Tag 2 und bereits die Heimreise und wieder durch das Erzgebirge und das Vogtland. Geplant waren Besuche im Zoo der Minis in Aue, des Schneckensteins, eines Topasfelsen und den Kuranlagen in Bad Elster.
Das Wetter war uns nicht wirklich hold, in Aue mussten wir im Regen durch den Zoo. Okay es war unsere Entscheidung und so dramatisch war es nicht. Und wären wir nicht gegangen hätten wir die Igeltanreks nicht gesehen, die heute sehr aktiv waren und einen Rüsselspringer, der eine Grille jagte. Etwas halbherzig und erfolglos zwar, aber ein interessantes Schauspiel. Und als wir unseren Zoobesuch beendet hatten, hörte der Regen auf.
Aus dem Bücherhäuschen habe ich auch etwas abstauben können:
Mark T. Sullivan: Toxic
Preston/Child: Formula
Wäre ich Lucinda Riley Fan wäre ich erfolgreicher gewesen, aber da ich noch nie etwas von der Autorin gelesen habe habe ich es auch erst einmal dabei belassen.
Bevor wir weiter fuhren gab es noch eine Entscheidung zu treffen was das nächste Ziel anging…. dem Wetter traute ich nicht so ganz.
Die Alternativen:
weiter zum Schneckenstein, wie geplant
statt dessen in die Raumfahrtausstellung in Morgenröthe
oder gleich weiter nach Bad Elster.
Wir haben uns für den Schneckenstein entschieden. An der Raumfahrtsausstellung sind wir nur vorbei gefahren.
Der Schneckenstein war geschlossen, wir haben ihn nur von außerhalb der Absperrung gesehen. Vermutlich hat niemand bei diesem Wetter mit Besuchern gerechnet.
Der Schneckenstein ist ein etwa 23 Meter hoher Felsen nahe der Siedlung Schneckenstein in Sachsen. Er erreicht eine absolute Höhe von 883 Meter über dem Meeresspiegel und liegt im Waldgebiet zwischen Klingenthal, Muldenberg und Tannenbergsthal im südöstlichen Vogtland am Übergang zum Westerzgebirge. Bekannt wurde der Felsen durch seinen eigentümlichen geologischen Bau und den damit verbundenen Reichtum an Topas.
Bekannt ist der Felsen nachweisbar seit dem 17. Jahrhundert, über die Entstehung des Namens gibt es mehrere Vermutungen, man kann heute davon ausgehen, dass er von seiner ursprünglichen Gestalt kommt. 1727 entdeckte Christian Kraut aus Auerbach die Topase am Schneckenstein. In vielen Quellen wird er fälschlicherweise als Tuchmacher bezeichnet. Zwischen 1734 und 1800 baute am Schneckenstein die Zeche Königskrone Topase ab, wobei rund zwei Drittel des ursprünglichen Felsens abgetragen wurden. 1800 wurde der Felsen der Bergakademie Freiberg als Forschungsobjekt übergeben. Seit 1938 steht der Felsen als Naturdenkmal unter Schutz. Der Felsen ist ein beliebter Aussichtspunkt, aber auch immer wieder das Ziel von „Hobbymineralogen“ und Plünderern. Zu DDR-Zeiten, ab 1973, war der Felsen eingezäunt und nicht mehr zu betreten. Nach der Wiedervereinigung wurde der Zaun abgebaut und der Felsen für Besucher wieder zugänglich gemacht. Allerdings musste er nach kurzer Zeit erneut eingezäunt werden. Heute ist der Felsen bewacht und kann zu bestimmten Tageszeiten auch innerhalb der Umzäunung betreten werden.
Danach ging es nach Bad Elster, wo wir uns die Kuranlagen ansahen.
