.
Danach waren wir wieder im Zoo … allerdings nur zur Taschenlampenführung im Aquarium. Bei mehr oder weniger vollkommenen Dunkelheit wurden wir durch das Gebäude geführt. Wir konnten verschiedene Insekten anfassen oder auf uns herumklettern lassen, kamen einer Vogelspinne sehr nahe und sahen leuchtende Skorpione.
Der Teil im Insektarium war auch interessanter als die anderen beiden Teile, obwohl wir doch auch einige interessanten Dinge erfuhren. Allerdings sind Trauermantelsalmler keine kleinen Piranhas.

Anlage der Philippinenkrokodile bei Nacht (Zoo Köln)

Das Aquarium und vor allem der Terrariumbereich war erstaunlich ruhig. Ich kenne andere „Tropenhäuser“, bei denen sich die Antillenpfeiffrösche in Rage pfeiffen. In Köln war es erstaunlich ruhig und ich bin mir nicht sicher ob die wenigen Geräusche Grillen oder Frösche waren.
Nach schnell vergehenden 90 Minuten war die Führung vorbei und wir gingen in den Zoo…zum ChristmasGarden.
Als um 18.30 unsere Führung im Aquarium begann, war die Schlange zum Zoo riesig. Als wir kurz vor halb neun in den ChristmasGarden gingen war von einer Schlange nichts mehr zu sehen und auch im Zoo selber war nicht mehr viel los. Aber vom Ambiente und der Darbietungen war der ChristmasGarden sehenswert. Und an konnte sogar das eine oder andere Tier sehen. Diese waren von Musik und Beleuchtung nicht beeindruckt, man hatte den Eindruck, dass sie den Trubel um sie herum vergessen hatten.

ChristmasGarden (Zoo Köln)

ChristmasGarden (Zoo Köln)

Kölner Zoo
ChristmasGarden

Dieser Beitrag wurde unter Zoo-Reise veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.