6. Zooreise 2018 – Tag 6: On my own …

Südeingang (Zoo Dortmund)

Südeingang (Zoo Dortmund)

Geplant waren Besuche in den Zoos von Dortmund und Hamm, sowie Abends Les Miserables in Tecklenburg.
Auf dem Weg zum Dortmunder Zoo verfuhren wir uns, da ich aus unerklärlichen Gründen die falschen Daten ins Navi eingegeben hatte. Nach einer Korrektur landeten wir am Eingang Süd.
Wir verliefen uns ein paar Mal und fanden den Rundweg nicht immer. Auch das Phönixgehege habe ich trotz Hinweisschilder nicht gefunden. Vielleicht beim nächsten Mal.
Nach dem Dortmunder Zoo machten wir einen Abstecher im Tiergehege im Kaisergarten, Oberhausen, da ich dachte, dass wir noch genügend Zeit hätten. Auf der Suche nach dem Tiergehege irrten wir aber auch erst einmal durch den Kaisergarten. Das Tiergehege war dann auch grösser als erwartet und gut besucht. Mein Highlight waren die Gartenschläfer, die ich bisher soweit ich mich erinnern kann, noch nirgends gesehen haben. Und selbst wenn, bestimmt nicht so aktiv wie in Oberhausen, was aber auch am verdunkelten Nagerhaus lag. Ein kleines Nachttierhaus mit kleinen Besonderheiten, wenn auch nur ein paar.
Danach fuhren wir weiter nach Hamm. Bis zum Tierpark kamen wir erst gar nicht, da wir feststellen mussten, dass wir weniger Zeit als gedacht hatten und es den anhand der parkenden Automaßn den Anschein hatte, dass der Zoo total überfüllt war. Also ging es weiter zum Hotel Up de Birke in Ladbergen, wie man am Namen schon erkennen kann kein Ibis.
Up de Birke ist übrigens plattdeutsch und bedeutet „über dem Bach“ und hat mit Birken nichts zu tun. Einen Bach habe ich zwar nicht entdeckt, aber Birken …
Ursprünglich war geplant im Hotel zu essen, aber da die Küche für unsere Zwecke zu spät öffnete, entschieden wir uns in Tecklenburg zu essen. Vielleicht hätten wir auch nicht gleich das erste Restaurant nehmen müssen, dass uns über den Weg gelaufen ist.
Das Essen im „Zum Pingel“ war ok, kein Highlight, aber gut. Andererseits gab es auf dem Weg zum Theater genügend weitere Alternativen und Zeitdruck hatten wir nicht.
Von „Les Miserables“ kannte ich bisher nur die Musik und die Buchvorlage von Victor Hugo. Die Inszenierung von Tecklenburg hat mir gut gefallen. Es wurde auch eine besondere Stimmung verbreitet, wenn es langsam dunkel wird.
Außerhalb der Festspielzeit ist Tecklenburg vermutlich ein Schlafnest.
Nachdem das Musical nach dreieinhalb Stunden beendet war dauerte es noch etwas, bis wir, mehr oder weniger im Gänsemarsch, am Auto waren. Ein größeres Verkehrschaos blieb jedoch aus.

Nachdem die Hotelgaststätte bereits geschlossen hatte, gönnte wir uns ein Bierchen (die wir uns während unseres Saarbrückenaufenthalts besorgt hatten) auf dem Hotelzimmer.

Zoo Dortmund
Tiergehege im Kaisergarten, Oberhausen

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