Das Königliche Kurhaus wurde 1888 bis 1890 nach einem Entwurf des Landbaumeisters Karl Otto Trobsch errichtet. Das Gebäude ist ein architektonisches Beispiel der Neorenaissance und ein eindrucksvolles Zeugnis für die Wertigkeit des Staatsbades, seine internationale Bedeutung und seine Akzeptanz durch die Badegäste Ende des 19. Jahrhunderts. Das Bademuseum (auch Sächsisches Bademuseum genannt) stellt diese Epochen dar.
Das Albert-Bad wurde um 1908 nach einem Entwurf der Dresdner Architekten Rudolf Schilling und Julius Graebner (Büro Schilling & Graebner) erbaut. In der DDR wurde der Name Albertbad nach 1952 nicht mehr offiziell verwendet, sondern die Bezeichnung Neues Badehaus benutzt.
Das König Albert Theater wurde 1913/1914 nach einem Entwurf der Chemnitzer Architekten Alfred Zapp und Erich Basarke unter dem nach 1990 abgelegten Namen Kurhaus errichtet. Es ersetzte einen Vorgängerbau aus dem Jahr 1888 und wurde nach 1998 umfassend renoviert. Das Theater steht unter der Schirmherrschaft von Alexander Prinz von Sachsen. Aufgrund des ganzjährigen Spielplans ist das König Albert Theater zur bedeutendsten Veranstaltungsstätte der Region avanciert, die dem Kulturleben des Vogtlandes sowie der Euregio Egrensis entscheidende Impulse verleiht.
Das 1911 eröffnete NaturTheater befindet sich in einem Waldstück und gilt als die älteste Freilichtbühne Sachsens. Im Jahr 2007 wurde es an Open-Air-Erfordernisse angepasst und festlich wiedereröffnet. Seitdem gibt es jährlich von Mai bis September ein Programm aus Oper, Operette, Schauspiel, Konzerten, Kino und Folklore.
Die 1892 geweihte evangelisch-lutherische St.-Trinitatis-Kirche in neugotischem Stil besitzt im Innern einige Kunstgegenstände aus der Vorgängerkirche, so z. B. zwei gotische Figuren der Apostel Petrus und Paulus (ca. 1490).
- Rathaus Bad Elster
- Albert Bad (Bad Elster)
- König Albert Theater (Bad Elster)
- Marienquelle (Bad Elster)
- Moritzquelle (Bad Elster)
- Naturtheater (Bad Elster)
Wasser haben wir auch getrunken, aber ein Heilwasserfan werde ich wohl nie. War das Wasser in Bad Hersfeld …. nun ich beschreibe es lieber nicht … so war das Wasser aus der Moritzquelle leidlich genießbar, aber nicht so, dass man Mengen davon zu sich nehmen wollte …soll man ja eh nicht, da ist es ja ganz gut.
Die zweite Quelle, die Marienquelle war während unseres Besuchs geschlossen bzw. in der Mittagspause. Ob ich etwas verpasst habe? Ich glaube nicht.
Danach fuhren wir in den Straubinger Tiergarten. Und weil wir über Tschechien fuhren, haben wir die Gelegenheit zum Tanken genutzt …
Auf dem Weg nach Starubing hat es wieder zum Regnen angefangen und wir waren u sicher ob wir in den Zoo gehen sollten. Bis wir aber angekommen waren hatte es aufgehört … und die Sonne ließ sich blicken.
Wir haben wohl auch einen guten Zeitpunkt für einen Besuch erwischt, der Zoo muss tagsüber sehr voll gewesen sein, wenn man die Parkplatzsituation um kurz vor 16 Uhr ansah. Aber wir hatten keine Probleme relativ nah am Eingang parken zu können. Im Zoo war aber immer noch sehr viel los. Highlights waren die Antwerpener Bartzwerge … irgendwie niedlich und lustig zu beobachten.
Danach landeten wir im Asiaworld, irgendwas muss man ja essen… und die Entscheidung war eine leichte …. überfressen haben wir uns auch nicht.









