8. Zooreise 2019 – Tag 9: Zurück nach Hause ….

Der letzte Tag unserer Reise war angebrochen.
Der einzige feste Programmpunkt war der Zoo in Plzen, den ich immer wieder gerne aufsuche und der zu Plzen gehört wie das Bier.
Natürlich habe ich noch nicht alles in der Stadt gesehen, auch andere Brauereien bieten Führungen an und natürlich gibt es auch noch mehr zu sehen als das, aber das wird zu einem späteren Zeitpunkt erledigt werden. Es war sicher nicht mein letzter Besuch in Plzen.
Heute sollte aber nur der Zoo besucht werden, ehe es wieder nach Deutschland ging.
Weitere Ziele könnten der Zoo in Straubing und der Vogelpark in Abensberg sein, wobei ich nicht weiss, ob ich letzteren überhaupt noch einmal besuchen sollte… allerdings liegt er auch auf dem Heimweg.
Alles ist aber abhängig von der Dauer des Zoobesuche in Plzen. Dieser kann, so zeigt es meine Erfahrung, durchaus mehrere Stunden dauern. Der Zoo ist nicht groß, aber die Zahl der kleinen Tiere ist immens. Will man alles sehen, dauert das.
Und hetzen will mich nicht.
Nach dem (enttäuschenden) Frühstück ging es los.

Löffelhunde (Zoo Plzen)

Der Zoo von Plzen ist einer meiner Lieblingszoos. Es gibt viel zu sehen und man kann viel Zeit dort verbringen. Nachdem ich eher ein Freund von kleineren unscheinbaren Tieren bin (und ich gut auf große Raubkatzen, Eisbären und Elefanten verzichten kann) wird mir in Pilsen einiges geboten und so ist es kein Wunder, dass ich dort mehrere Stunden verbringen kann ohne dass es langweilig wird (oder anstrengend … und die Zeit vergeht wie im Flug).
Es war etwas schwierig die australischen Nachttiere zu finden und es war eher zufällig, aber dafür war es dann auch etwas enttäuschend.
Genauso wie die Fütterung der Zebramangusten und Löffelhunde. Ich habe etwas Vergleichbares erwartet wie die Erdmännchenfütterung in Erfurt, aber es war eher enttäuschend. Es wurden ein paar Insektenlarven auf die Anlagen geworfen, aber es gab keine großen Raufereien und die Würmchen waren innerhalb weniger Sekunden weg. Dabei waren sowohl die Löffelhunde als auch die Zebramangusten bereits eine halbe Stunde vorher sehr nervös und voller Vorfreude. Durch dieses Verhalten sind wir erst auf die öffentlichen Fütterungen aufmerksam gemacht worden.
Das war dann der letzte Programmpunkt in Plzen, bevor wir uns Richtung Straubing aufmachten. Bei der nächsten Tschechienreise, die bestimmt kommen wird, werden wir wohl eine Vignette kaufen. So schön die tschechischen Landstraßen auch sind, so nervig ist es, wenn man ständig LKWs vor sich hat. Das war schon nervig.
Und mit Vignette hat man die Wahl (und sie kostet nicht die Welt. Ich hoffe allerdings, dass die Autobahnen inzwischen besser sind als in meiner Erinnerung).
In Straubing waren wir in diesem Jahr schon (siehe hier), aber es hat sich einiges getan, oder mir sind diverse Dinge einfach nicht aufgefallen: Neue Beschilderungen mit mehr Informationen, mehr Kunstwerke auf dem Zoogelände.
Auch war es verhältnismäßig ruhig: Von der Saatkrähenkolonie, die sonst lautstark auf sich aufmerksam macht und dem Zoo etwas gespenstisches gibt war weder etwas zu sehen noch zu hören. Sehr merkwürdig.
Nach dem Zoobesuch machten wir noch einen Abstecher ins Majestic in Straubing, ein Asiabuffet mit mongolischem Grill (oder das, was man in Deutschland darunter versteht …). Anders als unser Reinfall in Ingolstadt (siehe hier) waren wir sehr zufrieden, auch wenn es kleine Abstriche bei den Nachspeisen gab. Aber … ich lege darauf nicht so großen Wert.
Danach ging es nach Hause … was auch wieder schön war.

Zoo Plzen
Tiergarten Straubing

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